Lilian Waldherr
"Es ist egal, ob ein Kind ein Buch liest, ein Audiobuch hört oder einen Film sieht. Wichtig ist nur, dass Kinder mit Geschichten groß werden."
Cornelia Funke
Lilian Waldherr über sich selbst:
1990 wurde ich in Stuttgart geboren. Wann ich angefangen habe, mir Geschichten auszudenken, weiß ich schon gar nicht mehr so genau, aber es war zwischen meinem dritten und fünften Lebensjahr. Von dem Tag an war die Welt in meinem Kopf ein Teil meines Lebens und für mich nicht mehr wegzudenken.
Meine Lehrer sagten immer, dass ich total abwesend wirkte, was leider ziemlich oft stimmte, da ich so gerne meinen Gedanken nachhing.
Allerdings war ich nicht das Kind, das sich sofort auf Bücher gestürzt hat, als es lesen konnte, oder gleich Papier und Stift hervorgekramt hat und anfing zu schreiben. Für Bücher begann ich mich erst als Teenager so langsam zu interessieren und dann brach bei mir der Lesewahn aus. Ich verschlang alles, was ich in die Finger bekam – vor allem Fantasy!
Auf das Schreiben – auf das bin ich mehr zufällig gekommen. Kurz nach meinem neunzehnten Geburtstag, als ich eines Abends Twilight beiseite legte und mir plötzlich eine tolle Szene in den Kopf schoss. Ich griff zu Stift und Papier und schrieb sie auf. Danach den Prolog … und wie stolz war ich erst, als ich mein allererstes Kapitel beendet hatte, das ich sofort meiner Mutter vorlas. Doch ich dachte damals, dass ich das Buch nie zu Ende schreiben würde, weil ich glaubte, nicht das Durchhaltevermögen zu haben – aber ich lag falsch! Ein halbes Jahr später hielt ich meine allererste selbstgeschriebene Geschichte in der Hand und war so stolz wie nie zuvor. Voller Eifer machte ich mich ans Werk und tippte meine nächste.
Auch heute schreibe ich einfach noch drauf los und bin selbst gespannt, was den Figuren in meinen Geschichten wohl alles passieren wird. Es ist entspannend, nach der Arbeit für ein paar Stunden in eine andere Welt abtauchen zu können und manchmal kann ich selbst gar nicht mit dem Schreiben aufhören, weil ich es gerade so spannend finde.
Mit meinen Geschichten möchte ich anderen meine Ideen zeigen und hoffe, dass sie sie genauso mitreißen werden wie mich.
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