SCRIPTZZ
Rezensionen
Und das schreiben die Medien über die von uns vertretenen Autoren:

Westfalen Blatt
"Moorseelen" von Heike Eva Schmidt
Doris Wassermann
Ausgabe vom Sonntag, 21. April 2013

*******

buch-magazin.com
"Der geheime Name" von Daniela Winterfeld
Maik Kade
Ausgabe 04/2103
Interview mit Daniela Winterfeld
Im Interview erzählt uns Daniela Winterfeld, warum es vielleicht doch nicht so gut ist, unsterblich zu sein und wieso sie keine Angst hat, nachts durch die Lüneburger Heide zu gehen
Buch-Magazin: Frau Winterfeld, von den vielen Märchen, die es gibt, warum haben Sie ausgerechnet "Rumpelstilzchen" ausgesucht?
Daniela Winterfeld: Das ging mir gar nicht darum, speziell ein Märchen auszusuchen. Einer Lektorin vom Knauf Verlag gefiel mein Schreibstil und sie hatte 2010 bei meiner Agentur angefragt, ob ich nicht eine Idee für ein neues Fantasybuch habe. Ich bin daraufhin einige Romanideen durchgegangen, aber es war nichts dabei, was mich so richtig mitgerissen hat. Also habe ich meine Agentin angerufen, und wir haben ein bisschen an meinen Ideen herumgesponnen. Irgendwann kamen wir dann vom Thema ab und haben darüber gesprochen, dass Märchenadaptionen in die Gegenwart gerade ziemlich beliebt sind. Und plötzlich meinte meine Agentin, dass "Rumpelstilzchen" bislang noch nicht adaptiert wurde.
Mit dieser Bemerkung war es um mich geschehen! Auf einmal hatte ich ein paar Fragen im Sinn, die das Märchen nicht beantwortet: "Warum will der Wicht eigentlich unbedingt die Tochter der Königin haben? Und was wäre geschehen, wenn die Müllerstochter den Namen des Wichtes nicht herausgefunden hätte? Hätte sie ihr Kind abgegeben? Wohl kaum. Sie wäre bestimmt geflohen. Aber was hätte sie ihrer Tochter erzählt? Und vor allem: Was hätte die Tochter getan, wenn sie erfährt, dass ihre Mutter sie einer schrecklicher Kreatur versprochen hat?"
Diese Fragen purzelten quasi innerhalb von Sekunden durch meinen Kopf und mir war klar, dass ich dieses Märchen neu schreiben möchte: Aus der Sicht der versprochenen Tochter, die inzwischen erwachsen geworden ist ...
Das vollständige Interview finden Sie hier.
*******

Schwäbische Post
"Das Kratzen bunter Kreide" von Rebekka Knoll
Simone Lohner
Ausgabe vom Mittwoch, 16. Januar 2013

*******

DIE WELT KOMPAKT
"Frau Zimpernickels Weihnachtsregeln" von Andrea Schütze
Ausgabe vom Mittwoch, 17. Oktober 2012

*******

CHEXX.de
"Callcenter - Wer dranbleibt, hat verloren" von Sebastian Thiel
Interview vom 21.10.2012
Callcenter - Wer dranbleibt, hat verloren
Fragwürdige Methoden, skurrile Anrufer und schlechte Bezahlung: In seinem autobiografischen Roman "Callcenter - Wer dranbleibt, hat verloren" erzählt Autor Sebastian Thiel aus eigenem Erleben die Wahrheit über deutsche Callcenter.
CHEXX In Deutschland arbeiten rund 520.000 Menschen in einem Callcenter - Sie waren jahrelang einer davon. Muss man einem bestimmten Menschentypus angehören, um in einem Beruf zu arbeiten, dessen Ausübung von vielen Menschen als lästig empfunden wird?
Sebastian Thiel Ich glaube schon, dass man im positiven Sinne ein wenig verrückt sein muss, um sich acht oder mehr Stunden am Tag an einen Telefonhörer zu klemmen, einen Bildschirm anzustarren und sich mit rund hundert verschiedenen Menschen zu unterhalten, die man nie im Leben persönlich kennenlernen wird. Hinzu kommt, dass man nie weiß, mit wem man es als Nächstes zu tun bekommt: Von der netten Hausfrau, mit der man über das Wetter plaudert, bis zum notorischen Choleriker, der einfach mal Dampf ablassen möchte, ist alles dabei.
CHEXX Kuriose Kundenwünsche, manipulative Methoden und Dumpinglöhne - durch Ihre mehrjährige Arbeit in einem Callcenter wissen Sie, wie es auf der anderen Seite der Warteschleife aussieht. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Ihre Erfahrungen als Mitarbeiter im Telefonservice zu Papier zu bringen?
Sebastian Thiel Bei all den kuriosen Begebenheiten, die mir während meiner Tätigkeit im Callcenter widerfahren sind, habe ich ständig gedacht, dass man diese unbedingt mal aufschreiben sollte. Ganz ehrlich: Wenn ich sie nicht selbst erlebt hätte, würde ich viele dieser Geschichten gar nicht glauben ...
Das vollständige Interview finden Sie hier.
*******

Freundin
"Das Kratzen bunter Kreide" von Rebekka Knoll
Ausgabe 23/2012

*******

Bayern2 - Zündfunk
"Das Kratzen bunter Kreide" von Rebekka Knoll
Radiosendung mit Franzsika Storz und Ralf Summe
FREITAG, 19. Oktober 2012
19.05 - 21.00 Zündfunk: No Future? Junge Künstler und die Rente
Odd Future: Der Fotograf Josehp Gallus Rittenberg blickt zurück
Musik machen ohne To-Do-Listen: "Blumentopf" und ihr neues Album
"Das Kratzen bunter Kreide": Rebekka Knoll und ihr literarisches Debut
Mit Franzsika Storz und Ralf Summer
*******

buchmarkt.de
"Amerika liegt im Osten" von Heike Eva Schmidt
Erschienen am 14.09.2012
Bad Harzburger Jugendliteraturpreis für Heike Eva Schmidt
Heike Eva Schmidts Jugendroman "Amerika liegt im Osten" wird in diesem Jahr mit dem Harzburger Eselsohr ausgezeichnet, mit dem "herausragende Werke der Jugendliteratur" prämiert werden.
Heike Eva Schmidt wurde in Bamberg geboren. Nach einem Psychologiestudium war sie zunächst als Journalistin für Radio, TV und Print tätig, ehe sie ein Stipendium für die DrehbuchWerkstatt München erhielt. Seitdem arbeitet sie als freie Drehbuchautorin und Schriftstellerin. »Amerika liegt im Osten« ist ihr dritter Roman und bei Schwarzkopf & Schwarzkopf erschienen.
*******

goslarsche.de
"Amerika liegt im Osten" von Heike Eva Schmidt
Ina Seltmann
Erschienen am 14.09.2012
Jury kürt "Eselsohr"-Preisträgerin
BAD HARZBURG. Den Jugendbuchpreis "Harzburger Eselsohr" 2012 erhält die Autorin Heike Eva Schmidt für ihren Roman "Amerika liegt im Osten". Im November wird ihr die Auszeichnung verliehen.
Einmütig habe die Jury entschieden, sagt Vorsitzende Helga Eberts. Die Aufgabe, die das achtköpfige Gremium mit Herma Völker, Sabine Schulz, Detlev Lisson, Wolfgang Kullig und den Jugendlichen Luisa Peggau, Tom Beckmann und Imke Peters unter ihrem Vorsitz zu bewältigen hatte, sei nicht einfach gewesen, sagt sie.
Insgesamt 19 Jugendbücher, die zuvor von Rolf Köhlert, dem Vorsitzenden der "Harzburger Aktion", von Büchereileiter Detlev Lisson sowie von Helga Eberts ausgesucht worden waren, mussten gelesen und beurteilt werden. Von Problem-Literatur bis Fantasy reichte das Spektrum der Werke, die ursprünglich in deutscher Sprache erschienen und nicht älter als drei Jahre sein mussten – entsprechend der Kriterien für den Harzburger Jugendliteraturpreis. Er ist mit 1500 Euro dotiert, die Preisträgerin erhält zudem das "Harzburger Eselsohr" in Silber.
Seit 1989 wird der Preis alle zwei Jahre verliehen. Zuletzt wurde 2010 die Autorin Kathrin Schrocke für ihr Buch "Freak City" ausgezeichnet.
*******

ln-online.de
"Zimtzuckerherz" von Heike Abidi
teo
Autorin Vera Kroemer: Ordnungsexpertin und Chaos-Queen
Kein Problem, für das sich nicht die Lösung in Form diverser Ratgeber findet. Besonders beliebt ist die Rubrik: Wie bekomme ich mein Leben in den Griff?
Vera Kroemer hat mit ihren Büchern Karriere gemacht. Sie ist die Expertin in Sachen Ordnung. Jedenfalls offiziell. Was niemand weiß und auch keiner wissen darf: Im wirklichen Leben ist Vera Veronika – und die ist alles andere als organisiert und ordentlich. Sie schlampt sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Ihre Rettung ist ihre Freundin und Bürogenossin Charlotte. Die hilft ihr immer auf die Sprünge, findet noch in der schlimmsten Unordnung den einen, wichtigen Zettel, organisiert Termine und gibt dem Alltag ihrer hoffnungslosen Promifreundin die nötige Substanz.
Alles klappt wie am Schnürchen und könnte, was Veronika angeht, bis in alle Ewigkeit so weitergehen. Aber dann bekommt Charlotte die Chance ihres Lebens: Ihr wird ein richtig guter, festbezahlter Job angeboten – mit Karrierechancen! Veronika ist also nicht nur ihre Bürogenossin, sondern auch den benötigten Rettungsanker los. So gelingt es ihr im Handumdrehen, alles zu vermasseln. Wie soll sie jemals wieder ihren Job als Bestsellerautorin meistern? Wie ihr Liebesleben in den Griff bekommen? Leichte, wunderbar amüsante Unterhaltung.

haldorf.de
"Das Kratzen bunter Kreide" von Rebekka Knoll
12.09.2012
Rebekka Knoll präsentiert "Das Kratzen bunter Kreide"
Der Roman "Das Kratzen bunter Kreide" handelt von Maja, einer jungen Frau, für die das Leben ein Spiel ist. Ihr Leben wird bestimmt von der Beziehung zu zwei Männern. Dabei verschmilzen Realität und Fantasie. Maja befindet sich in einer Welt, die man so einfach wegwischen kann - eben wie Kreide.
An Ihrem Debütroman hat Rebekka Knoll (24) von 4/2011 bis 12/2011 geschrieben. Sie studiert z.Zt. in Berlin Theaterwissenschaften. Seit einigen Jahren ist sie literarisch gesehen kein unbeschriebenes Blatt. In 2009 wurde Ihr Theaterstück am Theater Erlangen aufgeführt, und ein Jahr später befand Sie sich unter den Top-Ten des int. Jungautorenwettbewerbs "Literatur-Update".
Sie gründete zusammen mit einer Studienkollegin während Ihrer Studienzeit in Erlangen die noch heute bestehende Schreibwerkstatt "Wortwerk Erlangen".
In Haldorf kam Rebekka Knoll im Jahr 2007 erstmals mit dem Theaterspiel in Berührung. In der Laienspielgruppe glänzte sie in Ihrer Rolle als Haushaltshilfe Minna mit einer unvergleichlichen melancholisch-gleichgültigen Mimik.
Adolf Paul wußte es schon damals: "Von Rebekka werden wir in Zukunft noch hören."
mehr ...
*******

schwarzwaelder-bote.de
"Liebe heißt Tofu" von Susanne Oswald
Dieter Vaas
Erschienen am 13.09.2012
Teenie-Roman über Liebe und Tofu
St. Georgen - "Für Hühnersuppe würde ich morden – tue ich auch", sagt Franzi. Die 14-Jährige möchte eigentlich Vegetarierin sein, nachdem sie einen Film über Massentierhaltung gesehen hat. Doch Lust nach Fleisch ist vielfältig. Und da gibt es noch die Fleischeslust in Form von Chris, der Vegetarier ist. Der große Bruder ihrer Freundin Lotte lässt Franzis Herz höher schlagen.
"Liebe heißt Tofu" lautet der Titel eines Romans von Susanne Oswald, der im Sommer neu erschienen ist. Die Bergstädterin will damit Leserin im Alter von zwölf, 13 Jahren aufwärts ansprechen. Ihre sehr erfolgreiche Kinderbuchserie über "Emmi" ist bereits für Zehnjährige geeignet.
Die Idee zum neuen Roman kam Susanne Oswald, als sie in einer Warteschlange ein Gespräch zwischen einer Mutter und Tochter über Hühnerhaltung hörte. Mit Witz und skurrilen Situationen nahm die Bergstädterin das ernste Thema locker an. Nur drei Monate dauert es, bis sie ihre Arbeit beim Verlag abgab.
Sie erzählt vom ganz normalen Chaos einer 14-Jährigen, die schon fast 15, "also nahezu erwachsen" ist. Die Mutter muss zwei Wochen auf Dienstreise, die Wohnung und damit die Welt gehört dem Teenie ganz allein. Aber dann häufen sich die Probleme schon im normalen Alltag. Warum blinkt die Geschirrspülmaschine? Wie bekommt man Wachsflecken aus der Tischdecke und wieso kotzt der Kater ausgerechnet jetzt auf den Teppich?
Mit Christ kommt sie einfach nicht vorwärts. Immer wenn sie ihm ihre Liebe gestehen will, verschlägt es ihr die Sprache oder die Situation wird mega peinlich. Noch chaotischer wird es, als Franzi zu einer Party einlädt und sich dabei eigentlich um Chris kümmern möchte. Doch es kommen immer mehr Ungeladene und die Wohnung platzt aus allen Nähten. Das mit Chris muss also noch warten.
Nicht moralisch den Finger heben
Wie in all ihren Büchern möchte Susanne Oswald auch zum Nachdenken anregen, will dabei aber nicht moralisch den Finger heben. In ihren Werken gibt es kein "Richtig oder Falsch", sagt sie. Sie zeigt aber Wege und Stolperfallen auf. Sie selbst ist keine Vegetarierin, bemüht sich aber, kein Fleisch aus Massentierhaltung zu essen.
Viele begeisterte Rückmeldungen unterstützen sie in ihrem Vorhaben. Dies erleichtert ihre Arbeit und bestätigt sie beim Schreiben. Am Ende stellt die Autorin aber doch noch fest: "Es steckt ein Vegetarier in Dir".
Susanne Oswald, Jahrgang 1964, ist in Freiburg geboren und lebt in St. Georgen in der Goethestraße. Ihr Mann betreibt die "Senferia". Längst ist sie Buchautorin von Beruf, schreibt Romane (gern gelesen auch von Erwachsenen) und Sachbücher. Eine neue Kinderbuchreihe soll im Frühjahr erscheinen. Außerdem ist sie in ganz Deutschland zu Autorenlesungen unterwegs. Am Donnerstag, 14. Oktober; ist sie mit "Liebe heißt Tofu", dem Buch über "Herzklopfen und so" in der Bergstadt bei ihrer Premierenlesung live zu erleben. Anlässlich des Welttierschutztages kommt sie um 17.30 Uhr ins Theater ins Deutsche Haus. Der Eintritt ist frei.
*******

HNA.de
"Das Kratzen bunter Kreide" von Rebekka Knoll
zen
Edermünde/Gudensberg. "Das Kratzen bunter Kreide" – so lautet der Titel des ersten Romans von Rebekka Knoll. Heute liest die Autorin in Gudensberg aus ihrem Werk.
Mit der Veröffentlichung ging für die 24-jährige Studentin der Theaterwissenschaften ein lange gehegter Traum in Erfüllung. Die junge Frau aus Haldorf, die zurzeit in Berlin studiert, ist literarisch gesehen kein unbeschriebenes Blatt. Neben dem Roman, einigen Gedichten und einem Theaterstück, das 2009 am Theater Erlangen uraufgeführt wurde, existieren auch Kurzgeschichten von Rebekka Knoll.
Mit einer davon kam sie 2010 unter die besten zehn beim internationalen Jungautorenwettbewerb Literatur-Update. Immer wieder sorgte sie dafür, dass ihre Werke nicht im stillen Kämmerlein verweilen, sondern an die Öffentlichkeit getragen werden. So hat die 24-Jährige mit einer Freundin als Performance-Duo „Puppenzoo“ eigene Texte vorgelesen. Auch im Internet findet man Gedichte von Rebekka Knoll. Während ihrer Studienzeit in Erlangen gründete sie zusammen mit einer Studienkollegin die Schreibwerkstatt „Wortwerk Erlangen“, die bis heute aktiv ist und an der mittlerweile 20 Autoren teilnehmen.
„Schreiben ist für mich wie das Eintauchen in eine andere Welt“, sagt die Autorin. „Anders als zum Beispiel bei einem Film, kann man diese Welt selbst formen. Am Anfang passiert das, was man sich ausdenkt. Aber dann kommt der Moment, wo man ein wenig die Kontrolle verliert und sich die Personen der Geschichte verselbstständigen“, sagt die Autorin.
Das sei auch bei der Protagonistin ihres ersten Romans so gewesen. Während anfangs noch kleine Züge und Eigenschaften von ihr in die Hauptperson eingeflossen seien, habe sich die Figur beim Schreiben in eine ganz andere Richtung entwickelt. Für ihre Hauptfigur Maja ist das Leben wie ein einziges Spiel. Nichts wird von ihr wirklich ernst genommen. So kommt es, dass sich für sie Realität mit Virtualität und Fantasie vermischt und sie sich schließlich in einer Welt befindet, die man einfach so wegwischen kann – wie Kreide. (zen)
*******

SR1 Europawelle Saar
"Bei Tränen Mord" von Angelika Lauriel
Roland Helm
Radiointerview des Moderators Roland Helm mit Autorin Angelika Lauriel zu ihrem Chicklitroman "Bei Tränen Mord" vom 27.08.2012 bei SR1 Europawelle Saar in der Sendung "Abendrot".
*******

Murnau & Region
"Schlehenherz" von Heike Eva Schmidt
ROLAND LORY
Dienstag, 21. August 2012

*******

Die Rheinpfalz
"Zimtzuckerherz" von Heike Abidi
Doris Theato
Ausgabe vom 01.08.2012

*******

leserattenloch.blogspot.de
"Amerika liegt im Osten" von Heike Eva Schmidt
Leseratte
Inhalt:
Marie genannt "Motte" ist 17 Jahre alt und unsterblich in ihren Schwarm „Laser“ verliebt. Anfangs glaubt Motte ihre Chancen Laser´s Interesse für sie zu wecken seien relativ gering. Als sich Motte und Laser dann während eines ganz normalen Schultages zufällig im Geräteraum der Turnhalle begegnen,wendet sich das Blatt plötzlich zu Motte´s Gunsten - ihre große Liebe gesteht ihr, dass er sie schon lange ziemlich süß findet. Marie wird von ihren Gefühlen in diesem Moment überwältigt und so passiert es, dass sie an Ort und Stelle ihr Erstes Mal mit Laser dem Mädchenschwarm der gesamten Schule erlebt. Motte schwebt nun auf Wolke sieben, und findet es alles andere als toll, dass Laser die anstehenden Ferien in den USA bei seinen Vater verbringen wird. Motte hat eine Idee, sie könnte doch ihre Großeltern besuchen die ebenfalls in den USA leben. Zufällig auch gar nicht weit entfernt von Laser´s Vater, da gibt es nur ein "kleines" Problem, Motte besitzt nicht genügend Geld um die Reise wirklich unternehmen zu können und weder ihr Vater noch ihre Mutter sind bereit dazu ihr das nötige Kleingeld zu borgen. Die einzige Möglichkeit die ihr bleibt ist, den Wunsch ihres Urgroßvaters zu erfüllen und mit ihm und seiner Demenz kranken Frau in deren Heimat nach Tschechien zu fahren. Für Marie wird diese Reise jedoch unerwartet eine Reise in die Vergangenheit, die sie nicht mehr so schnell vergessen wird ...
Meine Meinung zum Buch:
Dieses Buch war für mich ein "MUST HAVE" da ich von der Autorin Heike Eva Schmidt bereits die beiden Bücher "Purpurmond" und "Schlehenherz" gelesen habe und beide mich auf ganzer Linie überzeugt haben. Ihr drittes Werk hat es geschafft mich erneut zu fesseln und mich gleichermaßen zu begeistern wie es bereits die beiden anderen Titel geschafft haben. In "Amerika liegt im Osten" wird behutsam auf das Thema "Demenz" eingegangen, und mir wurde bewusst was für eine schlimme Krankheit das eigentlich ist ... Es muss doch für Angehörige schrecklich sein, wenn ein geliebter Mensch langsam aber sicher sein ganzes Leben einfach vergisst und sich wieder zurück entwickelt zum Kind ...
In meiner Familie gab es bisher noch keine Fälle von Altersdemenz und ich hoffe inständig, dass das auch noch lange so bleiben wird, denn die Gesundheit ist das Wertvollste im Leben finde ich ...
Fazit:
Ein Buch das zum Nachdenken anregt und die vielleicht "nervigen" Eigenheiten der älteren Generation in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt.
*******

youtube.com
"Bei Tränen Mord" von Angelika Lauriel
Andreas Fritz: www.af-fotografie.net
*******

Süddeutsche Zeitung
"Bei Tränen Mord" von Angelika Lauriel
Kerstin Krämer
Ausgabe vom 20.07.2012

*******

Pressemitteilung – Angelika Lauriel
"Bei Tränen Mord" von Angelika Lauriel
Buchpremiere der besonderen Art
Unter dem Motto "Chicklit meets Crime" stellte Angelika Lauriel ihren Saarlandkrimi vor.
Am Montag, dem 23.07.2012, lud Autorin Angelika Lauriel zur Premierenlesung aus ihrem Saarlandkrimi „Bei Tränen Mord“ (Gmeiner-Verlag) in die Bettinger Mühle in Schmelz ein. Die Veranstaltung wurde musikalisch eingerahmt vom Kammerchor Collegium Cantorum Saar unter Leitung von Chordirektor Dr. Wolfgang Maria Hoffmann. Das Ambiente, die Musik und das Motto der Buchlesung machten den Abend zu einem gelungenen Event.
"Chicklit meets Crime" – unter dieses Motto stellte Angelika Lauriel ihre Premierenlesung aus dem Krimi mit der etwas schusseligen Protagonistin Lucy Schober und dem Saarlouiser Kriminalkommissar Frank Kraus. Anhand der ersten vorgelesenen Passagen konnten die zahlreich erschienenen Zuhörer und Zuhörerinnen (die Veranstaltung war ausverkauft) sich schnell einen Eindruck davon verschaffen, was "Chicklit" umschreibt, nämlich das Genre des fröhlich-frechen Frauenromans. Die Männer im Publikum kamen indessen keineswegs zu kurz, da die Autorin in ihrem Buch nicht nur der Protagonistin eine eigene Stimme gegeben hat, sondern auch aus der Perspektive des männlichen Protagonisten erzählt.
*******

www.bonafamilie.at
"Die Sherlock Holmes Academy - Karos, Chaos & knifflige Fälle" von Holly Watson
Die Sherlock Holmes Academy - Karos, Chaos & knifflige Fälle
Wir versorgen euch ab jetzt regelmäßig mit Lesetipps für euch und eure Kinder. Jetzt, wo uns bald die Freibäder locken, braucht man schließlich eine gute Lektüre. Ein Renner bei Kindern ab 9 Jahren ist das Buch "Die Sherlock Holmes Academy - Karos, Chaos & knifflige Fälle" von Holly Watson (alias Anja Wagner). Nachwuchstdetektive und Leseratten haben ihre helle Freude damit: Mit dabei ist sogar eine Geheimkarte, die im Dunkeln leuchtet.
Über das Buch
Trudy will einmal berühmt werden. Eine berühmte Detektivin. Klar, dass sie deshalb auf die Sherlock-Holmes-Academy geht. Denn dieses Internat im schottischen Hochmoor hat es in sich! Hier lernen die Mädchen Codes zu knacken oder zu beschatten. Und so sind Trudy und ihre neue Freundin Marlene schnell fit für ihren ersten Fall: Im Internat wurde eingebrochen. Und das von echten Profis. Eine knifflige Aufgabe, vor allem, weil die Jungs vom benachbarten Spionageinternat I.O.S. alles daran setzen, um die Täter vor den Mädchen zu überführen ...
Über die Autorin
Anja Wagner, Jahrgang 1971, verbrachte im Münsterland eine wilde Kindheit, in der sie zwei Dinge über alles liebte: Baumhäuser und Kinderbanden. Da man aber irgendwann erwachsen wird und auf Baumhäusern nicht arbeiten kann, wurde sie Sozialpädagogin und schmökerte zusammen mit den Kindern stundenlang in spannenden Büchern. Heute lebt Anja Wagner in Steinfurt und kümmert sich um ihre andere Leidenschaft: Geschichtenerfinden. Leider nicht in einem Baumhaus – aber man soll ja niemals nie sagen.
*******

www.haetzfelder-buecherstube.de
"Die Sherlock Holmes Academy - Karos, Chaos & knifflige Fälle" von Holly Watson
Hätzfelder Kinder/Jugend-Bestseller Mai 2012:
Auf Platz 4 der Bestsellerliste: Die Sherlock Holmes Academy. (klick)
*******

www.alliteratus.com
"Liebe heißt Tofu" von Susanne Oswald
Astrid van Nahl

*******

funtiziana.blogspot.de
"Liebe heißt Tofu" von Susanne Oswald
Tiziana
Die 14-jährige Franzi möchte unbedingt vegetarisch leben, doch dies ist für sie unglaublich schwer, denn wenn sie auch nur an Döner oder Würste denkt, läuft ihr das Wasser im Mund zusammen. Doch das möchte sie unter Kontrolle bekommen, weil ihr die Tiere so unendlich Leid tun. Und auch ein bisschen wegen Chris, der vegetarische Bruder ihrer besten Freundin Lotte, den sie so gerne mag. Als Franzi dann von ihrer Mutter zu hören bekommt, dass Franzi für zwei Wochen alleine ist, weil sie verreist, hat sie tolle Partypläne, die am Ende ein bisschen sehr aus dem Ruder laufen...
"Liebe heißt Tofu" ist geschrieben von "Emmis Welt" Autorin Susanne Oswald. Das Buch ist im Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag erschienen. Die Schrift ist normal groß, eher etwas klein, das Buch hat 249 Seiten und ist in Ich-Form geschrieben.
Mir gefällt das Buch sehr gut, ich hatte es auch sofort ein einem Tag durch. Es ließt sich wirklich sehr flüssig und es ist sehr witzig geschrieben und formuliert. Im Lauf des Buches kommen immer wieder kleine Tagebucheinträge der Hauptprotagonistin Franzi vor, in denen sie ihren Gefühlen freien lauf lässt, oder auch kleine Listen und Aufzählungen aufschreibt. Das macht das Buch noch besser und man kann Franzi noch besser verstehen.
Fazit:
Für mich ist dieses Buch eine absolute Kaufempfehlung – für große und kleine Leute. 5 von 5 Sternen! :)
xoxo Tiziana
*******

www.kibulo.de
"Caro, Lina und der Buchgeist" von Anja Wagner
Susanne
Ein merkwürdiger alter Mann gibt Lina in der Bücherei ein uraltes, ledergebundenes Buch. Es handelt von einem Stadtschreiber im 17. Jahrhundert. Nachts dringt ein unheimliches Stöhnen und Jammern aus dem Buch. Lina und ihre Zwillingsschwester Caro wollen dem Geheimnis von dem Stadtschreiber Vinzenz Rufus Unruh auf den Grund gehen. Aber nur wer mutig ist, darf das Buch lesen. So finden Caro und Lina heraus, dass der Geist des armen Stadtschreibers immer noch in einem Buch eingeschlossen ist, das in einem Gewölbekeller lagern soll. Aber in der Bücherei gibt es gar keinen Keller, jedenfalls behauptet das Frau Liebig, die überaus ordentliche Büchereiangestellte. Der alte Mann, von dem das Buch stammt, gibt den Zwillingen den richtigen Tipp und sie finden den Keller im Stadtarchiv. Finden sie auch das Buch? Und können sie den Geist von Vinzenz Rufus Unruh endlich befreien?
"Caro, Lina und der Buchgeist" von der Autorin Anja Wagner ist ein spannendes Abenteuer für Kinder ab 8 Jahren. Langsam kommen die Zwillinge Lina und Caro dem Geheimnis des Buches und damit dem des alten Stadtschreibers auf die Spur. Dazu erfordert es sehr viel Mut und das ist auch die Grundaussage des Kinderbuches, nämlich, dass es sich lohnt, mutig zu sein und im Leben etwas zu wagen.
Mir hat das Kinderbuch "Caro, Lina und der Buchgeist" jedenfalls großen Spaß gemacht und ich kann es für die genannte Zielgruppe nur empfehlen.
*******

Berliner Zeitung
"Amerika liegt im Osten" von Heike Eva Schmidt
Milena Pfennig
Ausgabe Kalenderwoche 26

*******

tintenmeer.wordpress.com
"Harpyienblut" von Daniela Ohms
Tintenmeer
Interview mit Daniela Ohms
Tintenmeer: Zur Einstimmung wäre es toll, wenn Sie als Erstes mit eigenen Worten ein wenig von Lucies Geschichte berichten könnten.
Daniela Ohms: Nach Außen versucht die 18-jährige Lucie so zu sein wie alle anderen Mädchen in ihrem Alter, sie geht zur Schule, spielt ziemlich erfolgreich Volleyball, hat eine beste Freundin … Aber unter all dem verbirgt sie ein Geheimnis: Sie ist als Baby aus einem Ei geschlüpft und in zwei langen Narben auf ihrem Rücken verstecken sich die Flügel von Raubvögeln. Am schwersten fällt es ihr, ihren Drang zu fliegen zu unterdrücken und zu verbergen, wie groß ihr Hunger auf rohes Fleisch ist.
Lucie wurde von einer Pflegemutter großgezogen, die sie gefunden hat, als sie gerade aus ihrem Ei geschlüpft ist und die sie als ihr leibliches Kind ausgegeben hat. Nachdem diese aber früh gestorben ist, lebt Lucie nun bei ihrer „Tante“, die von ihrem Geheimnis nichts weiß.
Lucie weiß weder, wer ihre richtige Mutter ist, noch, was für eine Art von Kreatur sie eigentlich ist. Aber schließlich fängt sie an, sich zu verändern. Sie kann plötzlich Kreaturen sehen, die dem Jenseits entstammen, und wird von einer unbekannten Macht dazu gedrängt, die Seelen von toten Kindern abzuholen und durch das Jenseits zu begleiten.
In dem Buch geht es letztendlich darum, wie Lucie es schafft, mit dieser schrecklichen Aufgabe umzugehen, ohne daran zu zerbrechen. Es geht um die Bedeutung von Freundschaft und Liebe. Denn Lucies Freunde und der Junge, mit dem sie schon seit langer Zeit verbunden ist, sind die einzigen, die Lucie dabei helfen können, trotz ihrer Verwandlung zu einer Harpyie, weiterhin ein Mensch zu bleiben.
Tintenmeer:Der Schauplatz von Lucies Geschichte ist zum großen Teil Berlin. Worin liegen für Sie die Vorteile (und vielleicht auch Nachteile) realer Schauplätzen gegenüber den fantastischen Welten?
Daniela Ohms: Der Grund, warum ich gerne reale Schauplätze verwende, liegt darin, dass der Leser über sie eine realere Verbindung zu der Geschichte aufbauen kann. Die meisten meiner Schauplätze in diesem Buch lassen sich nachrecherchieren und wer schon einmal dort war, wird sie wahrscheinlich wiedererkennen. Damit will ich gewissermaßen die Illusion erzeugen, dass der Rest auch „echt“ sein könnte. Gerade für Fantasy finde ich es sehr reizvoll, wenn sie glaubwürdig in unserer Welt verankert wird.
Nachteile liegen darin, dass ein realer Schauplatz natürlich seine Grenzen aufweist und nicht immer all das bietet, was ich mir von ihm wünschen würde. An dieser Stelle nutze ich aber auch gerne meine dichterische Freiheit und mache die Atmosphäre beispielsweise etwas gruseliger, als man sie empfinden würde, wenn man den Ort tatsächlich besucht.
Tintenmeer: Haben Sie die Schauplätze des Romans selbst noch einmal besucht und Eindrücke in sich aufgenommen?
Daniela Ohms: Ja, die meisten meiner Schauplätze, vor allem natürlich die großen und wichtigen habe ich selbst besucht. Manchmal bin ich aber an Grenzen gestoßen, die ich dann doch lieber nicht übertreten wollte. Wenn beispielsweise ein Truppenübungsplatz abgezäunt ist, weil er mit blinder Munition verseucht ist, die unter meinen Füßen explodieren könnte, halte ich doch lieber am Zaun an und sehe mir das Ganze von Weitem an. Aber sehr zu meinem Vorteil, gibt es Menschen, die auch diese Grenzen übertreten und ihre Eindrücke dann via Foto im Internet posten. Von solchen Bildern habe ich mir Unmengen angesehen.
Viele Schauplätze, wie beispielsweise das Olympische Dorf, habe ich in der Planungsphase des Buches überhaupt erst im Internet gefunden und sie mir anschließend in Natura angesehen. An anderen bin ich schon mal gewesen und hatte sie noch gut in Erinnerung. Aber solche Erinnerungen habe ich dann auch noch mal aufgefrischt.
Die vollständige Interview finden Sie hier.
*******

angelas-buecherregal.blogspot.de
"Liebe heißt Tofu" von Susanne Oswald
Angela
Die Ich-Erzählerin Franzi ist fast 15 Jahre alt, und lebt alleine mit ihrer Mutter Eva zusammen. Seit Franzi einen Film über Massentierhaltung in Biologie anschaute, hat sie beschlossen Vegetarierin zu werden - nicht nur wegen des Films, sondern auch wegen Chris. Er ist der 16-jährige Bruder ihrer besten Freundin Lotte - ein richtiger Vegetarier. Aber für Franzi ist das nicht so einfach, da sie eine Mutter und eine beste Freundin hat, die ihren Wunsch nicht ernst nehmen. Sie regt sich manchmal darüber auf, aber gleichzeitig liebt Franzi den Duft von gebratenem Fleisch, oder Hühnersuppe. Da wird sie oft schwach und verliert die Selbstbeherrschung. Und dann muss Eva (Franzis Mutter) für 2 Wochen nach London, um auf dem Festival "Pop on stage" Tom Jones und andere Stars zu interviewen. Das heißt für Franzi: Sturmfreie Bude!
Eva hat Franzi einen Zettel dagelassen für den Notfall, mit Telefonnummern, oder wie man eine Waschmaschine bedient usw.! Doch das Chaos fängt schon am ersten Tag an. Franzi und Lotte planen eine kleine Party, zu der nur ein paar Leute eingeladen werden sollen. Franzi kümmert sich um Lottes Schwarm Benni, und Lotte um ihren Bruder Chris, aber dies scheint nicht so einfach zu sein wie gedacht. Als dann auch noch mehr Party-Gäste als gedacht kommen, nimmt das Chaos seinen Lauf...
Die Autorin Susanne Oswald, hat ihre Charaktere mit viel Liebe ausgebaut.
Franzi ist ein fast 15-jähriges Mädchen, das sich gerne lange schminkt und Haare frisiert. Später möchte sie gerne Jura studieren oder eine Umweltaktivistin werden, und wenn es mit dem Abitur nicht klappt, dann Friseurin. Ihr Lieblingswort ist "Werauchimmer", und sie benutzt es immerzu bei jeder Gelegenheit.
Lotte, Franzis beste Freundin, mag das Haare frisieren und schminken genauso gerne wie sie, nur das sie zudem noch sehr gerne Klamotten nach-näht, aber mit ihrer persönlichen Note drauf. Die beiden haben kein anderes Thema außer ihre große Liebe Chris und Benni.
Chris ist 16 Jahre alt, Vegetarier, und Lottes Bruder. Franzi ist schon lange in ihn verliebt, und ihr Ziel ist es, dass es auf ihrer geplanten Party endlich passiert, dass er sich auch in sie verliebt. Dasselbe möchte auch Lotte, aber Benni scheint kein Interesse an ihr zu haben.
Gustav, der Freund und Chef von Eva, und Omama Charlotte sind zwei Charaktere, von denen ich auch noch liebend gerne mehr gelesen hätte. Besonders ob die "geplante Sache" doch noch geklappt hat, denn schließlich heißt es doch immer: Ende gut, alles gut...
Mehr möchte ich euch jetzt aber auch nicht verraten, denn das Buch muss man einfach selbst gelesen haben.
Die vollständige Rezension finden Sie hier.
*******

saskiasliebezubuechern.blogspot.de
"Zimtzuckerherz" und "Wahrheit wird völlig überbewertet" von Heike Abidi
Ich Liebe Bücher
Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor!
Mein Name ist Heike Abidi, ich arbeite seit rund 20 Jahren als Werbetexterin – und seit etwa einem Jahr bin ich auch Autorin. Damit habe ich mir einen Herzenswunsch erfüllt, denn ich liebe Bücher und ich liebe es, mir Geschichten auszudenken, die andere Menschen unterhalten.
Der Weg von einer Idee zum fertigen Manuskript: Wie sieht dein Schreib-Alltag aus bzw. wie gestaltest du das Schreiben?
Von Haus aus bin ich ja freiberufliche Werbetexterin. Das heißt, ich sitze – ganz unspektakulär – von 8 bis 17 Uhr (mindestens) am Schreibtisch und texte. Wenn die Auftragslage es zulässt, arbeite ich in dieser Zeit auch an meinem aktuellen Buchprojekt. Wenn nicht, dann komme ich erst abends oder am Wochenende dazu. Dann meistens mit dem Laptop auf dem Schoß im Wohnzimmer bei meiner Familie. Mucksmäuschenstill muss es dabei nicht sein um mich herum, ich mag das sogar gerne, wenn geredet wird oder Musik bzw. Fernseher an ist.
Wie bist du auf die Idee zu deinem Buch "Zimtzuckerherz" gekommen?
Zuerst war die Hauptfigur da, Veronika Kramer alias Vera Kroemer. Und der Gedanke „Was wäre, wenn …“ – so ist übrigens auch der zweite Roman entstanden. Wenn die Grundsituation da ist, also eine Figur und ihr zentraler Konflikt, dann ergibt sich daraus fast automatisch eine Geschichte …
Die vollständige Interview finden Sie hier.
*******

leserattenloch.blogspot.de
"Purpurmond" von Heike Eva Schmidt
Leseratte
Inhalt:
Catlin genannt „Cat“ hat es nicht leicht sie ist gerade frisch mit ihren Eltern nach Bamberg gezogen, alles um sie ist neu und in ihrer neuen Klasse fällt es ihr auch nicht leicht sofort Anschluss zu finden. Als It-Girl Sina sie dann doch ihres Blickes würdigt und sie kurzerhand zu einer Party im alten Drudenhaus von Bamberg einlädt, scheint für Cat die Welt wieder in Ordnung zu sein. Doch zu diesem Zeitpunkt hat das 17 Jährige Mädchen noch keine Ahnung davon, dass genau dieser eine Abend ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird. Im Verlies des alten Hauses findet das neugierige Mädchen ein mysteriöses Schmuckstück, dessen Fund schon bald lebensbedrohende Konsequenzen mit sich ziehen wird ...
Meine Meinung zum Buch:
Purpurmond ist mein 1. Zeitreise-Roman den ich gelesen habe ( bis jetzt) und ich muss feststellen, ich bin begeistert. :) Am Anfang des Buches sind die einzelnen Kapitel relativ kurz gehalten wodurch man als Leser das Gefühl bekommt selber durch die Zeit zu reisen, besser gesagt zwischen den verschiedenen Zeitepochen in denen das Buch spielt hin und her switchen zu können. Erst als Gegenwart und Vergangenheit beginnen miteinander zu verschmelzen werden die Kapitel länger, was ich für eine geniale Idee halte. Während des gesamten Buches hatte ich das Gefühl in der Geschichte mit drin zu sein, alles hautnah mit zu erleben und genau das ist es was für mich ein wirklich gutes Buch ausmacht.
Fazit:
Da dieses Buch es schaffte mich von Anfang bis zum Ende zu begeistern & zu fesseln gibt es von mir 5 von 5 rats :)
*******

buecherchaos.wordpress.com
"Purpurmond" von Heike Eva Schmidt
franziskahuhnke
Interview mit Heike Eva Schmidt im Bücherchaos + Gewinnspiel (bis 29.06.2012)
Wie kamen Sie zum Schreiben?
Wörter hatten schon immer eine unwiderstehliche Faszination auf mich ausgeübt. Als Fünfjährige habe ich meinen armen Großvater dauernd mit der Frage „was ist das für ein Buchstabe“ gelöchert und mir das Lesen anhand von bunten Bildkärtchen selbst beigebracht. Irgendwann fing ich an, mir für Märchen ein anderes Ende auszudenken. Weil mir z.B. der Wolf leid tat, wurde er bei mir von Rotkäppchen gezähmt und wohnte in einer Hundehütte – ein „Kinder-Happyend“ eben … Ich schrieb diese Geschichten auch auf, anfangs mit haarsträubenden Rechtschreibfehlern. Aber die Magie, selbsterfundene Personen und ihre Geschichten zum Leben zu erwecken, hat mich seitdem nicht mehr losgelassen.
Sie haben ein wunderbares Zitat auf ihrer Webseite: »Wenn ich nicht an die Macht des Wortes glaubte, würde ich, stumm wie eine Sardine, mein Leben verraten.«. Warum gerade dieses?
Weil ich im Spiel mit den Worten aufgehe. Ich glaube, wenn ich nicht schreiben dürfte, wäre ich ziemlich unglücklich!
Wenn Sie sich morgen einen neuen Beruf aussuchen könnten, welchen würden sie wählen?
Ich würde unbedingt Autorin bleiben wollen! Ich habe es mir immer gewünscht und lange darum gekämpft, das Schreiben zu meinem Beruf zu machen – das möchte ich jetzt um nichts in der Welt wieder aufgeben!
Die vollständige Interview finden Sie hier.
*******

www.jugendbuch-couch.de
"Purpurmond" von Heike Eva Schmidt
Andreas Kurth
»zurück in die Zeit der Hexenverbrennungen«
Caitlin – von allen nur Cat genannt – ist mit ihren Eltern nicht zum ersten Mal umgezogen. Nun ist die Familie in Bamberg gelandet. Cat findet die Stadt ziemlich öde, zumal es ihr in der Schule überhaupt nicht gefällt. Der Grund dafür sind die arrogante Sina und ihr »Hofstaat«. Die Riege von schnippischen Mädels macht Cat das Leben zur Hölle – nicht nur wegen ihrer feuerroten Haare wird sie zum Objekt des gnadenlosen Mobbings. Als Sina sie eines Tages zu einer Party in das so genannte Drudenhaus einlädt, ist Cat deshalb zunächst äußerst misstrauisch, geht dann aber doch hin. Nachdem sich Sina mit ihrer Truppe einen üblen Scherz auf ihre Kosten gegönnt hat, wird Cat auch noch in dem finsteren Gemäuer eingesperrt. Als sie nach einem Ausgang sucht, findet sie in einer Mauernische einen mittelalterlichen Halsreif aus Kupfer. Weil Cat ihn wunderschön findet, denkt sie sich nichts dabei und legt den Reif kurzerhand um ihren Hals – und löst damit eine ungewollte Zeitreise aus.
Cat wird in einen Strudel gerissen und liegt plötzlich auf einer Straße mitten in Bamberg. Als sie die stinkenden Müllberge und die mittelalterliche Kleidung der Menschen sieht, wird ihr schnell klar, dass sie in die Vergangenheit gereist ist. Den Höhepunkt des Schreckens erlebt sie, als auf dem Marktplatz eine Hexenverbrennung stattfindet. Doch plötzlich ist alles vorbei, und in völlig zerschlissener Kleidung wacht sie in ihrem eigenen Zimmer auf. Cat glaubt nun an einen merkwürdigen Traum, aber dann merkt sie, dass sie den Halsreif immer noch trägt – und zu ihrem Entsetzen lässt er sich nicht mehr abnehmen. Das mit diesen Ereignissen verbundene Geheimnis muss Cat unbedingt lösen, denn irgendwann fängt der Reif auch noch an enger zu werden. Bei ihren Nachforschungen trifft sie auf die alte Frau Hahn, die der Magie mächtig sein soll.
Die vollständige Rezension finden Sie hier.
*******

diezauberwoelfin.blogspot.de
"Purpurmond" von Heike Eva Schmidt
Zauberwoelfin
Als Cat im dunklen Verlies eines alten Gemäuers aus Zeiten der Hexenverfolgung in Bamberg einen alten Halsreif aus Kupfer findet, ahnt sie noch nicht, was passieren wird, nachdem sie ihn sich umgelegt haben würde. Denn dieser alte Reif und ein seltsamer, in Leder geritzter Spruch, befördern Cat geradewegs über 300 Jahre zurück in der Zeit, und ehe sie sich's versieht, wacht sie im Bamberg des 17. Jahrhunderts auf. Bamberg, zu dieser Zeit auf dem Höhepunkt der Hexenverfolgung, befindet sich in der strengen Hand des unbarmherzigen und missgünstigen obersten Richter, Friedrich Förg, der keine Gelegenheit auslässt, seine Macht über die ihm ausgelieferten Angeklagten zu demonstrieren. Auch die junge Dorothea Flock rückt zunehmend in sein Blickfeld. Ausnehmend schön und mit weiblichen Reizen gesegnet führt sie eine Liebesbeziehung mit Förgs Sohn, Daniel, dessen Vater das allerdings überhaupt nicht gefällt. Er untersagt ihm weitere Treffen mit Dorothea und geht nun selbst in die Offensive, um das Mädchen zu seiner Frau zu machen. Während ihres kleinen „Ausflugs“ in die Vergangenheit lernt Cat Dorothea kennen, begreift aber erst später, dass ihre beiden Schicksale enger verknüpft sind, als sie je gedacht hätte...
"Purpurmond" ist ein richtiges „All-inclusive“-Paket, denn es beinhaltet Elemente aus vielen verschiedenen Genres. Da wäre zum einen der sehr ausgefeilte, gut recherchierte Historikteil, der mit vielen kleinen Details und Authentizität besticht. Ein spannendes Abenteuer mit einem geschichtlichem Bezug, der einem von Zeit zu Zeit auch einen leichten Gänsehautschauer über den Rücken jagt, wenn man an die vielen schrecklichen Folterinstrumente denkt, mit denen den der Hexerei bezichtigten Angeklagten oft mehr oder weniger wahre „Geständnisse“ entlockt wurden. Dazu kommt – natürlich nicht unerheblich – der romantische Aspekt. Die Liebesgeschichte zwischen Daniel und Dorothea ist wunderschön und wird nur durch die von Cat übertroffen, die in der Vergangenheit ihrer großen Liebe begegnet – wer das ist, verrate ich hier aber natürlich nicht!
Die vollständige Rezension finden Sie hier.
*******

Eselsohr
"Sherlock Holmes Academy: Karos, Chaos & knifflige Fälle" von Holly Watson
Sylvia Mucke
Ausgabe Juni 2012

*******

www.kibulo.de
"Magnolia Steel – Hexendämmerung" von Sabine Städing
Katja78
Zum Buch:
Die 13 jährige Magnolia wird überraschend von ihrer Karrierebewussten Mutter bei ihrer Tante Linette abgegeben, dabei merkt man genau, das sie selbst Linette nicht leiden kann.
Für ein ganzes Jahr soll Magnolia nun im “Regenfass” bei ihrer Tante bleiben. Was schnell klar wird, das Linette eine Hexe sein muss, aber sie selbst? Aber auf ihrem Findungsweg herrscht Gefahr, Graf Rabtus will unbedingt Rache üben….
Der Graf wurde zu damaliger Zeit von Magnolias Großmutter überwältigt, als er die Herrschaft über die Magischen Wesen übernehmen wollte. Leider zahlte sie dafür mit ihrem eigenen Leben. Das darf auf keinen Fall ein zweites Mal passieren!
Und wer genau ist wohl Leander? Gutaussehend und geht mit auf ihre neue Schule, ob sie ihn für sich gewinnen kann?
Und dann ist da auch noch die Hexenweihe, mit der Aufregenden Feuerprobe und der speziellen Aufgabe einer jeden Hexe, zur Findung ihrer Gattung. Was wird wohl auf Magnolia warten. Ist sie eine Banshee, eine Todesfee?
Mein Fazit:
Mich hat hier ein super spannendes Buch erwartet, in dem ein 13 jähriger Teenager abgeschoben wird und dann noch mir nichts dir nichts eine Hexe sein soll… ja wo gibts den so was?
Sabine Städing hat mich imit hrem Debüt Roman “Hexendämmerung” überzeugt.
Ich denke sie hat genau Altersgerecht geschrieben und so den Draht zu vielen jungen (und auch alten) Lesern gefunden. Die mit viel Witz geschriebenen Dialoge, haben nichts mehr mit Bibi Blocksberg gemeinsam, und man merkt das man einfach auf die nächste Lesestufe gekommen ist. Für mich gibt es die volle Punktzahl für dieses Debüt und meine Tochter freut sich schon aufs Lesen…
Zum Cover:
Dieses Blau ist einfach ein Hingucker. Zusammen mit dem Druck ein perfektes Kinder- und Jugendbuch, das einfach ein Eyecatcher ist.
Der nächste Teil von Magnolia Steel ist für Februar 2013 geplant
*******

Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Magnolia Steel - Hexendämmerung" von Sabine Städing
steff.
Ausgabe vom 23.05.2012:

*******

www.fantasy-news.com
"Purpurmond" von Heike Eva Schmidt
Darkstar
Ein verfluchter Halsreif. Eine verbotene Liebe. Eine Zeitreise ins 16. Jahrhundert …
Heike Eva Schmidts phantastischer Jugendroman “Purpurmond” um eine kesse 17jährige aus der Gegenwart, die durch einen unglücklichen Zwischenfall im Bamberg zur Zeit der Hexenverfolgung strandet, trifft den Nerv der (nicht nur) jungen Leser. Davon habe ich mich jüngst auch auf einer Lesung der Autorin in Berlin überzeugen können. Heike Eva Schmidt verkomplettiert zudem das Trio der Autorinnen, die auf dem Literaturfest Meißen auf der Droemer Knaur-Fantasylesebühne auftreten werden. Bevor ich sie dort mit Fragen löchere, habe ich sie für den Blog um ein Interview gebeten, in dem sie davon berichtet, wie und warum sie selbst zum Schreiben gekommen ist und was die Leser in ihrem ersten phantastischen Roman erwartet:
Interview mit Heike Eva Schmidt
Was erwartet den Leser in “Purpurmond” - und wie würdest Du die Atmosphäre deines Romans beschreiben?
Es geht um die 17-jährige Caitlin, genannt Cat. Die ist neu nach Bamberg gezogen und wird von einer boshaften Mitschülerin bei einer Party im alten Hexengefängnis Bambergs eingesperrt. Dort findet Cat zufällig in einer Mauernische einen alten Halsreif und legt ihn sich neugierig um. Dumm nur, dass der Schmuck mit einem Fluch belegt ist und sie geradewegs in die Vergangenheit befördert - und zwar in die Zeit der Hexenverbrennungen 1630.
Zu allem Überfluss lässt sich der Kupferreif auch nicht mehr von ihrem Hals entfernen. Wären da nicht die kräuterkundige Dorothea und deren Bruder Jakob, der Cats Herz schneller schlagen lässt, würde sie wohl verzweifeln, vor allem, da der Halsreif sich immer enger zusammenzieht und sie zu töten droht, wenn Cat nicht schnell die Hexe findet, die den Schmuck mit einem Fluch belegt hat.
Die Atmosphäre ist durch das Thema “Hexenverfolgung” zwar gruselig, aber es gibt auch ein - naja, eigentlich zwei herzzereißende Liebesgeschichten und Spannung pur. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz, denn Cat mit ihrem losen Mundwerk aus dem Jahr 2012 setzt sich bei ihrer Zeitreise ins 17. Jahrhundert natürlich mehr als einmal ordentlich in die Nesseln!
Was hat Dich zu dieser Geschichte inspiriert?
Meine Geburtsstadt Bamberg. Seit ich in der Schule ein Referat über die Hexenverfolgungen gehalten habe, hat mich dieses Thema nicht mehr losgelassen. Ich habe damals, obwohl ich schon längst den Schulstoff zusammen hatte, immer weiter im Bamberger Stadtarchiv recherchiert. Ich konnte nicht fassen, was damals Menschen - vor allem heilkundigen Frauen - angetan wurde. Aber auch Männer, selbst der Bamberger Bürgermeister Johannes Junius, fielen der Anklage zum Opfer - aus purer Willkür, Grausamkeit oder der Gier nach Macht und Geld.
Mit dem Roman wollte ich von der Zeit der Hexenverbrennungen, diesem sehr düsteren und grausamen Zeitalter, einen Bogen zur Jetztzeit schlagen. Denunziation, Verrat, aber auch tiefe Freundschaft sowie eine eigentlich unmögliche Liebe sind ja Themen, die damals genau wie heute noch aktuell sein können. Das ist quasi die Botschaft des Romans. Und mich hat der Gedanke gereizt, ein Mädchen aus dem Jahr 2012 in die Vergangenheit zu schicken und sie auf diese Weise hautnah erleben zu lassen, wie das Leben damals war. Bei allem Drama entsteht daraus nämlich auch eine ziemliche Komik. Und ich muss gestehen, dass ich es einfach toll fand, meine Heldin durch die Zeit reisen zu lassen.
Das vollständige Interview finden Sie hier.
*******

Stadtbibliothek Aalen
"Die Kleine Räuberlilli" von Anja Wagner
In 20 Geschichten, die sich sehr zum Vorlesen eigenen, erzählt die Autorin von dem Räuber-
mädchen Lilli. Ihr Vater ist der Räuberrudi. Die beiden ziehen zum x-ten Mal um, jetzt in eine Bretterhütte mit Herd und Fenster, aber ohne Wasser, denn Räuber waschen sich nie. Räuberrudi stellt die Betten kopfüber auf, Lilli wirft alle Habe darunter, gegessen wird unter dem Tisch! Räuber schlafen tagsüber, nachts sind sie unterwegs. Sie rauben aber nichts, nehmen nur mit, was sie brauchen: Brot, Speck, Sauerkraut, Klamotten; Beerengrütze kochen sie selbst. Wenn sie nichts benötigen, spionieren und trainieren sie, stromern in Stadt, Feld und Wald, machen sich dort ein nächtliches Lagerfeuer. Lillis Leben wird noch lustiger, abenteuerlicher, spannender, als sie den Jungen Karl kennen lernt, der bald zum Räuberkalle wird. Die Erlebnisse überstürzen sich und vielleicht hilft ihr Räuberkalle, dass Räuberlilli auch einmal zur Schule gehen kann.
Ein räuberstarkes Buch, köstlich und fantasievoll erzählt und auch gekonnt bunt illustriert.
*******

funtiziana.blogspot.de
"Schlehenherz" von Heike Eva Schmidt
Tiziana
Mittwoch, 23. Mai 2012
Bei diesem Wetter hilft nur

*******

Sendlinger Anzeiger
"Purpurmond" von Heike Eva Schmidt
job
Mittwoch, 23. Mai 2012

*******

www.familothek.de
"Die Kleine Räuberlilli" von Anja Wagner
Dr. Katja Sichau
Rezension: Beim Essen sitzt man unter dem Tisch und Beerengrütze wird aus großen Kellen gelöffelt. Sauerkraut, Brot und Speck werden mit den Händen gegessen. In einer Räuberhöhle unter einem umgedrehten Bettgestell lässt es sich wunderbar schlafen und zwar tagsüber, denn Räuberzeit ist nachts.
"Verkehrte" Räuberwelt für Kinder
Für manche Kinder klingt diese etwas verkehrte Welt wie das Paradies, für die kleine Räuberlilli ist es der Alltag mit ihrem Vater, Räuberrudi. Das Räuber-Dasein hat aber auch so seine Tücken. Manche Dinge, wie das duftende Stückchen Seife muss Räuberlilli vor ihrem Vater streng geheim halten, schließlich haben Räuber dreckig zu sein. Nach einem Umzug lernt sie Karl kennen, und da Räuber keine Freunde haben, wird er kurzerhand als Räuberkalle in Räuberlillis Räuberbande aufgenommen. Da Räuberkalle ein ganz normaler Junge ist, sorgt er oft für Chaos: Er weiß zum Beispiel nicht, dass Geschenke absolut gegen die Räuberehre sind. Räuberkalle ist aber blitzgescheit, und so kriegen es die beiden hin, dass Räuberlilli zu seiner Geburtstagsparty gehen darf. Am Ende geht Räuberlillis größter Traum in Erfüllung geht: Sie darf in die Schule. Vorher müssen Lilli und ihr Freund aber noch einige Abenteuer bestehen.
Eine Kindheit mit Baumhäusern
Die Autorin Anja Wagner weiß wovon sie spricht, ist sie doch selbst mit Baumhäusern und Kinderbanden im Münsterland aufgewachsen. Sie arbeitet mit Kindern und hat auch selber zwei, vielleicht versteht sie es auch deshalb so gut, die Gefühle von Räuberlilli in die passenden Worte zu fassen. Außerdem versteht sie es, jedes Kapitel liebevoll und spannend zu erzählen. Iris Wewer, die vorwiegend im Bereich elektronisches Lernen tätig ist, und hier auch schon ausgezeichnet wurde, illustriert sonst eher Bilderbücher für kleinere Kinder. Ihre farbigen Illustrationen in Die kleine Räuberlilli passen dennoch perfekt und lassen Hörende wie Lesende noch tiefer in die Geschichte eintauchen.
Eine laaange Geschichte
Die Geschichte ist für Kinder ab fünf und ist mit 160 Seiten ein „richtiges“ Buch. Da braucht es entweder sehr geduldige Kinder oder besondere Anlässe mit viel Zeit wie Ferien oder Krankheiten. Oder man spart die Geschichte für ältere Kinder bis ins Grundschulalter auf. Hat man einmal angefangen, bedarf es für Erwachsene allerdings einiger Willensanstrengung, um nicht heimlich abends nach dem Ins-Bett- bringen schon mal weiter zu lesen.
Mir ist das nicht gelungen...
*******

buecherkaffee.blogspot.de
"Purpurmond" von Heike Eva Schmidt
B_Jones
Heute zu Gast im Bücherkaffee ist …
Autorin Heike Eva Schmidt
Liebe Heike,
zuerst natürlich einmal ein "Herzliches Willkommen" und vielen Dank für Deinen Besuch im Bücherkaffee und dass Du Dir Zeit nimmst, meine Fragen zu beantworten.
Gleich mal eine neugierige Frage vorab:
Morgens kann man mir mit einem starken Espresso nicht nur eine Freude machen – er erweckt mich überhaupt erst zum Leben! Ohne diese kleinen braunen Bohnen wäre ich verloren J Am Nachmittag aber genieße ich gerne einen herrlich duftenden Tee – allerdings dann keine Tasse, sondern eine ganze Kanne. Hier kann ich mich also tatsächlich nicht festlegen.
Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Heike Eva Schmidt?
Ich wurde in Bamberg geboren, bin dort auch zur Schule gegangen und habe sogar noch in derselben Stadt studiert – Schulpsychologie. Danach bin ich allerdings nach München gezogen und habe dort als Journalistin gearbeitet, ehe ich im Jahr 2000 ein Stipendium an der Drehbuchwerkstatt bekommen habe. Nun lebe ich schon seit einigen Jahren in der bayerischen Stadt, allerdings etwas außerhalb, im Grünen.
Wie bist Du zum Schreiben gekommen und seit wann schreibst Du?
Ich habe eigentlich schon immer gerne geschrieben. Meine erste Geschichte war eine Kurzgeschichte – im wahrsten Sinn des Wortes. Sie lautete nämlich: „Ein Ferd mus fersorgt werden.“ Man sehe es mir bitte nach: Da war ich fünf und meine schriftstellerischen Fähigkeiten noch nicht sehr ausgefeilt...
Das vollständige Interview finden Sie hier.
*******

www.dragondays.de
"Die Schattenträumerin" von Janine Wilk
Janine Wilk im Interview
Janine Wilk wurde 1977 als Kind eines Musikers und einer Malerin in Mühlacker geboren. Schon von Kindesbeinen an war die Literatur sehr wichtig für sie, mit elf Jahren schrieb sie ihre ersten Geschichten. Mit Anfang zwanzig begann sie mit der Arbeit an ihrem ersten Buch und schon bald folgten die ersten Veröffentlichungen im Bereich Lyrik und Kurzprosa. Janine Wilk lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Nähe von Heilbronn.
1.Wie sind sie Autorin geworden?
Ich habe mich schon immer für Literatur interessiert und mit elf Jahren meine ersten Kurzgeschichten geschrieben. Als Erwachsene habe ich begonnen, dieses Ziel engagiert zu verfolgen und mich in jeder freien Minute weiterzubilden. Nicht, weil ich unbedingt eine erfolgreiche Schriftstellerin sein wollte, sondern weil ich gute Geschichten schreiben will.
2. Woher kommen ihre Ideen für die Geschichten ihrer Bücher?
Ich sammle permanent Ideen und horche in mich hinein, welche Themen mich besonders interessieren und faszinieren. Oft sind es die kleinen Dinge des Alltags, die inspirierend wirken können - wie ein Plakat am Straßenrand oder ein Passant in der Fußgängerzone. Bei meinem Roman „Die Schattenträumerin“ war es die dunkle, nicht so populäre Seite Venedigs, die mich nicht mehr losgelassen hat: Die verfallenen Häuser, die geschwärzten Kalksteinfassaden der Palazzi, das Labyrinth der Gassen, der Nebel über den Kanälen und natürlich auch die Venezianer, die trotz der Touristenmassen und hohen Lebenshaltungskosten ihrer Heimatstadt treu bleiben.
3. Wie sieht ihr Arbeitstag aus, wenn sie an einem Buch schreiben?
Relativ unspektakulär: Ich fange morgens zwischen acht und neun Uhr an, mache gegen 13 Uhr eine Stunde Mittagspause und arbeite dann bis 18 Uhr weiter. Während meiner Arbeitszeit beantworte ich aber auch Emails, führe Telefonate mit meiner Agentin und dem Verlag oder vereinbare mit Buchhandlungen/Bibliotheken Lesungstermine. Auch die Recherche für einen Roman benötigt relativ viel Zeit und kurz vor einem Abgabetermin kann es natürlich vorkommen, dass ich auch mal eine „Nachtschicht“ einlegen muss.
Das vollständige Interview finden Sie hier.
*******

Basler Zeitung
"Amerika liegt im Osten" von Heike Eva Schmidt
nab
Ausgabe vom 06. Mai 2012

*******

Chili
"Amerika liegt im Osten" von Heike Eva Schmidt
08.05.2012

*******

readingtidbits.blogspot.de
"Harpyienblut" von Daniela Ohms
Tina
Von Harpyien, Bestimmung, Freundschaft und Liebe - wundervolles Debut mit toller Mythologie!
Inhalt
Lucie ist kein gewöhnliches Mädchen, sie verbirgt Flügel mit einer Spannweite von 6 Metern in ihrem Rücken. In der Öffentlichkeit muss sie deshalb eine Binde tragen, um ihre Flügel unter Kontrolle zu halten. Die Ausrede sind schwere Verbrennungen, denn niemand darf wissen, was Lucie wirklich ist.
Sie selbst weiß nur, dass ihre Mutter eine Art Vogel war und sie wohl nur Hälfte menschlich ist. Sergej aus ihrem Volleyballteam scheint mehr darüber zu wissen, doch er hält nicht viel von Antworten. In der Nacht wird sie von einem Schmetterlingsjungen beobachtet, denn es ist Lucies wahre Bestimmung die Seele toter Kinder abzuholen. Wird sie ihre Menschlichkeit vollständig verlieren?
Mein Eindruck
Selten habe ich in einem Debütroman so eine fantastische Idee und zugleich auch gelungene Umsetzung erlebt. Zu Beginn lernt man Lucie kennen und findet gleich bei einem Volleyballspiel heraus wie sehr sie sich von gewöhnlichen Menschen unterscheidet. Sie ist unheimlich leicht und kann dementsprechend hoch springen und muss immer darauf achten sich nicht zu verraten. Nach und nach werden die restlichen Charaktere eingeführt, ihre beste Freundin Emilia, der verschlossene Sergej und der Schmetterlingsjunge Jean. An passenden Stellen wechselt die Erzählperspektive, erzählt wird immer in der dritten Person.
Vielleicht wird sich der ein oder andere beklagen, man wäre gerne noch näher an den Charakteren dran und hätte sich eine "Ich-Perspektive" gewünscht. Ich bin ehrlich gesagt sehr froh über das bisschen Distanz gewesen, denn mir ist Lucies Geschichte sehr nahgegangen. Ihre Bestimmung, wie im Klapptext und meiner Inhaltszusammenfassung schon hervorgeht, ist es die Seele toter Kinder abzuholen. Doch Kinder sterben nicht eines natürlichen Todes. Sie sterben bei Unfällen, an Krankheiten oder werden ermordet. Die Autorin geht hierbei nicht weit ins Detail, doch vermittelt eine berührende und traurige Atmosphäre und so wie Lucie, denkt sich der Leser bald, wer entscheidet über Leben und Tod?
Eindrucksvoll wird mit diesem ernsthaften Thema umgegangen. Frau Ohms liefert dabei verschiedene Mythen mit eigenen eingeflogenen Ideen. Ich möchte an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen, Lucie findet selbst im Buch mehr und mehr heraus. Sei es durch eigene (schmerzhafte) Erfahrungen oder Berichte des erfahrenen Jeans. Trotz der traurigen Präsenz des allgegenwärtigen Todes, schafft es die Autorin eine Reihe von Gefühlen zu vermitteln. Lucie fühlt, liebt und begehrt wie jeder andere Mensch. Ihre Freunde sind ihr eine große Stütze, ich fand den Zusammenhalt trotz Konflikte außerordentlich bewundernswert. Die Autorin schafft es die Beziehungen glaubhaft und nachvollziehbar zu vermitteln.
Mein größter Kritikpunkt ist, dass die Autorin (für mich) den Spannungsbogen und das hohe Niveau nicht durchgehend halten konnte. Der Plot weist einige wenige Durchhänger auf und konnte mich nicht zu 100% überzeugen. Vor allem im letzten Drittel sind die Handlungsabfolgen zudem etwas verworren und nicht immer leicht zu folgen. Ansonsten habe ich dieses einfühlsame, mitreißende und sehr bewegende Abenteuer genossen!
Fazit
"Harypienblut" ging mir tief unter die Haut und ich musste beim Lesen inne halten um mich wieder zu sammeln. Schicksal, Bestimmung und Tod sind dabei ein großes Thema und sicherlich nicht leichte Kost für jedermann. Die Mythologie und Charaktere überzeugen, der Plot schwächelte leider im letzten Drittel, doch insgesamt bin ich wirklich zufrieden mit Daniela Ohms Debüt. Ich freue mich auf weitere Bücher von ihr!
Überzeugendes Debüt!
*******

buecherkaffee.blogspot.de
"Purpurmond" von Heike Eva Schmidt
B_Jones
"Deine Fähigkeit, durch die Zeit zu reisen, ist vielleicht Teil des Fluches, Caitlin. Aber genau das könnte auch deine Chance sein." (S. 87)
Inhalt:
Die 17-jährige Caitlin - von allen Cat genannt - ist mit der elterlichen Wohnort-Wahl Bamberg alles andere als einverstanden. Sie fühlt sich nicht recht zu Hause und findet auch in der Schule keinen Anschluss. Sina, die Drahtzieherin des Klassen-Lästerzirkels, ist schon nach kürzester Zeit ihre beste Feindin. Als genau diese Cat eines Nachts unter einem Vorwand in die Ruinen des alten Bamberger Drudenhauses lockt und sie dann auch noch in einen Kellerraum einsperrt, macht Cat eine faszinierende und auch sehr beängstigende Erfahrung:
Sie findet einen alten Kupfer-Halsreif , eingewickelt in ein altes, beschriebenes Lederstück. Die Versuchung ist groß und Cat legt sich den Reif um ...
Als sie nach einem plötzlichen starken Schwindelanfall wieder zu sich kommt, kann sie ihren Augen kaum trauen: Statt eingesperrt im Drudenkeller zu sitzen, findet sie sich in einer stinkenden Gasse in Bamberg des 17. Jahrhunderts wieder, genauer gesagt im Jahr 1632! Mit Schrecken muss sie feststellen, dass Bamberg zu dieser Zeit die Hochburg der Hexenverbrennungen war, denn ausgerechnet von einer solchen muss sie nun Zeuge werden, während Kinder scheinbar fröhlich ein Schmählied singen:
"Hexe, Hexe, du sollst brennen,
mit dem Kopf nach unten hängen.
Teufelslieder sollst du singen,
bis die Flammen dich umringen.
...."
Cat wird wieder ohnmächtig und wacht in ihrem Zimmer auf - erleichtert, da sie glaubt, alles nur geträumt zu haben....bis sie den Kupferreif am Hals spürt. Und dieser Reif lässt sich nicht mehr abnehmen, er scheint regelrecht verschmolzen zu sein. Und noch schlimmer: Er scheint immer enger zu werden! Panisch beginnt sie zu recherchieren und kommt zu einer erschütternden Erkenntnis: Dieser Reif muss von einer Hexe mit einem Fluch belegt sein - den auch nur diese Hexe selbst wieder lösen kann. Um sich selbst zu retten, bleibt Cat nichts anderes übrig, als wieder in die Vergangenheit zu reisen. Sie muß unbedingt die Hexe finden! Dort lernt sie aber auch die mutige und hilfsbereite Dorothea und ihren Bruder Jakob kennen. Für Cat und Dorothea beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn beiden droht der Scheiterhaufen ...
Handlung & Charaktere:
Heike Eva Schmidt hat mit "Purpurmond" einen wirklich sehr gelungenen Jugend-Fantasy-Roman erschaffen, der den Leser auf eine geschichtliche Zeitreise ins Bamberg des 17. Jahrhundert entführt. Man erfährt einiges zu den damaligen Gegebenheiten, denn Bamberg war zu dieser Zeit tatsächlich die Hochburg der Hexenverbrennungen. Das Drudenhaus gab es wirklich, aber es wurde schon im 17. Jahrhundert abgerissen. Einige Dinge und auch Personen sind von der Autorin frei erfunden, aber Dorothea Flock hat tatsächlich gelebt, aber leider erfuhr sie kein Happy End wie in diesem Buch. In den Anmerkungen kann man nachlesen, dass Heike Eva Schmidt ihr in diesem Buch ein Denkmal setzten wollte und auch getan hat.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Der Leser erlebt hier zwei Erzähl-Perspektiven. Im ersten Handlungsstrang wird aus der Sicht von Cat in der Ich-Form erzählt und im zweiten Handlungsstrang erfahren wir Dorothea´s Leben aus der Sicht eines Erzählers. Dies fördert unbewusst die Konzentration auf die Geschichte und erleichtert zudem das auseinanderhalten der einzelnen Handlungsstränge. Alleine schon am Schreibstil erkennt man, um wen es gerade geht. Im ersten Teil des Buches taucht der Leser im abwechselnd - getrennt durch Kapiteln - in die Geschehnisse und Erlebnisse von Cat und Dorothea ein, bis die Handlungsstränge ab der Mitte etwa zu einem gemeinsamen Handlungsstrang verschmelzen, dem Zeitpunkt, in dem die beiden aufeinandertreffen und zusammen für die gleiche Sache kämpfen und das gleiche Ziel verfolgen - einfach nur zu Überleben!
Die Charaktere sind sehr detailliert und authentisch dargestellt unter Berücksichtigung der zeitlichen Spanne. Cat, die im Jahre 2012 lebt - modern, selbstbewusst, dickköpfig - versprüht ihren ganz eigenen jugendlichen Charme. Da ihr Part in der Ich-Form geschrieben ist, hat der Leser viel Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt - was auch immer wieder für große Lacher sorgt, denn an Witz und einer nötigen Portion Ironie mangelt es ihr bestimmt nicht. Es ist eine wahre Freude, ihren Gedanken zu folgen. Sie tritt sehr unerschrocken auf und lässt sich auch im 17. Jahrhundert von niemandem etwas sagen. So schleudert sie auch mal eben dem angesehen Richter Förch in ihrer bezaubernden jugendlichen Naivität ihre Meinung über ihn vor die Füße - und das in einer Zeit, in der die Frauen sich sonst nicht mal getraut hätte, ihm direkt in die Augen zu blicken. Momente, in denen man sich beim Lesen wahrlich schüttelt vor lachen und denkt: "Bravo, Mädchen!" :)
Aber auch Dorothea entspricht nicht ganz den Vorstellungen einer gehorsamen und unterwürfigen Frau der damaligen Zeit. Mit ihren 17 Jahren ist sie noch nicht verheiratet und statt sich einen Mann zu suchen, widmet sie sich lieber der Lehre der Heilkunst und genießt in vollen Zügen ihre Freiheit. Sie ist ungewöhnlich selbstbewusst und trotzt der harten Männerwelt - was ihr zuletzt auch zum Verhängnis wird. Aber man wird sofort warm mit ihr und man hegt einen gewissen Respekt für sie, dass sie trotz der großen Angst vor dem Scheiterhaufen mutig für ihre Prinzipien einsteht. Denn schon alleine mit ihren natürlich-roten Haaren lebt sie sehr gefährlich ...
Das Aufeinandertreffen der Charaktere gestaltet sich auch aus sprachlicher Sicht sehr amüsant, denn Cat fällt es nicht immer leicht, sich der altertümlichen Ausdrucksweise anzupassen und stiftet mit ihren Bemerkungen und Äußerungen immer wieder Verwirrung.
Schön gestaltet sind auch die Zeitsprünge: So befindet sich Cat nicht permanent in der Vergangenheit, sondern reist - eher ungewollt - ständig in der Zeit hin und her. Es gibt keine Regel, keine bestimmte zeitliche Spanne. Sobald der Schwindel einsetzt und sie den purpurnen Nebel sehen kann, weiß sie - jetzt geht die Zeitreise wieder los.
"Die Liebe bewegt die Sonne und alle Sterne."
Mein Fazit:
"Purpurmond" ist ein äußerst gelungener Jugend-Fantasyroman, der trotz der beklemmenden Thematik auf äußerst amüsante und bezaubernde Weise umgesetzt ist. Das Vermischen der Moderne mit vergangenen Zeiten ist sehr gut und anschaulich gelungen und ich habe mich sehr angenehm unterhalten gefühlt. Eine Portion Fantasy, eine Portion History und eine ganz gehörige Portion Liebe - einfach eine rundherum gelungene Mischung!
Ein wahrlich fesselndes und auch rasantes Lesevergnügen, und das sicher nicht nur für jugendliche Leser. Von mir gibt es ein "Daumen hoch"
*******

www.maedchen.de
"Harpyienblut" von Daniela Ohms
Karo
Niemand hat Lucie je nackt gesehen. Und das hat einen speziellen Grund: Sie hat Flügel, deren Flugdrang kaum unter Kontrolle zu bringen ist. Heimlich schleicht sie sich an Neumond in den Wald, um zu fliegen. Aber das allein ist es nicht, was Lucies Geschichte immer komplizierter werden lässt. Denn das Mädchen hat keine Ahnung, dass sie ein Harpienblut ist, eine Mischung aus Mensch und Hapyie – deren Aufgabe es ist, die Seelen der Verstorbenen nach dem Tod abzuholen. Verstört, verwirrt und verunsichert überrollen sie die ersten Verwandlungen, gegen die sie sich nicht auflehnen kann und die ihr jedes Mal ein Stück Menschlichkeit rauben. Gott sei Dank stehen ihr Sergej und ihre beste Freundin zur Seite. Auch dann noch, als ein merkwürdiger Schmetterlingsmann auftaucht, zu dem sich Lucie magisch angezogen fühlt.
Das ist endlich mal Fantasy, die ohne Vampire auskommt und echt was Besonderes ist. Ich habe jedenfalls „Harpyienblut“ an nur einem Tag verschlungen, so fesselnd war es! Vor allem zum Ende hin kommen noch jede Menge unerwarteter Überraschungen!
mehr.
*******

www.amazon.de
"Zimtzuckerherz" von Heike Abidi
Anja
Liebesleben mit Zimt und Zucker, 27. April 2012
"Ohne Frühstück bin ich nicht zu gebrauchen. Und ohne die erste Dosis Koffein schon gar nicht!" Im Grunde beschreibt sich Veronika Kramer mit diesen beiden Sätzen selbst schon recht gut: Die Protagonistin des Buchs "Zimtzuckerherz" von Heike Abidi ist 35 Jahre jung und geradezu süchtig nach allem, was mit Kaffee, Kakao und Zucker zu tun hat. Ach ja - und vor allem mit Zimt.
"Wenn sie die Wahl hat zwischen Kakaopulver auf dem Cappuccinoschaum oder einem Zimtzuckerherz, dann muss sie nicht lange wählen", erklärt Autorin Heike Abidi. "Zimt gilt nämlich als Stimmungsaufheller und macht glücklich. In Veronikas Fall ist das sogar doppelt der Fall, weil die Liebe zum Zimtzuckerherz sie auch in der Entscheidung für Mister Right auf die richtige Spur bringt ..."
Doch halt, dazu später. Zurück zu Veronika: Was gibt es sonst noch über sie zu sagen? Am wohlsten fühlt sie sich in bequemen Freizeit- und Sportklamotten, obwohl Sport eigentlich gar nicht ihr Ding ist - Mode übrigens auch nicht. So weit, so verwirrend. Eigentlich ist Veronika Kramer ganz zufrieden mit ihrem Leben: Sie ist schön und erfolgreich im Job - sogar einer ziemlich breiten Leserschaft bekannt. Als Expertin für Ordnung schreibt die Journalistin unter dem Pseudonym "Vera Kroemer" einen Bestseller nach dem anderen - es sind Titel wie "Ordnung ist das ganze Leben".
Soweit ist also alles gut, wäre da nicht die Angst, ihr Doppeleben könnte irgendwann auffliegen. Doppelleben? Wie bitte? Warum das - und warum? In Wirklichkeit ist Veronika Kramer nämlich genauso wirr wie ihre lockige Haarpracht: Sie ist alles andere als ordentlich. Nur mit Hilfe ihrer besten Freundin und ziemlich geordneten Büropartnerin Charlotte - und mit einer gehörigen Portion Druck - gelingt es ihr, ihre wohlstrukturierten Ratgeberbücher zustande zu bringen. "Ach, wäre ich doch nur ein bisschen mehr so wie Charlotte. Ihr Gehirn muss so gnadenlos perfekt strukturiert sein wie eine lateinische Konjugationstabelle - während mein Oberstübchen eher einer losen Sammlung sämtlicher Zweifelsfälle entspricht." Tatsächlich hilft Charlotte der chaotischen Veronika nicht selten aus der Patsche. Und auch ihre in Spanien lebende Tante Amanda steht der chaotischen Single-Frau mit Rat und Tat im Chat und via E-Mail zur Seite. Die reiche, "erst 81 Jahre junge" Lebedame hat immer einen kessen und hilfreichen Spruch auf Lager - und fühlt sich kein bisschen alt.
Als Veronikas Freund Alex sie von einem Tag auf den anderen für eine Tierärztin verlässt, ist die Autorin ziemlich durch den Wind. Schon bald aber kreuzen drei "Kandidaten" (Zitat Tante Amanda) ihren Liebesweg. Gleich drei. Alle guten Dinge sind drei? Schon wieder so ein Chaos ... Und in einem ziemlich wichtigen Fernsehinterview verquatscht sie sich auch noch. Was sie sagt, wird nicht verraten - und es tut an dieser Stelle auch nichts weiter zur Sache: Vero muss sich entscheiden, überhaupt muss sie Ordnung in ihr chaotisches Leben bringen.
Für welchen der drei Männer wird sie sich am Ende entscheiden?
Und noch wichtiger ist die Frage: Wer möchte sie in Zukunft sein: Vera oder Veronika?
Natürlich wird auch das nicht verraten - nur soviel sei geflüstert: Das "Dessert" wird auf jeden Fall herrlich lecker und süß, und: In jeder Krise steckt auch die Chance auf einen Neuanfang ...
Der Roman "Zimtzuckerherz" von Schriftstellerin und Werbetexterin Heike Abidi ist ein fantasievoller und humorvoller Roman über das Erwachsenwerden und über Selbstfindung in einer multimedial vernetzten Welt - oder: eine gehörige Portion Liebesleben mit einer satten Prise Zimt und Zucker.
*******

www.muttertag-homepage.de
"Zimtzuckerherz" von Heike Abidi
Unsere Heike Abidi in ihrem ersten Interview. Zum Muttertag empfehlen wir ebenso die
muttertag-homepage.de: ZIMTZUCKERHERZ.
*******

buchrezicenter.de
"Die Schattenträumerin" von Janine Wilk
Werner Karl
Tolle Buchbesprechung von "Die Schattenträumerin" von Janine Wilk:
" 'Die Schattenträumerin' das ist eine Geschichte mit einer Kulisse, die einfach passt. Mit vielen Ideen und wundervollen Beschreibungen, aber auch leicht gruseligen Details löst die Autorin beim Leser ganz großes Kopfkino aus. Die Schatten des Buches, die Nebel über den Kanälen, die alten Palazzi, dämonische Kreaturen und dunkle Mächte, das alles wird lebendig und fasziniert hier bis zur letzten Seite. Sogar einem Buch kommt hier eine bedeutende Rolle und das dürfte natürlich jeden Bücherwurm erfreuen."
Zur kompletten Rezension: Hier!
*******

www.amazon.de
Audio CD: "Die Schattenträumerin" von Janine Wilk
Poldis Hörspielseite
Die dreizehnjährige Francesca besucht eines Winters ihre Großmutter Fiorella in Venedig. Doch ihre Freude über das Wiedersehen wird bald durch schreckliche Alpträume getrübt, in denen Francesca von einer dunklen Gestalt verfolgt wird. Bald erfährt sie, dass es sich um einen Fluch handelt, der auf ihrer Familie lastet und ganz Venedig bedroht. Nur ein dämonisches Buch kann ihn brechen...
Fantastische Jugendromane gibt es viele, doch oft wirken sie wie Klone ihrer selbst, die immer gleichen Motive scheinen sich zu wiederholen. Nicht so bei Janine Wilks 'Die Schattenträumerin', der auch in gelesener Form beim Audio Verlag erhältlich ist. Schon zu Beginn wird man mit einem aufrüttelnden und geheimnisvollen Prolog auf die weiteren Geschehen vorbereitet, ein glänzender Einstieg in die Handlung. Erst nach und nach ergeben die Worte Sinn, erst ganz am Schluss wird alles aufgeklärt. Die nachfolgenden Szenen dienen insbesondere der Charaktervorstellung, die aufgeweckte Francesca und ihre zynische, selbstbewusste Großmutter sind sehr detailreich beschrieben und sofort sympathisch, man freut sich, einige Zeit mit den beiden verbringen zu dürfen. Auch im weiteren wird besonders Francescas Entwicklung in den Fokus gerückt, wobei sie immer mehr ins Herz geschlossen wird. Die Handlung ist richtig spannend, stellenweise sehr gruselig und von einer düsteren, dichten Atmosphäre geprägt. Das winterliche Venedig scheint zum Greifen nahe, ganze besondere Stimmungen entstehen im Laufe der Zeit. Die Spannung wird durch immer neue Entwicklungen und dynamische Wechsel aufrecht erhalten, immer weiter taucht man in die mystischen Hintergründe ein und entdeckt dabei eine fantastische Welt voller faszinierender Gedanken. Und, was mir sehr gut gefällt: Der Roman ist in sich abgeschlossen, mal keine Trilogie oder ähnliches, sodass man noch auf weitere Ereignisse warten muss. Urban-Fantasy für Jugendliche und Erwachsene, spannend, neuartig und voller Leben.
Cathlen Gawlich, Sprecherin des Hörbuches, kann mit ihrer lebendigen Art hier vollkommen überzeugen und gibt gekonnt die Stimmung des Romans wieder. Sie spricht voller Energie, verleiht den Charakteren eine eigene Stimme, schreit, flüstert, quäkt und lacht sich durch die Handlung, kann heitere Momente ebenso darstellen wie gruselige Stellen oder das spannende Finale, alles gewinnt hier als Ausdruck.
Die Aufmachung ist hier sehr schlicht, keine Extras sind im Inneren zu finden, lediglich ein Foto von Sprecherin Cathlen Gawlich ist auf der Rückseite abgedruckt. Nicht einmal die üblichen Kurzinfos zur Autorin sind zu finden. Dafür ist das Titelbild sehr ansehnlich und fängt mit seiner verspielten Art die Stimmung des Romans ein. Auch auf den einzelnen CDs ist dieses Motiv zu finden.
Fazit: Spannend, fantastisch, außergewöhnlich und einfach wunderbar. Für Freunde des Genres fast schon ein neues Muss.
*******

www.literaturmarkt.info
"Purpurmond" von Heike Eva Schmidt
Susann Fleischer
16.04.2012
Wenn Kerstin Gier jemals in Rente gehen sollte - hier ist ihre würdige Nachfolgerin, die den Leser verzaubert und bis zum Schluss zu fesseln weiß. Heike Eva Schmidt schreibt Geschichten zum Verlieben!
Ein Drama zur Zeit der Hexenverbrennungen
Nachdem sie bereits in Stockholm und Berlin gelebt hat, kommt der 17-jährigen Caitlin Bamberg viel zu klein vor. Die Klassenkameraden machen ihr das Leben schwer und die Eltern sind ausgerechnet jetzt im Urlaub auf den Spuren ihrer Ahnen. Die Freude ist groß, als Cat von Sina, dem beliebtesten Mädchen der ganzen Schule, zu einer Party im Drudenhaus eingeladen wird. Doch in Wahrheit handelt es sich dabei um einem bösen Streich, der tragische Folgen für das Mädchen hat. In ihrem "Gefängnis" findet sie einen alten Halsreif, den sie so hübsch findet, dass sie ihn umgehend anprobiert. Im nächsten Moment findet sich Cat im Jahre 1632 wieder. Der Schreck ist groß, bis die kräuterkundige Dorothea sie findet und ihr helfend unter die Arme greift.
Cat landet in einer Zeit, in der sie um ihr Leben fürchten muss. Mit ihren modernen Kleidern, dieser seltsamen Aussprache und den feuerroten Haaren fällt sie im Bamberg des 17. Jahrhunderts auf wie ein bunter Hund. Hexenverbrennungen stehen ganz oben auf der Tagesordnung. Auch Cat könnte ein ähnliches Schicksal bevorstehen, wenn sie nicht schnellstmöglich in ihre Zeit zurückkehrt. Mit der Unterstützung ihrer neuen Freundin Dorothea und deren sympathischem Bruder Jakob, einem angehenden Mönch, gelingt ihr dies auch. Doch damit fangen die Probleme erst an: Der Halsreif lässt sich nicht mehr abnehmen und er zieht sich langsam, aber sicher zusammen. Wenn nicht bald ein Wunder geschieht, wird Cat einen qualvollen Erstickungstod sterben. Aber was soll sie nur tun?
mehr ...
*******

paperblog.com
"Purpurmond" von Heike Eva Schmidt
Silicia
31. März 2012
Zum Inhalt:
Caitlin hat es nicht leicht. Sie muss sich nach ihrem Umzug nach Bamberg nicht nur erst einleben, sondern auch noch mit der “Schulprinzessin” und Zicke Sina klar kommen. Als Sina und ihre Clique Caitlin nach einer missglückten Party in dem alten Drudenhaus (Hexengefängnis in Bamberg) einsperren, entdeckt sie in den alten Gemäuern einen wunderschönen Halsreif. Dieser Halsreif wird ihr aber schnell zum Verhängnis, denn auf dem Schmuckstück liegt ein Fluch. Kaum hat sie ihn angelegt, gelangt sie durch einen Zeitstrudel im mittelalterlichen Bamberg zur Zeit der Hexenverbrennung. Dort lernt sie die junge sympathische Dorothea und ihren durchaus attraktiven Bruder Jakob kennen. Der Zeitstrudel ist jedoch nicht die einzige Überraschung, denn der Halsreif beginnt sich unaufhörlich zusammenzuziehen. Caitlin ist auf die Hilfe ihrer neu gewonnenen Freunde angewiesen.
Meine Meinung:
Wäre ich bisher kein Fan historischer Romane, würde mich spätestens jetzt das Fieber packen. Die Autorin bringt das Mittelalter mit unheimlich viel Witz und Charme näher. Trotz des lustigen und frischen Erzählstils bleibt auch die Spannung nicht auf der Streck. Eigentlich bin ich der Anti-Rosa-Typ (ich kann rosa wirklich nicht ausstehen!), lustigerweise gefällt mir das Cover jedoch erstaunlich gut. Ich kann noch nicht einmal sagen, weshalb mir das Design so gut gefällt, musste es mir aber während des Lesens öfter anschauen (die kleine Spinne ist mir aber erst während der Rezension aufgefallen). Vielleicht liegt es auch daran, dass endlich mal nicht das Standardcover mit dem weiblichen Gesicht abgebildet ist, sondern ein schlichter Farbverlauf von strahlend Hell- zu Dunkelrosa. Dafür hat mir das Buch ohne den Schutzumschlag (das babyste Babyrosa, Beweis folgt unten) so überhaupt nicht gefallen. Zwar ist der Inhalt das Herz eines jeden Buches, jedoch gehört auch, zumindest für mich, ein schönes Aussehen ebenfalls zu einem gelungenen Gesamtpaket. Dies ist nur zur Hälfte gewährleistet.
Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive, was dem Ganzen noch mal mehr Würze verleiht.
Caitlin, die Hauptprotagonistin, ist ganz nach meinem Geschmack. Sie ist unheimlich lustig, gerade durch ihre Ironie und ihren Sarkasmus. Selbst in den unmöglichsten Situationen behält sie ihren Humor und ihre Leichtigkeit bei. Das macht sie wirklich zu einer sympathischen Person, mit der ich mich sicher auch privat sehr gut verstehen würde. Durch das Aufeinandertreffen ihre neuartige Sprache und der des Mittelalters kommen oft unheimlich lustige Situationen zustande. Allein bei dem Ausdruck “Kamikaze-Mönch” muss man einfach nur lachen. Das macht das ganze Geschehen noch bildhafter und spritziger.
Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen. Es gibt leider immer die Gefahr in Klischees zu verfallen und einem Charakter einen Stempel aufzudrücken, der seine Handlungen vorweg nimmt ohne für Überraschungen zu sorgen. Hier ist das zum Glück nicht so. Die Kräuterkundige Dorothea ist zwar das 15-jährige schüchterne Mädchen, die jedoch für ihr Alter und ihre Situation unheimlich standhaft ist und zu ihren Entscheidungen steht, was eine kontroverse Eigenschaft zu ihrem sonstigen Charakter darstellt. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, aber (fast) jeder Charakter entwickelt sich weiter und wächst mit der Geschichte.
“Erst taucht Richter Gnadenlos hier auf, jetzt Bruder Tuck,… Wer steht als Nächstes vor der Tür – Robin Hood?” (S. 112)
“Keine Ahnung, was ihm jetzt schon wieder die Petersilie verhagelt hatte.” (S. 218)
Das Buch ist eine Komposition aus verschiedenen Genres, die weder zu eintönig wirkt, noch zu stark von einem einzelnen Genre geprägt ist. Damit möchte ich sagen, dass weder der historische Teil, noch die Romantik zu weit in den Vordergrund geschoben werden, sondern dass die gesunde Balance gehalten wird. Daher kann ich das Buch Jung und Alt empfehlen, für jeden ist etwas dabei und jeder wird auf seine Kosten kommen.
Fazit: Eine angenehme Mischung aus Historik, Liebe, Fantasy mit einer Prise Jugendprobleme und ganz viel Spannung. Heraus kommt ein wirklich tolles Buch, bei dem Unterhaltung garantiert ist und Lust auf mehr macht.
mehr ...
*******

www.female.de
"Harpyienblut" von Daniela Ohms
A. Herbst
Daniela, was sind Harpyien?
Daniela Ohms, die Autorin des Fantasy-Romans "Harpyienblut", erzählt im Interview über Geisterdörfer, geflügelte Mädchen und das Besondere an fantastischer Literatur.
Female: Anders als Vampire sind Harpyien in der Fantasyliteratur bisher nur selten aufgetaucht. Wie bist du darauf gekommen, eine Geschichte über diese mystischen Wesen zu schreiben? Und was fasziniert dich an ihnen?
Daniela: Ursprünglich wollte ich ein Buch über Engel schreiben. Aber die leuchtenden, guten Wesen waren mir etwas zu glatt. Ich wollte Gott und den Himmel weitgehend aus dem Buch heraushalten und auf keinen Fall in den Kitsch abrutschen. Bei meinen Recherchen bin ich dann auf Harpyien gestoßen, weil sie in gewisser Hinsicht als mythologische Vorgänger von Engeln gelten können. In diesem Moment wusste ich, dass die Harpyien »meine« Kreaturen sind.
Female: Deine Protagonistin ist ein »Harpyienblut«. Was bedeutet das genau?
Daniela: Der Begriff »Harpyienblut« bezieht sich darauf, dass Lucie das Blut der Harpyien in sich trägt. Ihre Mutter ist eine Harpyie und sie ist als Baby aus einem verlassenen Ei geschlüpft. Lucies Vater war jedoch ein Mensch. Lucie wird von einer Pflegemutter aufgezogen und lebt eigentlich als Menschenmädchen – abgesehen von den Flügeln auf ihrem Rücken. Zu Beginn des Romans hat Lucie keine Ahnung, woher sie eigentlich stammt und was ihr bevorsteht. Nur ihre Flügel drängen sie dazu, regelmäßig zu fliegen – was alles andere als leicht ist, da sie dabei von niemandem gesehen werden darf.
Female:Lucie hat eine schwierige und beängstigende Aufgabe. Wie geht sie mit dieser um?
Daniela: Im Laufe des Romans fängt Lucie an, sich zu verwandeln und muss schließlich die Seelen verstorbener Kinder durch das Jenseits begleiten. Anfangs erfüllt sie diese Aufgabe mit Erleichterung, weil sie erkennt, dass der Tod nicht das Ende ist. Aber bald wird es zu einem schrecklichen Fluch für sie, weil sie sich täglich mit dem Trennungsschmerz der toten Kinder und ihrer Eltern auseinandersetzen muss. Schließlich will sie vor ihrer Aufgabe nur noch weglaufen und einfach ein normales Mädchen sein. Sie findet auch einen Weg, um ihrer Bestimmung auszuweichen, aber dadurch riskiert sie ihr Leben.
Die Fortsetzung des Interviews finden Sie hier.
*******

www.swp.de
"Magnolia Steel – Hexendämmerung" von Sabine Städing
HOF
Buchhändlerinnen empfehlen fantastische Geschichten
Renate Fischer empfiehlt "Magnolia Steel - Hexendämmerung" von Sabine Städing (ab zehn Jahren): "Hier finden Mädchen alles, um in ein Leseerlebnis abzutauchen: gelungene Verbindung zwischen Realität und Phantasie. Schnell erwacht der Wunsch, eine Freundin wie Magnolia kennenzulernen, um an ihrer Seite unheimlich Gefahrvolles durchzustehen und zu besiegen."
*******

www.haller-kreisblatt.de
"Harpyienblut" von Daniela Ohms
remmert feldkirch
Sie hat ihren Traum verwirklicht
Schon mit 14 Jahren fing Daniela Ohms an, ihre ersten Geschichten zu schreiben. Damals hieß sie noch Daniela Oele, wohnte in Borgholzhausen auf dem Hof Vehrling und besuchte in Werther das Evangelische Gymnasium. Heute, rund 20 Jahre später, hat sie bereits einige Romane veröffentlicht, einen Preis eingeheimst, wohnt in Berlin, ist verheiratet, hat zwei Kinder und ihren Traum, Schriftstellerin zu werden, längst verwirklicht.
"Damals habe ich es mir noch recht einfach vorgestellt, Autorin zu werden", denkt sie an ihre Kindheit und Jugend in Pium zurück. Man könnte einfach einen Roman schreiben und müsste dann noch den richtigen Verlag suchen und schon läufts. Ganz so einfach wars dann doch nicht, aber letztendlich hat sie ihren Wunschtraum verwirklichen können. Doch es sei ein langer und schwerer Weg gewesen. Ihre Mutter habe auch eine künstlerische Ader, vielleicht habe sie das von ihr geerbt, "oder war das die Erziehung?", fragt sie sich.
"Meinen ersten Roman würde ich heute keinem mehr zeigen", ist sie über ihre ersten »Ergüsse« noch heute entsetzt. Erst mit 24 Jahren habe sie ihre ersten, guten Romane geschrieben.
Von Anfang an waren es Fantasyromane. Die allerdings in der Realität passierten. So sei die Story ganz normal angefangen, um so unheimlicher waren die Dinge, die sich dann entwickelten. Bei ihrem aktuellen Roman »Harpyienblut« ist die Protagonistin Lucie aus einem Ei geschlüpft und hat Flügel auf dem Rücken, das weiß aber noch niemand. Anders als normale Teenager verbirgt Lucie ihren Körper nicht aus Scham, sondern weil sie Angst hat, dass es sie ihr Leben kostet, wenn jemand von ihrem Geheimnis erfährt: Die 18-Jährige besitzt Flügel, die aussehen wie die eines Raubvogels und deren Flughunger sie kaum stillen kann.
Was für ein Wesen Lucie ist, hat sie selbst bisher nicht herausfinden können. Aber der finstere Sergej scheint mehr zu wissen. Und auch der unheimliche Junge mit den Schmetterlingsflügeln, der sie nachts beobachtet, kennt Lucies wahre Bestimmung: Sie soll die Seelen verstorbener Kinder abholen und durchs Jenseits begleiten. Als Lucie schließlich gezwungen ist, sich ihrer grausigen Aufgabe zu stellen, muss sie befürchten, ihre menschliche Seite zu verlieren ...
Der Verlag in der Romanvorstellung: "Der erste Urban-Fantasy-Roman über Harpyien, die Todesvögel aus der griechischen Mythologie, ist ein atmosphärisch dichtes Jugendbuch über den Tod und die Kraft, die man braucht, um mit ihm umzugehen."
Daniela Ohms zu diesem Tabuthema: "Das Schlimme am Tod ist ja eigentlich die Tatsache, dass wir nichts über ihn wissen. Mein Buch füllt diese Leerstelle mit einer Idee, die verschiedene Elemente zusammenfügt. Es spielt mit Motiven von Wiedergeburt und mit dem Jenseits als Parallelwelt, in der manche Menschen als Geister gefangen sind."
ann man eigentlich davon leben?, fragten wir die Schriftstellerin, die über Ostern mit ihrer Familie ein paar Wochen in ihrer alten Heimat auf dem Hof Vehrling verbrachte. „So ganz nicht,” gab sie zu, deshalb arbeite sie auch freiberuflich noch als Lektorin. Ihr nächstes Buch komme bereits im kommenden Winter heraus, ist ein Fantasyroman für Erwachsene. Danach im Frühjahr ist wieder ein Buch für Kinder geplant. „Ich schreibe im Moment 100 Seiten im Monat, wenn nichts dazwischen- kommt,” sagt sie. Bei Recherchen dauere es natürlich länger. Früher sei sie nicht so schnell gewesen, das komme erst mit der Übung und Erfahrung. Zunächst schreibe sie so, wie es ihr einfällt, am nächsten Tag werde das dann von ihr mehrfach überarbeitet. In der Agentur werd dann auch noch mal da-rübergelesen und dann komme noch das Lektorat. Für ihr neues Buch »Harpyienblut« habe sie von der Idee bis zur Fertigstellung ein Jahr gebraucht. Die Dramaturgie des Buches entwickele sie als Erstes, für das neue Buch habe sie dafür gerade mal zwei Wochen gebraucht, bei anderen Büchern könne das auch schon mal ein halbes Jahr dauern. In Zukunft möchte sie zwei Romane pro Jahr schreiben.
Und was verdient die Autorin an diesem Buch, fragten wir Daniela Ohms ganz direkt. Fünf bis zehn Prozent vom Verkaufserlös seien die normalen Margen. Das heißt, für ihren neuen Fantasyroman bekommt sie zwischen 85 Cent und 1,70 Euro. Bei einer Auflage von 100 000 ... Da lacht Daniela Ohms: "Von so einer Auflage träume ich zurzeit noch."
2002 ist sie »der Liebe wegen« nach Berlin gezogen, sie findet diese Stadt immer noch aufregend: "Wenn man in einer Stadt wie Berlin lebt, hängt das eigene Wohlbefinden vor allem von den Beziehungen ab, die man sich aufgebaut hat. Drumherum birgt die Stadt aber Geheimnisse, die man nie ganz enthüllen kann: unzählige Menschen, die man niemals kennen lernt, ganze Bezirke, die man fast nie betritt. Selbst wenn man sein ganzes Leben in dieser Stadt verbringt, kommt man immer wieder an einen Ort, den man noch nie gesehen hat." Da kommt gleich wieder die Fantasy-Autorin zum Vorschein.
*******

lesemonster.blog.de
"Die Schattenträumerin" von Janine Wilk
Lesemonster
Rezension: Die Schattenträumerin - Janine Wilk
Die junge Francesca wird von ihrer Großmutter dringlich darum gebeten, nach Venedig zu kommen. Aber hinter dieser Bitte verbirgt sich ein ganz anderer Grund, als man zunächst erwarten möchte: Ihre Großmutter bekommt ab und zu Visionen und auf der Familie lastet seit Jahren ein schlimmer Fluch, der gleichzeitig ganz Venedig gefährdet! Nun liegt es an Francesca den Fluch zu beenden… Hinzu kommt, dass sie nachts immer von schlimmen Albräumen geplagt wird, in denen sie verfolgt wird. Ob es da eine Verbindung gibt? Gelingt es Francesca den Fluch aufzuheben?
Das Buch ist wunderschön geschrieben und lässt sich sehr flüssig lesen. So werden auch jüngere Leser keinerlei Probleme mit dem Verständnis haben. Zudem fluchen die Charaktere auch ab und zu, was sehr abwechslungsreich ist und sie gleichzeitig auch authentischer wirken lässt. Besonders schön finde ich, dass sich einige Personen auch mal auf Italienisch äußern, wodurch einem der Schauplatz näher gebracht wird. Außerdem hat es mir sehr gut gefallen, dass an jedem Anfang eines Kapitels ein bekanntes Zitat zu Italien oder Venedig steht.
Die Personen sind sehr gut gelungen! Francesca ist mir schon nach sehr kurzer Zeit sympathisch erschienen und ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen, weil sie ihrem Alter entsprechend denkt und fühlt. So fühlt man dann richtig mit ihr und bekommt in gewissen Situationen Angst um sie. Dadurch empfindet man das Buch schon ganz anders, man sieht sich schon selbst fast durch Venedig wandern. Auch der Rest der Familie ist sehr authentisch, da es kleinere Sticheleien und Auseinandersetzungen gibt, wie es eben in einer Familie üblich ist.
Schon von der ersten Seite an ist dieses Buch einfach nur spannend. Die Autorin schafft es, dem Leser die Ängste eines Charakters sehr nahezubringen, was ich super finde. Außerdem spitzt sich die Situation im Laufe der Geschichte immer mehr zu, es kommt sozusagen zu einem Ultimatum, wodurch die Spannung immer mehr ansteigt. Ich finde es super, dass Bücher eine sehr große Rolle spielen. In einigen Gesprächen werden richtig schöne Sachen über die Bedeutung von Büchern gesagt, was richtig gut gelungen ist. Mir gefällt außerdem sehr gut, dass das Buch in sich geschlossen ist, und durch eine kleine Geschichte am Ende abgerundet wird, ein richtig gelungenes Ende.
Insgesamt handelt es sich hier um ein richtig spannendes Buch mit einer jungen, aber sehr sympathischen und mutigen Protagonistin!
*******

www.stiftunglesen.de
"Magnolia Steel – Hexendämmerung" von Sabine Städing
Buchtipp "Magnolia Steel– Hexendämmerung"
Magnolia ist entsetzt: Weil ihre Mutter dieses supertolle Jobangebot bekommen hat und nach Amerika geht, soll sie nun ein ganzes Jahr lang bei ihrer Tante Linette leben! Aber auch Linette ist diese Aussicht nicht ganz geheuer. Immerhin war sie es, die vor dreizehn Jahren den Kuss der Banshee auf dem Gesicht ihrer Nichte entdeckt. Sie ist doch die Einzige, die ahnt, in welcher Gefahr das Mädchen schwebt! Aber dann taucht dieser Kobold mitten beim Pfannkuchenessen auf und Linette bleibt keine Wahl: Sie eröffnet Magnolia, dass sie – genau wie sie selbst – eine Hexe ist. Und mehr noch: Der dunkle Graf Raptus bedroht ihre neue Heimat Rauschwald und will Magnolia an den Kragen. Was bleibt ihr da noch anderes übrig, als sich in das Familiengeheimnis einweihen zu lassen? Und vor allem in das Hexenhandwerk…
Die kurzen, vor Ideen sprühenden Kapitel entführen Leserinnen ab ca. 10 Jahren auf eine magische Reise. Magnolia wird aus ihrem normalen Alltag in eine zauberhafte Welt voller Destillierapparate, Verwandlungstränke und Flugbesen geworfen. Und das ist so witzig und wunderlich, dass man die Geschichte kaum aus der Hand legen mag.
*******

youtube.com
"Magnolia Steel - Hexendämmerung" von Sabine Städing
Glimmerfee
*******

Stern yuno
"Die Schattenträumerin" von Janine Wilk
Ulrike Schimming

*******

Hannover Kids
"Der Robin-Hood-Klub: 4 Freundinnen für 1 Kaninchen" von Anja Wagner
April 2012

*******

ekz.bibliotheksservice GmbH
"Der Robin-Hood-Klub: 4 Freundinnen für 1 Kaninchen" von Anja Wagner
Silke Schönherr

*******

Philipp2
"Die Kleine Räuberlilli" von Anja Wagner

*******

www.leipziger-lesekompass.de
"Die Kleine Räuberlilli" von Anja Wagner

*******

Eselsohr
"Die Kleine Räuberlilli" von Anja Wagner
April 2012

*******

www.buchmarkt.de
"Die Schattenträumerin" von Janine Wilk
Kristin Schwab
Der Verkaufstipp des Tages: "Die Schattenträumerin" von Janine Wilk
(Planet Girl)
Kristin Schwab, Mitarbeiterin der Abteilung Marketing bei Thienemann in Stuttgart, empfiehlt „Die Schattenträumerin“ von Janine Wilk:
In der Nacht verwandelt sich Venedig. Das Wasser in den Kanälen flüstert leise, Schatten legen sich über die kleinen Gassen – und Francesca träumt: Immer näher und näher kommt ihr schrecklicher Verfolger, schon spürt sie seinen Atem im Nacken – und wacht schweißgebadet auf. Von ihrer Großmutter erfährt sie, dass die wiederkehrenden Albträume mit einem Familienfluch zusammenhängen. Einem tödlichen Fluch, der nicht nur sie, sondern ganz Venedig bedroht. Nur ein Buch von dämonischer Natur kann den Fluch lösen und Venedig davor bewahren, in den Fluten zu versinken. Doch um es zu finden, muss sich Francesca dem Mann aus ihren Albträumen stellen. Es beginnt eine atemlose Jagd.
Die erfolgreiche Nachwuchsautorin Janine Wilk erzählt einen Mädchenroman rund um die geheimnisvolle Stadt Venedig. Ich fand das Buch sehr spannend und packend, deshalb habe ich es von Seite 1 bis 384 beinahe in einem Rutsch durchgelesen. Ein Leseabenteuer, nicht nur für Venedig-Fans, das ich für lauwarme mystische Sommerabende nur empfehlen kann.
Ein Interview zum Buch mit der Autorin finden Sie hier.
*******

www.frankenpost.de
"Harpyienblut" von Daniela Ohms
tami
Zwischen Tod und Lebenslust
Ein Schmetterlingsjunge in Berlin, der finstere Sergej, ein fluchhaftes Schucksal für Lucie - "Harpyienblut" erzählt eine Geschichte über den Tod und das Leben.
Lucie könnte auf den ersten Blick ein ganz normaler Teenager sein - sie hadert immer mal wieder mit ihrem Schicksal und ist mit ihrem Körper nicht zufrieden. Allerdings hat Lucie dazu auch handfesten Grund: Sie ist ein Harpyienblut, ein Hybridwesen, Tochter einer Harpyie und eines menschenlichen Mannes.
Lucie hat Flügel, wie ein Raubvogel, und sie hat eine schwere Aufgabe zu erfüllen: Es ist ihre Bestimmung, die Seelen toter Kinder abzuholen und durchs Jenseits zu begleiten. Lucie will sich wehren, doch niemand entkommt dem Schicksal. Bleibt nur die Frage, ob Lucie es schafft, sich bei all dem Grauen, all dem Leid und ihrer besonderen Herkunft ihre menschliche Seite zu bewahren. Der wahre Kampf Gut gegen Böse wird in uns selbst ausgetragen. Und ist es wert zu sterben, um dem eigenen Schicksal zu entfliehen?
Nachdem Zauberer, Elfen, Werwölfe und Vampire nun lange genaug den Buchmarkt beherrscht haben, schickt sich die junge Autorin Daniela Ohms nun an, ganz neue Sagengestalten zum Ruhm zu führen. Eigentlich wollte die Berlinerin ein Buch über Engel schreiben, doch ihre Recherchen führten sie zu den Harpyien, die sie als mythologische Vorläufer der Engel betrachtet. Bei aller Fiktion gelingt es Daniela Ohms aber, das sehr menschliche Porträt eines Mädchens zu zeichnen, das zur Frau heranwächst, eine starke Persönlichkeit entwickelt und lernt, mit Liebe, Leid, Vertrauen und Verrat umzugehen.
*******

www.westfalen-blatt.de
"Harpyienblut" von Daniela Ohms
Daniel Salmon
Stolz präsentiert Daniela Ohms ihr Romandebüt »Harpyienblut«, das wohl eher als Erwachsenenlektüre, denn als Jugendbuch durchgehen dürfte. Eine Trilogie für Kinder ab elf Jahren will die Berliner Autorin mit Piumer Wurzeln dann Anfang kommenden Jahres veröffentlichen. Foto: Daniel Salmon
Freitag, 06. April 2012
- 01:48 Uhr
Borgholzhausen (WB). Die 18-jährige Lucie ist kein normales Berliner Mädchen. Die junge Frau hütet ein dunkles Geheimnis: Unter ihrer Kleidung verbirgt sie mächtige Schwingen, die aussehen wie die eines Raubvogels. Ihre Aufgabe ist es, die Seelen der Toten ins Jenseits zu begleiten. Lucie ist ein »Harpyienblut«. Mit dem gleichnamigen Urban-Fantasy-Stück hat die frühere Piumerin Daniela Ohms nun ihr Romandebüt abgeliefert.
Daniel Salmon sprach mit der Autorin über ihr Buch, ihre literarischen Vorbilder und die Beziehung zu ihrer Heimatstadt.
Ihr erstes Buch »Harpyienblut« ist ein Fantasy-Roman. Was reizt Sie an diesem Genre?
Daniela Ohms: Besonders reizvoll finde ich am Fantasybereich, dass ich nicht so auf die Realität angewiesen bin. Ich kann Sachen machen, die im wirklichen Leben nicht so funktionieren. So kann ich in »Harpyienblut« Fragen aufwerfen, die man in der Realität nicht beantworten kann, wie beispielsweise: »Was passiert mit uns, wenn wir sterben?« Wenn ich einen Fantasy-Roman schreibe, habe ich aber die Möglichkeit, mir wilde Theorien auszudenken, erhebe aber keinen Anspruch darauf, dass was ich schreibe, wahr sein muss. Es soll einfach nur unterhalten und Spaß machen. Wer will, kann sich dann Gedanken darüber machen, ob da noch ein wahrer Funken drin steckt.
Wie genau sind auf die Idee gekommen, Harpyien zu den Protagonisten ihres Romans zu machen?
Ohms: Meine Tochter Finja hat mich darauf gebracht. Beim Rückweg von der Schule ist sie über eine Mauer balanciert und meinte, wie cool es wäre, wenn sie fliegen könnte. Von da an wollte ich ein Buch über ein Mädchen mit Flügeln schreibe und habe überlegt, was für ein Wesen das dann sein könnte. Zunächst habe ich an einen Engel gedacht, aber ich wollte nicht einfach nur das klassische Weltbild mit Gott und Teufel abbilden. Daraufhin bin ich auf die Harpyien gestoßen, die ja sozusagen als mythologische Vorgänger von Engeln gelten können.
Wie viel von Ihnen selbst steckt in der Protagonistin Lucie? Oder wie viel Harpyie steckt in Ihnen?
Ohms: Eigentlich steckt kaum etwas von einer Harpyie in mir. Ich bin eigentlich immer ganz lieb und brav. Meine Figuren denke ich mir überwiegend aus, so dass sich kaum Eigenschaften von mir in ihnen finden. Ich überlege immer, was für diese Personen notwendig ist und versuche mich in deren Lage zu versetzen.
Was war das für ein Gefühl, als Sie wussten, Ihr erstes Buch wird nun veröffentlicht?
Ohms: Ich war vor allem erleichtert. Am Anfang dachte ich immer, wenn mal ein Buch von mir veröffentlicht wird, dann mache ich einen riesigen Luftsprung. Aber es hat sich ja abgezeichnet. Meine Agentur hat das Buch Verlagen angeboten und man bekommt dann ja schon eine Rückmeldung, so dass beispielsweise gesagt wird, der Stoff sei interessant. Dann denkt man schließlich irgendwann: Puh, nun kann nichts mehr schief gehen (lacht).
Wann haben Sie eigentlich mit dem Schreiben angefangen?
Ohms: Ich wusste schon sehr früh, dass ich schreiben will, seitdem ich in der Grundschule meine erste Geschichte verfasst habe. Die ersten zehn Jahre war das, was ich geschrieben habe zwar für die Katz, aber nun bin ich soweit, dass ich denke, mit meinen Büchern kann ich den Markt stürmen (lacht).
Haben Sie literarische Vorbilder?
Ohms: Nein, so richtige Vorbilder habe ich eigentlich gar nicht. Als Stephenie Meyer und Joanne K. Rowling groß raus kamen, hatte ich schon lange meinen eigenen Stil entwickelt. Früher fand ich aber Marion Zimmer Bradley und Ted Williams gut, wobei ich inzwischen sagen muss, dass die beiden auch ihre Schwächen haben.
Sie haben zwei Kinder und arbeiten als Lektorin. Wann finden sie überhaupt die Zeit zum Schreiben?
Ohms: Als Lektorin arbeite ich ja nur phasenweise. An den Schreibtisch setze ich mich immer dann, wenn meine Töchter in der Schule und im Kindergarten sind. Abends schreibe ich dann noch auch oftmals bis nach Mitternacht.
Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?
Ohms: Ich werde schreiben, schreiben, schreiben. Die nächsten Projekte stehen bereits an. Ein Buch, das kommenden Winter erscheint, habe ich bereits so weit fertig geschrieben. Derzeit arbeite ich an einer Trilogie für Kinder die Anfang 2013 erscheinen soll. Zudem ist ein weiterer Roman noch in Planung. So schnell werde ich bestimmt nicht arbeitslos.
Welche Beziehung haben Sie zu ihrer Heimatstadt?
Ohms: Ich komme im Urlaub immer wieder gerne nach Borgholzhausen und bin froh, dass ich die Natur hier genießen kann, So etwas hat man in Berlin ja kaum. Einfach nur im Garten meiner Eltern sitzen, mit dem vielen Grün drum herum, das ist einfach toll. Außerdem habe ich noch einige Freunde in Pium, mit denen ich mich gerne treffe.
Zur Person
Geboren wurde Daniela Ohms 1978 in Rheda-Wiedenbrück. Mit fünf Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Borgholzhausen, ging dort zur Grundschule und besuchte anschließend das Gymnasium in Werther. 1999 schrieb sie sich für die Fachrichtung Literaturwissenschaften an der Universität Bielefeld ein, brach sie das Studium jedoch ab. In die Bundeshauptstadt Berlin zog sie 2002 der Liebe wegen. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Oliver hat sie zwei Töchter: Finja (8) und Jasmin (5). Seit 2010 arbeitet sie als freiberufliche Lektorin für die Berliner Literatur-Agentur »Scriptzz«. Im selben Jahr ergatterte sie mit ihrer Kurzgeschichte »Entgegen der Fahrtrichtung« den zweiten Platz des Agatha-Christie-Krimipreises. Mit »Harpyienblut«, herausgegeben vom Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, hat sie Anfang März dieses Jahres ihr erstes Buch in den Handel gebracht.
*******

www.muensterschezeitung.de
"Die Sherlock Holmes Academy" von Holly Watson (Anja Wagner)
Steffen Maas
Dienstag, 10. April 2012
Ein Griff in die Ideenkiste
STEINFURT Anja Wagner darf getrost als Kinderfreundin bezeichnet werden. Neben der Arbeit im St.-Theresia-Kindergarten und dem Leben mit den zwei Kindern schreibt die Borghorster Autorin auch noch Kinderbücher. Das neueste Werk heißt "Die Sherlock Holmes Academy" - und ist gar nicht so richtig ihres.
"Es fühlt sich nicht ganz wie mein Buch an", verrät die 41-Jährige und spielt damit auf den Namen Holly Watson an, der auf dem Cover prangt. Unter diesem Pseudonym nämlich wird das Buch mit dem Untertitel "Karos, Chaos und knifflige Fälle" erscheinen, in dem die zwölfjährige Trudy Taff mit ihrer Freundin Marlene spannende Kriminalfälle lösen muss. "Es soll so klingen, als würde eine Lehrerin dieses Internats die Geschichte erzählen", erläutert Anja Wagner. Außerdem hatte der Verlag eine internationale Veröffentlichung im Hinterkopf, ein Kapitel wurde bereits testweise übersetzt.
Spionin
Die Geschichte für Neun- bis Elfjährige beginnt mit einer Situation, die vielen Kindern bekannt vorkommen dürfte: Eine Meinungsverschiedenheit mit den Eltern. Trudy Taff möchte coole Spionin werden, "doch ihre Eltern schicken sie stattdessen auf dieses altbackene Internat mitten im schottischen Moor", schmunzelt Anja Wagner. Doch Trudy findet Freunde und sieht sich bald neben dem Schulalltag auch noch mit einem kniffligen Fall konfrontiert. Die Autorin betont: "Es ist mir wichtig zu zeigen, dass es auch ohne Drachen und Hexen sehr phantasievoll zugehen kann."
Phantasie hat Anja Wagner früh bewiesen. Seit sie fünf ist, schreibt sie ihre eigenen Geschichten. Einen Vorgeschmack auf ihr eigenes, echtes Buch bekommt sie schon da: "Mein Onkel war Buchmacher und hat meine kleinen Geschichten dann in Leder eingebunden. Das hat wahrscheinlich schon geholfen", erinnert sich die Erzieherin. Haufenweise Ideen für Geschichten und Charaktere sind seitdem durch ihren Kopf gewandert, die vielversprechendsten in der Ideenkiste gelandet. "Genau wie Trudy Taff übrigens. Ihren Schnipsel gab es schon sehr lange."
Verlag
Irgendwann wollte sie eine Antwort auf die Frage haben, ob ihre Geschichten für einen Druck reichen oder es bei der Hobby-Schreiberei bleibt. Eine Berliner Agentur nimmt sie wenige Tage nach der Einsendung einiger Manuskripte unter Vertrag. Kurz darauf meldet der renommierte Thienemann-Verlag Interesse an, bei dem seitdem ihre fünf Bücher ("Caro, Lina und der Buchgeist", "Die kleine Räuberlili", und die beiden Bücher der Serie "Der Robin-Hood-Klub") erschienen sind.
Auch "Die Sherlock Holmes Academy" ist als Serie angelegt. "Band 2 ist schon fertig, Band 3 befindet sich gerade in der Erfindungsphase."
*******

meine-kleine-buecherstube.blogspot.de
"Purpurmond" von Heike Eva Schmidt
Klangtänzerin
3. April 2012
Cat findet im alten Drudenhaus in Bamberg einen hübschen Kupferhalsring, den sie sich aus Neugier sofort umlegt. Dazu entdeckt sie ein Stück Leder mit eingebrannter Schrift. Cat ließt laut vor, was da steht und befindet sich auf einmal im 17. Jahrhundert. Zunächst hält sie das Ganze für einen Traum, doch als sie wieder Zuhause landet und ihre Klamotten vollkommen zerschlissen sind, weiß sie, dass es Wirklichkeit war. Und zudem bekommt sie den Halsreif auch nicht mehr ab. Im Gegenteil- er wird immer enger. Damit Cat nicht erstickt muss sie noch einmal ins 17. Jahrhundert reisen und die Frau finden, die den Halsreif verflucht hat ...
Am darauffolgenden Wochenende landeten wir alle zusammen auf einer ziemlich schrägen Karaokeparty, die nur Oldies spielte und nichts aus den aktuellen Charts auf Lager hatte. Also grölte Nico den 60er-Jahre-Song "The Lion Sleeps Tonight" ins Mikro, während Anna, Caro und ich uns als Background-Sängerinnen anboten und in einem grauenhaften Falsett >a-weema-wep, a-weema-wep< jaulten.
Bücher mit Zeitreisen kann man jedes Mal komplett neu gestalten- das beweist Heike Eva Schmidt mit ihrem - wie ich verblüfft feststellen musste - Debutfantasyroman, der einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Der Klappentext klingt womöglich schon vielversprechend, aber das ist nichts verglichen mit dem Gesamtpaket! Schmidt führt den Leser sorgsam in die Geschichte ein und denkt daran, alles genau zu erklären und direkt einmal klarzustellen, wie Cat - eigentlich Caitlin - von der Art her ist. Und nein, sie ist keine arrogante Zicke, so wie sie oft bezeichnet wird. Sie kann Bamberg bloß nicht leiden, was wohl auch nicht besonders wunderlich ist, denn sie hat vorher in Berlin gelebt. Und sie ist nahezu verwirrt, als Sina - ihre beste Feindin - sie zu einer Party im Drudenhaus einlädt, die sich doch nur als Mobbingparty herausstellt und letztendlich sperrt sie Cat dort unten ein und haut ab. Cat ist sich sicher- dafür wird Sina büßen, doch dann findet sie per Zufall diesen Halsreif und das Stück Leder mit dem Text:
"Erbarm dich mein o herre got
nach deyner grosn barmhertzigkeyt
sich herr ynn sund byn ich geborn
ynn sund enpfyng mich mein mutter"
Und da landete sie dann auch schon im 17. Jahrhundert, jedoch nicht, ohne vorher den Text laut vorgelesen zu haben.
Mir fiel im 1.Kapitel allerdings an einer Stelle auf, dass Cat ein wenig unlogisch gehandelt hatte. Dort stand "Bald würde ein Docht nach dem anderen herunterbrennen, die Kerzenflammen verlöschen - und dann säße ich im Dunkeln." Wobei ich mich fragte, weshalb sie nicht einfach einige Kerzen auspustete, wartete bis die, die an waren, fast abgebrannt waren und dann die Kerzen, die aus waren, wieder anzündete. Dann hätten sie eindeutig länger gebrannt, aber vermutlich war mein Denken in dem Moment einfach zu logisch und Cat ist in ihrer "Notsituation" einfach nicht draufgekommen, was nicht unbedingt eine Tragödie ist, denn letztendlich kam sie ja wieder aus dem Drudenkeller raus.
Heike Eva Schmidt schrieb mit unglaublich viel Humor und Witz an diesem Buch. Sie besaß die Jugendsprache einfach perfekt und hätte ich es nicht besser gewusst, hätte ich gedacht, Cat hätte dieses Buch höchstpersönlich geschrieben. Irgendwann lag ich nur noch da und hielt mir lachend den Bauch. Jedoch wäre das Buch nicht sehr gut dafür geeignet, in andere Sprachen übersetzt zu werden. Dafür besitzt es zu viele Insider, die man nur versteht, wenn man selbst in Deutschland lebt. Ein Beispiel: "Ich kam mir plötzlich wie ein zerrupftes Huhn vor. Ungeschminkt und in diesen unförmigen Männerklamotten war mir klar: Heidi Klums Jury hätte eute sicher kein Foto für mich." Man könnte als Italiener sicherlich wissen, das Heidi Klum diejenige von Germanys next Topmodel ist, aber woher sollte der Italiener wissen, dass man ein Foto von ihr bekommt, wenn man eine Runde weiter ist?
Genau genommen, war mir das aber egal. Denn ich hatte mich direkt in all diese kleinen Insider verliebt. Ich konnte mich perfekt in Cat hineinversetzen und hatte bald schon das Gefühl, sie zu sein, denn ich benahm mich genau wie sie, dachte genau wie sie und redete sogar genau wie sie.
Auch wenn ich nicht genug von Cat bekommen konnte, mochte ich auch die Kapitel, die aus der Sicht von Dorothea Flock, die im 17. Jahrhundert lebte, geschrieben waren. Cat lernte sie bei einem ihrer "Ausflüge" kennen, als sie sich noch als Jungen ausgab. Doch Dorothea und sie verstanden sich sofort prächtig und bald schon "outete" Cat sich Dorothea gegenüber als Mädchen. Sie konnte nicht kontrollieren, wann sie zurück in ihre Zeit - ins Jahr 2012 - geschleudert wurde. Es geschah einfach zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Grete Hahn spielt hier eine, wie ich finde, wichtige Rolle. Sie ist die Nachbarin von Dorothea und auch Cat lernt sie im Laufe des Buches kennen, aber auch eine in ihrer Zeit lebende Margret Haan. Als ich die Namen miteinander verglich hatte ich direkt ein misstrauisches Gefühl. War das Buch etwa ein wenig voraussehbar?
Was sich darauf entwickelte, müsst ihr selbst lesen.
Cat ist sofort von Jakob hingerissen. Er sieht toll aus, er sieht toll aus und er sieht toll aus. Das denkt sie zunächst von ihm, doch dann stellt sich heraus, dass er sogar total nett ist und an seine Mitmenschen denkt. Allerdings ist Jakobus ein Mönch und darf sich daher nicht mit Frauen einlassen. Er ist Dorotheas Bruder und umgeht gerne mal die Regeln des Klosters, um seine Schwester zu besuchen, denn seitdem ihre Mutter gestorben ist, fühlt sie sich unendlich einsam.
Was sich aus Cat und Jakob entwickelt, werde ich hier nicht verraten.
Man erfährt ein wenig mehr über die Hexenverbrennungen, auch wenn die Autorin manche Dinge ein wenig verändert hat, was sie jedoch in in den "anmerkungen" ganz hinten im Buch erwähnt. Zudem erklärt sie auch, dass es Dorothea Flock wirklich gab, sie ihren geliebten Daniel Förg jedoch nur frei erfunden hat.
Daniel ist im Buch der Sohn von Friedrich Förg, dem obersten Richter von Bamberg. Friedrich Förg ist ein kaltblütiger Mann, der bei den Hexenverbrennungen den Befehl gibt, das Feuer zu entzünden.
Er spielt im Buch eine sehr große Rolle, vorallem Dorothea gegenüber, aber auch Cat bekommt mit ihm zu tun. Leider nicht im positiven Sinne. Richter Förg will Dorothea zur Frau haben, doch die ist davon wenig begeistert und versucht ihm zu entkommen.
Besonders witzig fand ich es immer, wenn Cat sich in altertümlicher Sprache versuchte. Zum Beispiel, wenn ihr ein "Oh, Shit!" rausplatzte und sie das Ganze dann noch ein wenig veränderte mit "Ähm, ich meinte natürlich ..." und darin tut sie sich wirklich ausgesprochen gut.
Aber ihr ist klar, dass sie weiterhin in 2012 leben will, auch wenn sie Dorothea, Daniel und Jakob noch so lieb gewonnen hat.
Als ich das Buch zuschlug, war ich traurig, dass es bereits geendet hatte und ich hoffte inbrünstig auf eine Fortsetzung, obwohl ich das stark bezweifle. Hier hilft es wohl nur, die Autorin selbst zu fragen.
Dieses Buch erinnerte mich daran, wie sehr ich Bücher von deutschen Autoren liebe! Der Schreibstil ist komplett anders, als der bei den übersetzten, bei denen die Übersetzer bestimmte Satzbauarten gar nicht anwenden können, da sie den Satz ja irgendwie sachlich halten müssen und vom Inhalt her nicht vom Original abweichen sollten.
Fazit: Man verliebt sich regelrecht in dieses Buch! Ich konnte nicht genug von Cat, Dorothea, Jakob und Daniel bekommen und finde persönlich das Thema Hexenverbrennung auch sehr interessant. Und Hexenverbennungen + Zeitreisen = Perfekt spannend, witzig und romantisch!
Dieses kleine Schmuckstück ist äußerst empfehlenswert und ich kann es jedem nur ans Herz legen!
mehr ...
*******

www.broesels.blogspot.de
"Purpurmond" von Heike Eva Schmidt
Brösel's Bücherregal
Montag, 2. April 2012
Rezension "Purpurmond" von Heike Eva Schmidt
Nach "Rubinrot" war "Purpurmond" nun mein zweites "Zeitreiseabenteuer". Ich wusste schon, dass es toll werden würde - aber das es etwas ganz BESONDERES für mich werden wird, hatte ich nicht erwartet :).
Das Buch ist bei dem noch bis vor kurzem existierenden "PAN-Verlag" erschienen, der sich auf die Richtung Fantasy spezialisiert hatte.
Nicht zu vergessen ist in diesem Zusammenhang der "droemer-knaur"-Verlag.
Kurzbeschreibung:
Als Cat einen alten Halsreif findet, legt sie ihn sich neugierig um. Dumm nur, dass das Schmuckstück mit einem Fluch belegt ist und sie geradewegs in die Vergangenheit befördert. Zu allem Überfluss lässt sich der Kupferreif auch nicht mehr von ihrem Hals entfernen. Wären da nicht die kräuterkundige Dorothea und deren Bruder Jakob, der Cats Herz schneller schlagen lässt, würde sie wohl verzweifeln, vor allem, da der Halsreif sich immer enger zusammenzieht …
(Quelle: amazon.de)
Meine Meinung zum...
...Cover:
Der Schutzumschlag ist in einem lila-Beere-Ton gehalten, weshalb es mir auch sofort ins Auge gestochen ist. Nichts geht über die Farbe lila Beere :). Die Ranken um das Buch herum lassen es geheimnisvoll und zugleich wunderhübsch wirken. Mit dem weißen Fleck in der Mitte, der nach außen hin immer "beeriger" wird ist der "purpurne Strudel" sehr gut getroffen. Ich liebe diesen Bucheinband vorallem, weil er auch ohne Schutzumschlag eine tolle Wirkung hat. Der Buchrücken wird vom Titel in silberfarbenen Buchstaben geschmückt.
...Inhalt:
Die Hauptprotagonistin "Cat" war mir von Anfang an sympathisch. Eine toughe Kämpferin, die die alltäglichen Teenager-Probleme zu bewältigen hat. Bis zu dem Tag, als sie von ihrer fiesen Mitschülerin reingelegt und in ein altes Kellerverlies gesperrt wird. Mitsamt des gefundenen Halsreifes strudelt sie in das 17. Jahrhundert, bei dem sie auf die niedliche und hübsche Flockin Dorothea trifft. Die hat leider alles andere als ein unbeschwertes Leben als Cat mit Computer und iPod.
Sie muss dieses liebe Mädchen vor dem grauenhaften Richter Förg beschützen, da dieser sie zu seiner Gattin nehmen möchte. Zum Leidwesen von Daniel, der Sohn des Richters, der zu gerne eine gemeinsame Zukunft mit der jungen Flockin hätte.
Warum ist ausgerechnet Jakob, der Bruder von Dorothea ein Mönch? Wo er doch so heiß ist? Und warum muss genau dieser im 17. Jahrhundert leben? Dies sind alles Fragen, die sich Cat immer öfter stellt. Sie hat leider jedoch nicht ewig Zeit, da der Halsreif immer enger und enger wird. Ihr wird immer mehr bewusst, dass das Leben von Dorothea und ihr am (selben?) seidenen Faden hängt.
...Schreibstil:
Heike Eva Schmidt schafft es, dass man durch ihre Seiten nur so durch"rauscht". Es ist flüssig, lustig und spannend zu lesen. Vorallem der jugendliche Schreibstil hat einem Cat noch realistischer gemacht. Selbst das Zeitreisen war unkompliziert und verständlich erzählt, sodass man am Schluss ein superschönes "Aha"-Gefühl hatte :). Ich hatte oft das Gefühl mittendrin zu sein. Dorothea und Cat sind selbst für mich richtige Freundinnen geworden und ich würde so gerne noch viel viel mehr lesen!!! An zwei Stellen musste ich doch die ein oder andere Träne verdrücken - JA JA OK, ICH HABE GEHEULT :D.
Der Haupt"kracher" war eig. immer wenn die Charaktere aus dem 17. Jahrhundert (natürlich sehr hochgestochen) etwas gesagt haben und Cat ihnen brühwarm ihre Meinung entgegengeschleudert hat. Da würde ich auch so schauen oO . Dies war eine Besonderheit dieses Buches.
mehr ...
*******

Mädchen
"Die Schattenträumerin" von Janine Wilk

*******

Dein Spiegel
"Die Schattenträumerin" von Janine Wilk
Ausgabe 04.2012:

*******

Hamburger Morgenpost
"Magnolia Steel - Hexendämmerung" von Sabine Städing
Ausgabe vom 29.03.2012:

*******

youtube.com
Purpurmond - Heike Eva Schmidt
Kossis Welt
*******

www.buecherkinder.de
"Magnolia Steel - Hexendämmerung" von Sabine Städing
Emily Törner (10 Jahre)
Was tun, wenn man mit dreizehn Jahren urplötzlich erfährt, dass man eine Hexe ist? Magnolia fällt aus allen Wolken, als ihre Tante Linette sie in dieses Familiengeheimnis einweiht. Bisher hatte sie sich immer für ein durchschnittliches Mädchen gehalten. Doch nun gerät ihre Welt plötzlich ins Wanken. Der unheimliche Graf Raptus, ein dunkler Magier, bedroht Rauschwald und trachtet ihr nach dem Leben. Höchste Zeit also, dass Magnolia in das Hexenhandwerk eingeführt wird, denn um den Grafen zu besiegen, wird jede Hexe gebraucht ...
"Hexendämmerung" ist eine Fantasy-Geschichte für Kinder ab 11 Jahren. Die 13-jährige Magnolia Steel wird von ihrer Mutter zur unbekannten Tante Linette gebracht, während ihre Mutter nach New York zieht. In Linettes Haus geschehen merkwürdige Dinge, z. B. wird das Haus wie von Geisterhand geputzt oder der Kobold Jepe taucht unverhofft auf. Eines Tages erscheinen Zwerge und Tante Linette und ihr Zwergenfreund Jocko offenbaren Magnolia, dass ihre Tante und sie selbst Hexen sind. Außerdem wird Magnolia damit konfrontiert, dass der unheimliche Graf Raptus sie entführen will, weil er ein gieriger Blutsauger ist, der Kobolde, Hexen, Menschen, Zwerge und Elfen in Zombies verwandelt. Zunächst ist Magnolie sehr geschockt, es gibt keine Hexen und sie selbst ist auch keine! Aber dann wird sie in der Hexenkunst unterrichtet und sie findet Gefallen an der Hexerei. Magnolia besteht die schwierigen Prüfungen des Hexenrates. Es wird festgestellt, dass sie teilweise eine Banshee (Todesfee) und zum anderen Teil eine Wetterhexe ist. Sie findet neue Freunde wie Jörna, die gleichaltrige Kaminhexe sowie das Zwergenmädchen Una. Doch Graf Raptus wird stärker, er holt sich Menschen aus dem benachbarten Dorf und verwandelt sie in Zombies. Das Blut der Menschen macht ihn mächtiger. Tante Linette ist sehr besorgt, wird der Graf ihre Nichte entführen oder können sie den Graf besiegen?
Das Buch ist packend geschrieben und sehr spannend. Die Personen auf der "guten Seite" schließt man direkt ins Herz und die "Bösen" sind richtig fies. Es gibt vor jedem Kapital eine kleine Schwarz-Weiß-Zeichnung und das tolle Titelbild, alles wurde von Gisela Kullowatz gezeichnet. Das Buch ist an jeder Stelle gut geschrieben, die 330 Seiten sind in kürzere Kapital unterteilt. Die Schrift ist etwas größer. Alles in allem ist das Buch sehr gut, es muss einfach jeder lesen. Ich hoffe, dass es eine Fortsetzung gibt. Ich würde es jedem weiter empfehlen, daher vergebe ich 5 Sterne.

www.buecherkinder.de
"Schlehenherz" von Heike Eva Schmidt
Daria Lipsky (14) :: Jugend-Redaktion Buecherkinder.de
Vio und Lila sind beste Freundinnen bis Vio nach einer Party spurlos verschwunden ist. Am nächsten Tag werden die schlimmsten Befürchtungen wahr: Vio wurde ermordet und unter einem Schlehenbaum verscharrt. Lila ist geschockt, todtraurig, wütend und beschließt, die Tat auf eigene Faust aufzuklären. Eine Spur führt sie zu SchülerVZ, wo sie sich mit dem Nickname »Schlehenherz« anmeldet, um zu recherchieren. Lila ahnt nicht, dass sie dadurch ins Visier des Mörders gerät und seinen Jagdtrieb erneut weckt ...
Meinung:In dem Buch "Schlehenherz" von Heike Schmidt geht es um Lila, die verzweifelt versucht, den Mörder ihrer besten Freundin Vio ausfindig zu machen. Zuerst wird Lila von der Polizei befragt, hat jedoch das Gefühl, dass die Polizei nicht viel bringen wird und einfach zu faul sei. Schließlich wurde erst vor Wochen ein Mädchen vom Fahrrad und in ein Gebüsch gezerrt. Lila ist der Meinung, dass – wenn die Polizei sich angestrengt hätte – der Vergewaltiger und damit Vios Mörder längst gefasst worden wäre. In der Trauer über ihre beste Freundin, wird Lila selbst wie diese: Sie färbt sich die Haare rot und trägt selbstgeschneiderte bunte T-Shirts. Als Lila mehrere Männer beinahe grundlos beschuldigt, Vio ermordet zu haben, wollen ihre Eltern sie zu einem Psychiater schicken. Das Mädchen versucht nun alleine, den Mörder zu enttarnen. Nach einigem Überlegen fallen ihr Vios Internetaktivitäten ein. Ob Vio ihren Mörder darüber kennengelernt hat? Lila meldet sich bei SchülerVZ an. So möchte sie den Mörder entdecken. Tatsächlich macht sie so den Täter auf sich aufmerksam ...
Das Buch hat mir sehr gefallen! Wie das so mit vielen Thrillern ist, war ich mir während des gesamten Buches todsicher, den Täter längst enttarnt zu haben. Ich vermutete, dass das Buch noch sehr langweilig für mich sein würde, und war überrascht, wer der echte Mörder war. Das ganze Buch war unheimlich spannend! Es war sehr schön und modern geschrieben. Heike Schmidt hat einen simplen, aber dennoch sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Außerdem wurden auch ziemlich viele Gedichte zitiert. Ich konnte Lilas Trauer sehr gut mitfühlen und habe gehofft, die Geschichte würde noch weitergehen. Leider gab es kaum etwas zu lachen, was mir etwas gefehlt hat. Das Buch alarmiert junge Mädchen, im Internet immer vorsichtig zu sein, sich nie alleine mit fremden Leuten zu treffen und überhaupt einfach nicht viel alleine unterwegs zu sein.
Es geht um Freundschaft, Liebe, Trauer und Internet. Meiner Einschätzung nach ist die Zielgruppe etwa 13-17 Jahre alte Mädchen. Wer nach einem spannenden und zum Teil auch traurigen Teenie-Mädchenbuch sucht, liegt mit "Schlehenherz" komplett richtig. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

Stuttgarter Nachrichten
"Lilith Parker - Insel der Schatten" von Janine Wilk
ak
Ausgabe 03.03.2012:


leselupe.de
"Schlehenherz" von Heike Eva Schmidt
Heike Rau, 01.03.2012
Zur Schulparty am Abend wollten die beiden Freundinnen zusammen gehen. Doch Lila wartet vergeblich auf Vio. Sie geht auch nicht an ihr Handy. Dann kommt Vio doch noch. Sie hatte Ärger mit ihrer Mutter und nun eigentlich Hausarrest. Es kommt zum Streit zwischen den beiden, weil Vio dennoch auf die Party möchte. Vios Plan, um doch noch an der Party teilnehmen zu können, will Lila allerdings nicht stützen. Vio stürmt davon und Lila geht allein zur Party. Vio riskiert den Ärger mit ihrer Mutter und taucht später auch noch auf. Sie amüsiert sich mit Till, einem Jungen von dem sie weiß, dass Lila ihn mag. Vielleicht ist das ihre Art, sich an Lila zu rächen.
Alles deutet darauf hin, dass der Mörder bei SchülerVZ zu finden ist. Jedenfalls war Vio dort angemeldet und hat beim Chatten viele Leute kennengelernt. Wer von diesen allerdings der kaltblütige Killer ist, weiß niemand. Aber vielleicht hat das Mädchen im Internet ihre Spuren hinterlassen?! Doch jede Suche danach verläuft im Sande. Es bleibt nur noch eine Möglichkeit: Lila meldet sich unter dem Nickname "Schlehenherz" beim Internetportal an, um gründlich recherchieren zu können. Was sie allerdings nicht ahnt: Sie gerät in das Visier der Mörders, dem es weiterhin nach Blut dürstet. Lila passt perfekt in sein Beuteschema und sein Jagdtrieb ist abermals geweckt. Ihr droht das gleiche Schicksal wie Vio zuvor, wenn nicht schon bald ihre Rettung herbeieilt ...
Am nächsten Tag wartet Lila auf ein Zeichen von Vio und natürlich auf eine Entschuldigung. Als ihre Mutter dann in ihr Zimmer kommt, um ihr zu sagen, dass Vios Mutter angerufen hat, weil Vio nicht nach Hause gekommen ist, ist sie entsetzt. Hat Vio bei Till übernachtet? Der Gedanke bricht ihr fast das Herz. Und doch ist da auch irgendwo die Ahnung, dass Vio etwas passiert ist. Lila soll rechtbehalten. Ihre Freundin wird tot aufgefunden unter einem Schlehenbaum. Lila versinkt in ihrer Trauer. Und doch will sie auch alles daransetzen herauszufinden, wer ihre Vio ermordet hat.
Die Geschichte erzählt von den Freundinnen Lila und Vio, die ein Streit auseinanderbringt. Nichts kann wieder gut gemacht werden, denn bevor es zu einer Versöhnung kommen kann, wird Vio ermordet. Von dieser Tragik wird die Geschichte getragen. Lila wird von einer ungeheuren Trauer gepackt, die in ihrer Intensität auch auf den Leser übertragen wird. Gefühle überschatten die Handlung für eine lange Zeit. Bis dann der Thriller zum Tragen kommt. Denn Lila bemüht sich auch um die Aufklärung des Mordes an ihrer Freundin, da die Polizei nach ihrer Meinung nicht genug tut.
Es ist ein gefährliches Spiel, denn es zeichnet sich ab, dass sie möglicherweise einen Serientäter sucht. Sie vermutet ihn direkt im Umfeld, versucht ihn über SchülerVZ ausfindig zu machen. Denn hier war auch ihre Freundin oft online. Ihr Misstrauen jedem gegenüber, führt zu sehr aufregenden Momenten. Bald liegen die Nerven blank. Ein unglaubliches Tempo kommt in die Geschichte, das dann auch bis zum äußerst spannenden Ende gehalten wird.

literaturmarkt.info
"Schlehenherz" von Heike Eva Schmidt
Susann Fleischer, 20.02.2012
Ein Thriller mit viel Gefühl
Vio und Lila kennen sich seit einer halben Ewigkeit und sind beste Freundinnen für immer. Sie wissen alles voneinander und erzählen sich ihre geheimsten Wünsche. Doch eines Tages ist es damit vorbei, als Vio nach einer Party spurlos verschwindet. Lila macht sich Sorgen und weiß nicht mehr ein noch aus - bis zu dem Moment, als Vios Vater sie auf dem Handy anruft und ihr mitteilt, dass Vio das Opfer eines Mörders geworden ist. Ihre Leiche ist unter einem Schlehenbaum verscharrt und wurde eher zufällig von Spaziergängern entdeckt. Für Lila bricht eine Welt zusammen. Sie fühlt sich so allein wie nie zuvor und ist wütend über dieses ungeheuerliche Verbrechen. In ihrer Verzweiflung will Lila nicht auf die Polizei vertrauen und beschließt, auf eigene Faust nach dem Täter zu suchen.
Alles deutet darauf hin, dass der Mörder bei SchülerVZ zu finden ist. Jedenfalls war Vio dort angemeldet und hat beim Chatten viele Leute kennengelernt. Wer von diesen allerdings der kaltblütige Killer ist, weiß niemand. Aber vielleicht hat das Mädchen im Internet ihre Spuren hinterlassen?! Doch jede Suche danach verläuft im Sande. Es bleibt nur noch eine Möglichkeit: Lila meldet sich unter dem Nickname "Schlehenherz" beim Internetportal an, um gründlich recherchieren zu können. Was sie allerdings nicht ahnt: Sie gerät in das Visier der Mörders, dem es weiterhin nach Blut dürstet. Lila passt perfekt in sein Beuteschema und sein Jagdtrieb ist abermals geweckt. Ihr droht das gleiche Schicksal wie Vio zuvor, wenn nicht schon bald ihre Rettung herbeieilt ...
Heike Eva Schmidt vermag es, den Leser bereits mit wenigen Worten zu fesseln und spannende Unterhaltung über Stunden zu bieten. Ihr erster Jugendroman "Schlehenherz" ist ein ebenso herzzerreißender wie packender Thriller und Vergnügen pur. Hier findet man auf 240 unglaublichen Buchseiten Emotionen und Nervenkitzel grandios zu einem aufregenden Erlebnis vereint, sodass man mit der Lektüre partout nicht mehr aufhören kann. Dieser Roman entwickelt binnen weniger Minuten eine ungeheure Sogkraft und hinterlässt am Schluss ein beklemmendes Gefühl im Herzen. Da fühlt man sich von der Geschichte nicht nur gut unterhalten, sondern auch in der Seele berührt.
Es bleibt nur zu hoffen, dass die deutsche Autorin schon bald ein weiteres Mal den Zauber ihrer Sprache wirken lässt und Literatur zu einem unvergesslichen Abenteuer mit Herzenswärme macht. Das wird man nicht verpassen wollen!

Wochenjournal Baden/Bühl
"Schlehenherz" von Heike Eva Schmidt
Sina Huck
Ausgabe 05.02.2012:


ekz bibliotheksservice
"Schlehenherz" von Heike Eva Schmidt
Karen Kerschke (U 21)
Es ist der Abend der Schulparty, auf den sich Lila und Vio schon so lange gefreut haben,
doch dann entfacht sich ein Streit zwischen den beiden und Vio verlässt alleine die Party. Als
Vio am nächsten Morgen verschwunden ist, hat Lila nur noch ein schlechtes Gewissen und
dann erfährt sie, dass ihre beste Freundin ermordet wurde. Voller Verzweiflung macht sie
sich im Internet auf die Suche nach dem Mörder, denn die Polizei kommt in dem Fall nicht
voran. Als Lila eines Abends alleine draußen ist, greift der Mörder sie an und es gelingt ihr
nur knapp zu entkommen - ihren Eltern oder der Polizei davon zu erzählen wagt sie nicht.
Am Ende gelingt es ihr und der Polizei, den Mörder zu stellen, nicht ohne dass sie sich
vorher in große Gefahr begibt. - Ein fesselnder, vielschichtiger Thriller mit überzeugenden
Charakteren. Neben dem Thema der Freundschaft zwischen den beiden Mädchen werden
vor allem die Gefahren des Internets aufgezeigt, sodass man nach dem Lesen doch darüber
nachdenkt, was man alles online von sich preisgeben sollte. Sehr zu empfehlen!
(in ekz, 7.KW 2012)

webcritics.de
"Purpurmond" von Heike Eva Schmidt
webcritics
Heike Eva Schmidt ist die Drehbuchautorin der berühmten Serie "Dahoam is dahoam" und schreibt mittlerweile auch Jugendromane. Darunter der erst kürzlich erschienene Thriller "Schlehenherz" und ihr neuestes Werk "Purpurmond", ein Fantasyroman. Wie sie auf die Idee für das Buch kam und was ihre Heimatstadt Bamberg damit zu tun hat, erzählt uns Heike Eva Schmidt in einem Interview.
webcritics: Zunächst möchte ich mich bei Ihnen bedanken, dass Sie sich Zeit für uns nehmen. Um Sie besser kennenzulernen fangen wir doch am Besten ganz am Anfang an. Sie haben in Bamberg Schulpsychologie studiert, sich danach aber dem Journalismus zugewandt und sind nun eine der Storyliner für die Serie "Dahoam is dahoam". Wie sind Sie zum Schreiben von Romanen gekommen?
Heike Eva Schmidt: Schon als Kind habe ich mir gerne Geschichten ausgedacht und sie auch aufgeschrieben – anfangs natürlich mit haarsträubenden Rechtschreibfehlern! Obwohl das immer meine Passion war, bin ich lange nicht auf den Gedanken gekommen, das Geschichtenerfinden und -schreiben zu meiner Profession zu machen. Erst als ich beim Drehbuch angekommen war und bei "Dahoam is dahoam" im wahrsten Sinne des Wortes ein berufliches "Dahoam" gefunden hatte, traute ich mich an einen Romanstoff. Weil ich gemerkt habe, dass meine Ideen für Geschichten keine Ruhe geben würden, bis ich sie aufgeschrieben hätte. Also habe ich mit dem Schreiben losgelegt. Nach elf Monaten war mein erster Roman fertig. Daraufhin habe ich nach einer Literaturagentur gesucht, eine wunderbare Agentin gefunden – und kurz darauf hielt ich den ersten Buchvertrag in Händen!
webcritics: "Purpurmond" ist Ihr erster Fantasy-Jugendroman. Warum nun doch ein Fantasy-Roman und nicht wieder ein Thriller für Jugendliche wie Ihr kürzlich erst erschienenes Werk "Schlehenherz"?
H.E. Schmidt: Ich war von Anfang an auf kein Genre festgelegt - im Gegenteil: Ich wusste recht schnell, dass ich unbedingt einmal eine Fantasygeschichte schreiben wollte. Damit fiel das Element Thriller schon mal weg. Ich weiß, das klingt jetzt ein bisschen verrückt, aber als mir klar war, dass "Purpurmond" von Hexen handeln würde, war auch sofort die komplette Geschichte in meinem Kopf. Es war wirklich so, als hätte sie schon seit langem irgendwie, irgendwo auf mich gewartet. Vielleicht war da ja tatsächlich etwas "Magie" im Spiel?
webcritics: Warum haben Sie "Purpurmond" nicht als reinen historischen Jugendroman konzipiert, sondern ihm die Fantasy-Komponente gegeben?
H.E. Schmidt: Vielleicht, weil ich schon im Gymnasium keine Leuchte in Geschichte war? Nein, ich wollte vor allem von der Zeit der Hexenverbrennungen, diesem sehr düsteren und grausamen Zeitalter, einen Bogen zur Jetztzeit schlagen. Denunziation, Verrat, aber auch tiefe Freundschaft sowie eine eigentlich unmögliche Liebe sind ja Themen, die damals genau wie heute noch aktuell sein können. Das ist quasi die Botschaft des Romans. Und mich hat der Gedanke gereizt, ein Mädchen aus dem Jahr 2012 in die Vergangenheit zu schicken und sie auf diese Weise hautnah erleben zu lassen, wie das Leben damals war. Bei allem Drama entsteht daraus nämlich auch eine ziemliche Komik. Meine "Heldin" Cat ist ja ein echtes Kind des 3. Jahrtausends und setzt sich allein durch ihre Sprache und ihr - für damalige Verhältnisse völlig unangemessenes - Verhalten im Jahr 1630 häufig in die Nesseln. Andererseits kann sie sich durch die 300 Jahre "Vorsprung" auch behaupten und einige Schwierigkeiten meistern. Ich glaube, der Leser taucht mehr in die Geschichte ein, wenn sie nicht ausschließlich in der Vergangenheit spielt. Weil Cats Probleme und ihre Gedanken sehr aktuell sind - immerhin muss sie sich in einem Leben, das für uns heute unvorstellbar ist, zurecht finden. Bei einem reinen Historienroman erlebt man ja nur das Leben damals mit. Und zuletzt muss ich gestehen, dass ich es einfach toll fand, meine Heldin durch die Zeit reisen zu lassen.
mehr ...
*******

Sonntag Aktuell
"Herr Doktor, das muss ich mir auf einer schmutzigen Toilette geholt haben! - Unglaubliche Geschichten aus dem Leben eines Urologen"
von Dr. med. Martin Anibas
Claudia Bell
Ausgabe vom 26.02.2012:

*******

www.amazon.de
"Schlehenherz" von Heike Eva Schmidt
Anna Reinke
Ein Thriller voller Gefühle
"Beste Freundinnen für immer" - Das sind Lila und Vio. Zumindest, bis Vio nach einer Party spurlos verschwindet. Nach einer Nacht der Sorge und einem noch schlimmeren Morgen wird wahr, was Lila befürchtet hat: Ihre beste Freundin Vio wurde ermordet und unter einem Schlehenbaum begraben gefunden. Wütend, traurig, schockiert - Lila beschließt, den Mörder auf eigene Faust zu finden. Eine Spur führt sie in einen Internet Chat Room, wo sie sich unter dem Namen "Schlehenherz" anmeldet. Erst als es zu spät ist, wird ihr bewusst, dass sie dadurch ins Visier des Mörders gerät und von der Jägerin zur Gejagten wird.
Ich habe "Schlehenherz" von Heike Eva Schmidt innerhalb von zwei Tagen gelesen, so sehr hat mich dieses Buch gefesselt. Es ist ein spannender, packender und herzzerreißender Thriller, der erzählt, wie ein junges Mädchen den Mörder ihrer besten Freundin sucht - und von ihm gefunden wird (aber mehr verrate ich dazu nicht!).
Die Geschichte geht mir unglaublich ans Herz, die Autorin hat es geschafft die widerspänstigen Gefühle der Hauptperson Lila sehr real darzustellen: Ihre Trauer über den Verlust ihrer Freundin, gleichzeitig ihre Wut auf Vio, dass sie auf dieser "dummen Party" war, und natürlich Hass auf ihren Mörder. Blind vor Trauer und Wut und Hass versucht sie, die Tat aufzuklären und gerät dabei selbst in große Schwierigkeiten (lest selbst).
Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön, er verwirklicht die Gefühle Lilas noch deutlicher. Das macht es sehr einfach, Lila zu verstehen und sich mit ihr zu identifizieren.
Es ist ein unglaublich mitreißender Thriller, der bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.
Fazit: Lest selbst und findet gemeinsam mit Lila den Mörder ihrer besten Freundin Vio.
weitere Rezensionen
*******

www.amazon.de
"Purpurmond" von Heike Eva Schmidt
Fabella "BuchZeiten"
Großartiger Roman mit wundervollem Humor!
Was ein geniales Buch. Die Geschichte, die sich die Autorin hier ausgedacht hat, ist wirklich wundervoll. Gemeinsam mit Cat erleben wir Bamberg in der heutigen Zeit und im 17. Jahrhundert. Und Cats Kampf, sich in beiden Zeiten zurecht zu finden. Ob es sich um Kleinigkeiten wie Kleidung handelt, aber auch um Freundschaft und Liebe.
Das Buch ist in der Ich-Perspektive von Cat geschrieben. Ich finde, diese Ich-Perspektive ist immer ein Stück persönlicher, als wenn der Leser außen vor steht. Cat ist ein unerschrockenes junges Mädel mit einem bemerkenswert trockenem Humor. Ihre lockeren Sprüche - vor allem wenn sie in der Vergangenheit ist, haben mich immer und immer wieder in schallendes Gelächter ausbrechen lassen. Ein Beispiel hierzu ...
"Ich zog ernsthaft in Erwägung, vor meiner Zeitreise noch einen zu heben, um mir gleich darauf vorzustellen, wie ich im 17. Jahrhundert betrunken durch die Gassen des alten Bambergs taumeln und dabei lauthals "Alles wird gut" von Bushido singen würde."
Die Vorstellung fand ich wirklich zu ulkig. Wie man aber an diesem Satz schon sieht, spielt die Autorin gerne mit Worten. Man findet hier nicht tausend kurze Sätze, sondern eher längere Schachtelsätze, die sich aber ausgesprochen gut lesen lassen. Mir persönlich hat dieser Schreibstil sehr zugesagt. Da es die Autorin versteht, Worte zu nutzen um ein Kopfkino einzuschalten, war es auch nicht schwer, sich Orte und Momente bildlich vorzustellen. So gefiel mir z.B. eine Beschreibung von Sylt unheimlich gut, weil man herauslesen konnte, was den Zauber dieses Ortes ausmacht:
"... und der pastellfarbene Himmel, der die eisige Luft in Blaugraurosatöne verpackte und den eigenen Atem wie weißen Drauchenrauch aussehen ließ."
Es ist ein Buch, das einen mitreißt in der Geschichte. Man fiebert mit Cat mit. Schafft sie den nächsten Sprung? Wie lange wird die Luft noch reichen bis der Halsreif zugezogen ist? Wie kommt sie aus dieser oder jenen Klemme wieder heraus? Und wie wird sie mit ihren Gefühlen umgehen? Man schafft es wirklich nicht, das Buch hinzulegen. Und immer wieder wechselt man von der Spannung in losgelöstes Gelächter. Das hat wirklich Spaß gemacht!
Fazit:
Ich kann das Buch nur jedem empfehlen. Ein wundervoller Balanceakt zwischen Spannung, Dramatik, Geschichte und jeder Menge Humor. Es zaubert einfach ein Lächeln aufs Gesicht.
weitere Rezensionen
*******

BuchMarkt
"Schlehenherz" von Heike Eva Schmidt
Hannah
Ausgabe März 2012:

*******

www.buch.de
"Magnolia Steel – Hexendämmerung" von Sabine Städing
Kurzbeschreibung:
Magnolia ist sauer: Sie soll ein ganzes Jahr zu ihrer Tante Linette nach Rauschwald ziehen, weil ihre Mutter einen tollen Job in den USA ergattert hat. Als sie ihre Tante dann zum ersten Mal sieht, fällt ihr buchstäblich die Kinnlade
runter. Denn sofort steht für sie fest: Linette ist eine Hexe. Was Magnolia nicht ahnt: Auch sie selbst gehört zur Gattung der Hexen. Und sie ist in Gefahr. Denn der unheimliche Graf Raptus, der seinerzeit von Magnolias Grossmutter
vertrieben wurde, ist zurück und hat Rache geschworen. Magnolia, und mit ihr ganz Rauschwald, sind in Gefahr. Doch bevor sie sich ihrem ärgsten Feind stellen kann, muss sie im Schnellverfahren zur Hexe ausgebildet werden. Ihre Lehrerin ist,
wie könnte es anders sein, Tante Linette. Und die zeigt Magnolia: Ohne Fleiss kein Preis. Denn schliesslich will auch Hexen gelernt sein ...
Rezensionen zu "Magnolia Steel – Hexendämmerung" auf
www.buch.de
*******

www.amazon.de
"Die Schattenträumerin" von Janine Wilk
FiniWini
"5.0 von 5 Sternen – Überzeugt auf ganzer Linie"
Als Francesca di Medici mitten in den Weihnachtsferien von ihrer Großmutter nach Venedig gerufen wird, wundert sie sich darüber ziemlich. Dennoch ist die Freude groß, ihre Großmutter Fiorella wieder zusehen. Doch als sie von dieser den Grund ihrer Anreise erfährt, traut Francesca ihren Ohren kaum. Auf der gesamten di Medici Familie soll angeblich ein Fluch liegen, der alle Erstgeborenen heimsucht und ihnen böse Alpträume beschert, die letztendlich auch auf die Realität übergreifen. Zu allem Unheil soll dieser Fluch ganz Venedig bedrohen und vielleicht sogar den Untergang der Stadt bedeuten. Francesca ist eine dieser Erstgeborenen. Auch wenn sie der unglaubwürdigen Geschichte ihrer Großmutter erst kein Vertrauen schenken kann, muss sie doch einsehen, dass sie einige seltsame Vorkommnisse in der Familie und vorallem ihre eigenen schrecklichen Alpträume, in denen sie von einem düsteren Mann verfolgt wird, erklären würde. Nur ein Buch von dämonischer Natur kann den Fluch lösen und Venedig davor bewahren, in den Fluten zu versinken. Doch um dieses Buch zu finden und sicher aufzubewahren, muss sich Francesca ihren schlimmsten Alpträumen stellen.
Der Roman "Schattenträumerin" hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Schon der Einstieg in die Geschichte, welcher noch im 17. Jahrhundert spielt, ist unglaublich bildgewaltig und rasant. Er gibt dem Leser einen detaillierten Eindruck von Venedig und den damaligen Gepflogenheiten und führt ihn langsam an den Kernpunkt der Geschichte heran. Durch den Prolog erfährt der Leser Dinge, die erst im Verlauf des Romans Sinn ergeben. Schnell wird klar, dass es sich hier um den Anfang des Medici-Fluches handelt; den wahren Grund, wieso diese schrecklichen und unerklärliche Dinge geschehen, der allerdings erst ganz zum Schluss des Romans aufgedeckt wird.
Insgesamt ist der Schreibstil unglaublich wortgewandt und bildgewaltig. Es macht richtig Spaß der Geschichte rund um Francesca zu folgen, da sich ein Lesefluss sehr rasch einstellt. Ich zumindest hatte überhaupt keine Probleme damit, in die Geschichte hineinzufinden. Das lang allerdings auch zu einem Großteil an den toll ausgearbeiteten Charakteren. Francesca war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie kennt sich aufgrund ihrer schrecklichen Alpträume sehr gut mit dunklen und bösen Wesen aus und ist daher sehr mutig, handelt aber dennoch bedacht. ...
(mehr)
*******

www.bild.de
"Herr Doktor, das muss ich mir auf einer schmutzigen Toilette geholt haben! - Unglaubliche Geschichten aus dem Leben eines Urologen"
von Dr. med. Martin Anibas
Guido Rosemann
Online-Ausgabe vom 20.02.2012:
Mediziner packt aus
"Herr Doktor, meine Eier hängen an Stacheldraht!"
Unglaubliches aus dem Alltag eines Urologen
Dr. med. Martin Anibas war 25 Jahre lang Chefarzt einer urologischen |
Vergessen Sie "Scrubs", "Dr. House" oder "Emergency Room": Die skurrilsten Geschichten schreibt immer noch das Leben, sie passieren in ganz normalen Krankenhäusern. Vor allem Urologen berichten über Dinge – die kann man sich gar nicht ausdenken...
Wohl kaum ein Arzt wird von seinen Patienten so gefürchtet wie der Urologe. Nur 18 Prozent der Männer nutzen die urologischen Vorsorgeangebote. Krankheiten – ob Tripper oder akute Blasenschwäche – werden auf die ganz lange Bank geschoben. Motto: nur nicht offenbaren!
Und wenn sich Mann dann mal in die Praxis verirrt, wird es oft richtig abstrus.
Urologe Dr. med Martin Anibas: "Bei der Beschreibung ihrer Beschwerden entwickeln die Patienten ungeheure Fantasie und plastisch-drastische Ausdrucksweisen. Die zu deuten lernt man an keiner Universität."
Wie zum Beispiel ein Mann, der in die Klinik des Mediziners kam und allen Ernstes behauptete: Herr Doktor, meine Eier hängen an Stacheldraht
(mehr)
*******

Ostthüringer Zeitung
"Herr Doktor, das muss ich mir auf einer schmutzigen Toilette geholt haben! - Unglaubliche Geschichten aus dem Leben eines Urologen"
von Dr. med. Martin Anibas
Ilona Berger
Ausgabe vom 11.02.2012:

*******

Frau von heute
"Hello Paris" von Catharina Geiselhart
Erika Krüger
Ausgabe vom 27.01.2012:

*******

Rhein-Zeitung
"Hello Paris" von Catharina Geiselhart
Michael Defrancesco
Ausgabe vom 07.01.2012:

*******

www.rbb-online.de
"Lilith Parker - Insel der Schatten" von Janine Wilk (gebundene Ausgabe)
quergelesen
Sendung im TV verpasst? Macht nichts!
quergelesen könnt ihr immer anschauen!
Sendung Januar
Video 08.01.12
quergelesen
(mehr)
*******

blogofbooks
"Lilith Parker - Insel der Schatten" von Janine Wilk (gebundene Ausgabe)
Melanie Dück
(...)
Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch eher zufällig bei einem Gewinnspiel bekommen. In der Buchhandlung hätte ich es mir wohl nicht gekauft, da es normalerweise ein Kinder- und Jugendbuch ist (ab 10 Jahren). Auch das Cover ist eher für Jugendliche ausgelegt. Es wirkt verspielt, aber trotzdem unheimlich und weckt Neugierde. Mir gefällt das Design sehr gut und es steckt auf jedenfall Mühe darin.
Der Inhalt hat mich bereits nach den ersten Seiten gefesselt und ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen. Man wird förmlich mitgerissen und möchte gemeinsam mit Lilith das große Geheimnis über Bonesdale aufdecken.
Ich habe oft mit Lilith gelitten, als diese sich einsam und als Außenseiterin gefühlt hat. Genauso habe ich jeden neuen Hinweis in mich aufgesogen und bin selbst zum Detektiv geworden.
Fazit:
Lilith Parker ist nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene ein großes Lesevergnügen! Dieses Buch ist voller Spannung und Geheimnissen, die es zu lüften gilt. Äußerst empfehlenswert!
(mehr)
*******

www.amazon.de
"Wunderwaffe" von Sebastian Thiel
Pressestimmen
Ein Kriminalroman aus den dunklen Kriegsjahren im nationalsozialistischen Deutschland. Brilliant recherchiert und unglaublich fesselnd.
*******

www.amazon.de
"HexenLust 1 | Erotischer Roman" von Sharon York
Michel aus Lönneberga
5 von 5 Sternen
Endlich ein Fantasy Roman, bei dem es ordentlich im Bett zur Sache geht. Eine Hexe auf einer Mission, finstere Magiere und Halbteufel, die die Welt ins Chaos stürzen wollen. Wohltuend, dass es mal ausnahmsweise nicht um Vampire geht - und wenn doch, sind sie keine möchtegerncharismatischen Liebhaber, die schmachten bis(s) das Buch endlich aus ist. Vielen, vielen Dank dafür.
Dass die Autorin ihr Handwerk versteht, merkt man an dem ausgeklügelten Spannungsbogen. Tiefer und tiefer zieht uns York in eine Welt durchsetzt von Magie und Geheimnisse - bei diesem Buch passt einfach alles. Und die Sexszenen sind definitiv 18+.
Was ich mir von Band 2 wünsche, ist zu erfahren, warum die Menschen nichts von der Magie in der Welt erfahren dürfen. Ich hoffe, dass die Autorin das noch genauer erklärt. Interessant wäre auch zu erfahren, wie sich die Hexenzirkel finanzieren - staatliche Zuwendung scheinen sie ja keine zu bekommen.
Achtung Spoiler: Der Mann anfangs in der Tiefgarage mit dem Auffahrunfall - bis zuletzt hatte ich fest geglaubt, dass das Nikolai wäre - das hätte dem ganzen noch eine interessante Wendung geben können.
Beim großen Zeichen, das Nikolai setzen will - hätte ich schwören können, dass die Flugzeuge ins World Trade Center stürzen werden - ich habe den Atem angehalten und Seite für Seite verschlungen.
Verdiente 5 Sterne! Weiter so! :)
*******

www.buchmarkt.de
"Lilith Parker - Insel der Schatten" von Janine Wilk (gebundene Ausgabe)
Jeannette Herrmann
Der Verkaufstipp des Tages: „Lilith Parker – Insel der Schatten“ von Janine Wilk (Planet Girl)
Jeannette Herrmann, aus dem Lektorat von Planet Girl in Stuttgart, empfiehlt „Lilith Parker – Insel der Schatten“ von Janine Wilk:
Und darum geht’s:
Nebelschwaden tasten sich durch die Gassen. Schatten lauern hinter den Fenstern. So gruselig hatte sich Lilith ihr neues Zuhause nicht vorgestellt. Das neugierige Skelett ist ja noch lustig, aber dann verfolgt sie eine bösartige Krähe und Werwölfe machen Jagd auf Lilith. Als sie dem Geheimnis der Insel auf den Grund gehen will, wird schnell klar: Liliths Schicksal ist eng mit dem der Insel verwoben ...
Und genauso gruselig-spannend-schaurig-schön geht es weiter. Janine Wilk hat ein Debüt hingelegt, das ich, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ihr dichter, sehr atmosphärischer Schreibstil und die vielen tollen Ideen und irrwitzigen Figuren gemischt mit britischem Flair machen das Buch außergewöhnlich gut. Zum Schluss möchte man einfach nur wissen, wie es weitergeht. Glücklicherweise hat das Warten im Herbst 2012 ein Ende, denn dann erscheint Band 2! :-)
Meine Empfehlung für kalte, dunkle Wintertage!
Übrigens als Extra ist das Cover mit einem besonderen Zauberlack ausgestattet. Durch Reiben kommt Unheimliches zum Vorschein …
(mehr)
*******

www.sarasalamander.de
"Lilith Parker - Insel der Schatten" von Janine Wilk (gebundene Ausgabe)
Sara Salamander
Lilith Parker - Insel der Schatten
Zufällig stieß ich auf LILITH PARKER - INSEL DER SCHATTEN" von Janine Wilk. Der Titel klang nach einem netten Gruselfantasy für Kinder, und das Cover sieht sehr vielversprechend aus mit seinen Schatten, Ranken, Gittern, der Geisterhand und einem Mädchen, das ein Portal durchschreitet. Und während andere Bücher in Titel oder Cover oft nichtssagend oder irreführend sind, hat der Verlag in diesem Fall wirklich eine kleine Meisterleistung erbracht, bei der alles in sich stimmig ist und ein hübsches gemeinsames Bild ergibt.
INHALT
Als ihr Vater geschäftlich nach Burma muss, soll Lilith zu ihrer Tante auf die Insel Bonesdale. Sie kennt ihre Tante nicht und weiß nur, dass sie und ihr Vater sich nicht miteinander verstehen. Auf der Insel angekommen fühlt sie sich eher unwillkommen, und erst nach und nach lernt sie die Bewohner von Bonesdale kennen und findet in Mat und Emma neue Freunde. Die Insel ist etwas Besonderes, denn man feiert auf ihr das ganze Jahr Halloween. Für die Touristen. Aber Lilith spürt, dass noch mehr dahintersteckt. Es passieren immer mehr seltsame Dinge, bis sie endlich begreift, dass mehr hinter der Insel und ihrer Familie steckt, als man ihr bisher erzählte. Und auch sie selbst spielt eine wichtige Rolle ...
Ach, das hat richtig gutgetan, ich liebe spannende Kinderbücher! Und mit Lilith Parker wurde eine neue Serie geschaffen, die mir gefällt und auf deren Fortsetzung ich mich bereits freue. Das erste Buch ist in sich geschlossen, verspricht aber bereits viele Abenteuer, die nun auf Lilith und ihre Freunde warten.
CHARAKTERE
Die Charaktere sind allesamt liebenswert und einem Kinderbuch entsprechend nicht zu tiefgründig aber doch ausführlich genug, um sich in sie hineinzuversetzen, mitzufiebern und sie sich als eigene Freunde zu wünschen. Ich mochte Lilith vom ersten Moment, sie ist keine Superheldin, kein Außenseitermädchen, sondern eine ganz normale 12jährige. Sie ist befreundet mit einem Jungen, muss sich Gedanken machen ob sie ihn liebt, fühlt sich von den Erwachsenen herumgeschubst und missverstanden, hat eine beste Freundin, vermisst ihre bei der Geburt verstorbene Mutter, ist wütend auf den ständig reisenden Vater. Und sie hat ganz schön Mumm, als sie das erste Mal auf der Insel mit all den Halloween-Späßen begrüßt wird.
AUFBAU
Der Aufbau ist gelungen: die jungen Leser werden bereits zu Beginn auf kleine Besonderheiten aufmerksam gemacht, die Spannung ist vom ersten Moment an gegeben. Doch erst wird Lilith ein wenig vorgestellt, lernt man die Bewohner der Insel kennen. Und bald geschehen die ersten seltsamen Dinge, bis das Mädchen endlich erfährt, was vor sich geht. Und dann folgt eine spannende Szene der nächsten, Lilith macht sich auf die Suche nach ihrer Identität und dem Geheimnis der Insel, die eng miteinander verwoben scheinen. Sie begegnet fantastischen Wesen und muss lernen, wer ihr wohlgesonnen ist und wem sie nicht über den Weg trauen darf. Und im Kampf gegen den schlimmsten aller Erzdämonen scheint sie ganz alleine ...
GENRE
Eindeutig ein Kinderbuch, an dem aufgeschlossene Erwachsene aber trotzdem ihre Freude haben werden. Die Leserschaft ist eine jüngere als HARRY POTTER und ähnliche All Age Fantasy. Als Vergleich möchte ich gerne Jenny Nimmos CHARLIE BONE nennen, der mich ähnlich fesselte und die gleiche Altersgruppe anspricht. Und passend zu Halloween bietet das Buch kindgerechten Grusel und eine ordentliche Portion Gänsehaut. Gerne würde ich mehr erzählen über die Besonderheiten der Insel, doch es wäre unfair, dem Leser die Freude zu nehmen, gemeinsam mit den drei Kindern das Geheimnis zu lüften ;-)
UMSETZUNG ALS HÖRBUCH
Besonders hervorheben möchte ich die Leistung von Friederike Kempter. Eine für mich neue Stimme, die ich mir aber unbedingt merken muss. Als Schauspielerin war sie bereits in KOKOWÄÄH, PANDORUM, und Tommy Jauds VOLLIDIOT zu sehen und spielte in mehreren Tatortfolgen die Rolle der Kommissaranwärterin Nadeshda Krusenstern. Normalerweise sind Frauen ja den Männern in Stimmgewalt und Wandlungsfähigkeit leider etwas unterlegen. Aber Friederike beweist, dass das nicht immer der Fall ist. Meisterlich stellt sie ihre eigene Person in den Hintergrund, um die Erzählung voranzutreiben und einzelnen Figuren Leben einzuhauchen. Jeder Charakter bekommt seine eigene Sprache, Betonung, Melodie. Heiser, humorvoll, tückisch, schüchtern, bedrohlich, berechnend, traurig, fröhlich, voller Tatendrang. Mädchen, Jungen, Frauen, Männer, Senioren und natürlich auch die auftretenden Fantasywesen. Sie lässt ihre Stimme tanzen und verleiht dem Buch auf diese Weise eine ganz persönliche Note. Was das Buch an Verzierhungen aufzuweisen hat, bietet Friederike dem Leser an Leichtigkeit und Hörgenuss. Die Freude, die sie beim Lesen ausstrahlt, ist ansteckend. Ich hoffe noch viele weitere Hörbücher von ihr hören zu dürfen.
FAZIT
Ein wunderschönes Kinderbuch. Spannend, ein bisschen gruslig und genau richtig für Fantasy-Kids ab 10 Jahren. Janine Wilk hat eine neue Serienheldin geschaffen, die jeder sofort ins Herz schließen muss. Schade nur, dass es bis zum nächsten Band noch ein wenig dauern wird ...
*******

www.mittelhessen.de
"Lilith Parker - Insel der Schatten" von Janine Wilk (gebundene Ausgabe)
Habib liest für Weiltalschüler
Weilmünster (red). Lesen ist spannend, davon haben sich die Sechstklässler der Weiltalschule in Weilmünster bei einer Lesung mit Astrid Habib, Leiterin der Kinder- und Jugendbuchabteilung bei der Residenzbuchhandlung in Weilburg, überzeugt. Gebannt lauschten die Sechstklässler ihren Ausführungen. An den spannendsten Stellen brach Habib ihren Vortrag ab, um die Schüler zu motivieren, das Buch selbst zu lesen. Die Lesung begann mit einem Werk von Janine Wilk "Lilith Parker Insel des Schatten". Ähnlich aufregend ging es weiter mit den "Geisterrittern" von Cornelia Funk. "Katies unverzichtbare Gebrauchsanweisung für die katastrophenfreie Steuerung deines Erziehungsberechtigten" von Jenny Smith sorgte bei den Zuhörern für viel Gelächter. Als letztes stand das Buch von Patrik Carmen, "Skeleton Creek - Wenn das Böse erwacht", auf dem Programm. Ziel der Lesung ist es, die Schüler für das Lesen zu begeistern und sie für den Vorlesewettbewerb vorzubereiten. Der Wettbewerb findet Anfang Dezember statt. Dann müssen die Schüler in die Rolle des Vorlesers schlüpfen und versuchen, ihre Mitschüler in ihren Bann zu ziehen.
*******

amazon.de
"Lilith Parker - Insel der Schatten" von Janine Wilk (gebundene Ausgabe)
sina
Spannend, fantastisch, eine Welt zum eintauchen - Lilith Parker ist mein neuer Geheimtipp! (5 von 5 Sternen)
Ein Fantasybuch für Mädchen ab 10 Jahren? Nun, spätestens seit Harry Potter weiß man, dass sich auch hinter solchen Geschichten mal ein richtiger Schatz für das Bücherregal verbergen kann. Nach solchen Schätzen bin ich immer auf der Suche, aber nur die wenigsten bleiben mir wirklich im Gedächtnis und können mich überzeugen.
Lilith Parker ist nach sehr langer Zeit endlich wieder einer dieser Romane, die mich vollkommen überzeugen konnten, und aus dessen Welt ich nicht mehr auftauchen möchte.
Zum Inhalt: Die gerade noch 12-jährige Lilith wohnt eigentlich in London bei ihrem Vater. Weil dieser aber geschäftlich ins Ausland geht, soll sie ab sofort bei ihrer Tante leben, auf einer Insel namens Bonesdale. Natürlich ist sie nicht begeistert, aber einen richtigen Schrecken bekommt sie erst, als sie erfährt, dass die Bewohner das ganze Jahr über Halloween feiern. Mit der Zeit geschehen dann noch seltsamere Dinge, denn anscheinend wird Lilith sowohl von Werwölfen als auch Krähen gejagt. Die Halloweengeschichte kommt ihr damit eindeutig zu real vor und so beginnt sie mit ihren Freunden Matt und Emma Nachforschungen anzustellen, ohne jedoch zu ahnen, dass sie ihr eigenes Familiengeheimnis damit aufdecken wird...
Die Welt von Lilith Parker und Bonesdale haben mich richtig in ihren Bann gezogen. Ich bin in die Geschichten eingetaucht, ich hatte endlich wieder das Gefühl mich direkt in der Story, ja mich sogar direkt auf der Insel Bonesdale, zu befinden.
Mit den Charakteren habe ich sofort sympathisiert. Gerade Lilith war sehr real gezeichnet, sodass ich von Anfang an mit ihr mitfühlen konnte. Auch ihre Freunde Matt und Emma gefallen dem Leser, da sie beide ihren ganz eigenen Kopf haben und Lilith auf ihre eigene Weise unterstützen. Sie blieben als Nebencharaktere für mich dabei nie blass im Hintergrund, wie es bei vielen anderen Büchern der Fall ist. Von den anderen Bewohnern auf Bonesdale muss ich an dieser Stelle erst gar nicht anfangen, denn ich konnte fast jeden von ihnen, durch die tolle Darstellung, ins Herz schließen.
Dieses Buch mag zwar als Jugendbuch ausgezeichnet ein, aber hier werden garantiert auch Erwachsene ihren Spaß haben!
Bonesdale wird durch dieses Buch so real, dass man traurig ist wenn man aus dieser Welt wieder auftauchen muss. Ich habe das Buch genau deshalb an nur einem Tag durchgelesen und nur unterbrochen, wenn es sein musste... Und das obwohl ich wohl eher nicht zur Zielgruppe (Mädchen ab 10) gehöre.
Die Aufmachung ist übrigens auch im Buch überaus liebevoll gemacht. Jede Seite ist geziert mit einer Art Blumengestrüpp und einer Fledermaus. Von außen ist das Buch sowieso ein Highlight, es sieht super aus in jedem Bücherregal!
Als ich nicht mehr ganz 100 Seiten zu lesen hatte, bekam ich plötzlich Angst aus dieser Welt so schnell wieder aufzutauchen. Ich musste das Buch also kurz unterbrechen, um angestrengt danach zu googlen wann ein 2. Teil über Lilith Parker erscheint. Zum Glück wurde ich fündig, die Autorin ist bereits fleißig am schreiben und Teil 2 ist immerhin für September 2012 geplant. Ich kann es kaum erwarten!
Wobei ich an dieser Stelle natürlich auch darauf hinweisen will, dass dieser Teil in sich abgeschlossen ist. Alle Fragen werden beantwortet und es wird nur leicht am Ende angedeutet, dass Lilith auch in der Zukunft noch einige Abenteuer zu bestehen haben wird. Gerade für Kinder ist das sicher wichtig, vor allem wenn Teil 2 noch fast ein Jahr entfernt liegt.
Alles was ich mich abschließend nur noch frage ist: Wieso gibt es so wenig Bewertungen hier? Das Buch ist so herausragend, dass ich mich wundere, dass es nicht schon hunderte vor mir entdeckt haben.
LESEN! LESEN! LESEN! - und zwar alle Fans solcher Fantasy, egal ob 10 oder 50 Jahre alt!
*******

schmitzjunior.de
Udo Weigelt / Cornelia Haas, Die Königin und ich
sandra
Rezension vom 20.11.2011:
»Wenn Kinder diese Welt verlassen, dann kommen sie doch zu mir! Das war schon immer so.«
Da war ich froh. Auch wegen der anderen Kinder…
Die kleine Sophie ist schwer krank und ahnt auch, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Mit ihren Eltern möchte sie nicht darüber reden, denn ihre Mutter und ihr Vater haben ihretwegen schon genug Sorgen. In ihrer Phantasie taucht die Königin bei ihr auf, trinkt mit ihr Tee, tanzt für sie, spielt mit ihr Dame oder ganz verrückte Fadenspiele. Auch wenn Sophie dadurch von ihrer Krankheit abgelenkt wird, bleibt doch die Angst, was passieren wird, wenn sie stirbt. Doch die Königin kann sie trösten, Sophie wird dann Prinzessin an ihrem Hof und so kann sie am Ende ganz beruhigt mit der Königin mitgehen.
Udo Weigelt erzählt mit wenigen behutsamen Worten eine sehr tröstliche Geschichte über ein Thema, das schwieriger kaum sein kann: den Tod eines Kindes. Doch Kinder stellen auch dazu Fragen und dieses Buch kann dabei helfen, ihnen ihre Ängste zu nehmen. Die sehr warmen und farbenfrohen, teilweise sogar heiteren Illustrationen von Cornelia Haas sind dabei ebenso Trost spendend.
*******

www.Thalia.de
"Lilith Parker - Insel der Schatten" von Janine Wilk
Stephanie Hurtig
Das ganze Jahr Helloween feiern! Super!
Ein schönes Buch für elfjährige Leseratten. Lilith, die zu ihrer Tante ziehen soll, da ihr Vater beruflich unterwegs sein wird, kein Stück begeistert von dieser Idee. Als Lilith bei ihrer Tante ankommt, muss sie feststellen, dass die auf einer sehr seltsamen Insel wohnt. Dort wird das ganze Jahr über Halloween gefeiert. Angeblich ist es nur für die Touristen, aber Lilith wird mit jedem Tag mehr bestärkt, dass irgend etwas auf dieser Insel nicht stimmt. Ihre neue Schulfreundin hat Geheimnisse vor ihr, die Mitbewohner im Haus ihrer Tante verhalten sich sehr eigenartig und sie selbst wird von ihrer Tante in Geschäfte geschickt, die es gar nicht gibt. Zusammen mit Matthew, einem Jungen, den sie auf der Überfahrt kennengelernt hat, macht sie sich auf die Suche nach dem Geheimnis der Insel und ihrer Bewohner und dabei geraten die beiden in einige Turbulenzen.
Es ist ein wirklich witziges Buch, mit leichten Gruselelementen. Es eignet sich perfekt an Halloween zum Vorlesen aber auch zum selbständigen Lesen und amüsieren.
*******

Thalia.de.
"Lilith Parker - Insel der Schatten" von Janine Wilk
Eva-Regina Richter
Spuken erlaubt
Wo ist Lilith nur gelandet? Auf einer Insel, auf der täglich Helloween gefeiert wird. Aber nur, um Touristen anzulocken. Doch was sie dann erlebt, ist alles andere als lustig. Gut, das sie sich auf ihre beiden Freunde verlassen kann. Oder?
Wer Spass am gruseln hat, dem wird diese Geschichte gefallen. Ein Abenteuer jagt das andere.
Spannend, witzig und voller Überraschungen.
*******

Thalia.de.
"Lilith Parker - Insel der Schatten" von Janine Wilk
Pia Lemberger
Fantastisch gruselig
Die 12jährige Lilith Parker muss während des Auslandsaufenthaltes ihres Vaters, einem Archäologen, zu ihrer ihr bis dato unbekannten Tante Mildred ziehen.
Wenig begeistert von dem Umgebungswechsel und frustriert von dem alles andere als herzlichen Empfang durch ihre Tante, kann sich Lilith nur schwer an ihr neues Zuhause gewöhnen. Glücklicherweise macht sie Bekanntschaft mit dem gleichaltrigen Matt und die überraschende Entdeckung, dass auf der Insel Bonesdale das ganze Jahr über Halloween gefeiert wird. Das jedoch bleibt nicht ihre einzige spannende Entdeckung...
Janine Wilk erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens das gegen seinen Willen aus seiner gewohnten Umgebung herausgerissen wird und sich anfangs nur schwer an die neuen Lebensumstände anpassen kann. Der Spannungsbogen wird von Anfang an konstant aufrecht erhalten, weil Lilith und Matt immer wieder kleine Ungereimtheiten in ihrer Umgebung auffallen. Insbesondere Lilith schaltet in den Detektivmodus und fällt bei dem Versuch das seltsame Verhalten ihrer Tante zu interepretieren mehrmals gehörig auf die Nase. Ich fand das Buch spannend bis zur letzten Seite!
Ein empfehlenswertes und schön gemachtes Buch für Kinder ab 10 Jahren die Gruselstorys mögen und sich von der Seitenanzahl nicht abschrecken lassen :-).
*******

www.planet1.net
"Der Robin-Hood-Klub - 4 Freundinnen für immer" ( Anja Wagner)
Bücher für Kinder von 7-8 Jahren
Mädchenbande mit großem Herz- Pia, Sina und Jojo teilen ein Geheimnis. Sie haben eine Bande gegründet, mit allem, was dazugehört: Hauptquartier, Bandenbuch und eine große Aufgabe. Von nun an wollen sie sich für andere einsetzen. Genau wie ihr großes Vorbild Robin Hood. Und sie haben auch schon die erste Mission: ihrer neuen Mitschülerin Theresa helfen, die von ein paar blöden Jungs gehänselt wird. Die denken, sie könnten sich alles erlauben. Doch da haben sie nicht mit den Freundinnen vom Robin-Hood-Klub gerechnet ...
Pia, Sina und jojo bekommen gleich am ersten Schultag nach den Ferien eine schwierige Aufgabe mit nach Hause: Erfinde eine moderne Robin-Hood-Geschichte. Während sie noch grübelnd in ihrem Geheimversteck auf dem Dachboden sitzen, hält vor dem alten Nachbarhaus ein Möbelwagen. Eine quirlige Tierarztfamilie zieht dort ein: die Bachs. Die rothaarige, schlabbrig angezogene Tochter Theresa kommt in diesselbe Klasse wie Pia, Sina und Jojo und wird leider schon bald gehänselt, vor allem von den zwei Obermachos Felix und Tom. Daraufhin beschließen die Freundinnen, den Hood-Klub zu gründen und Theresa zu helfen. Alles Mögliche lassen sie sich einfallen, um Theresa beliebter zu machen. So geben sie ihr zum Beispiel den Spitznamen Tessa und stylen sie um. Sogar mit den fiesen Jungs nehmen sie es auf. Denn gemeinsam sind die Freundinnen stark. Beim Schulausflug in den Wald locken sie die zwei Jungs in einen Hinterhalt, überwältigen sie und machen ein paar peinliche Fotos von ihnen. So schnell werden die sich sicher nicht mehr über Tessa lustig machen ...
Coole Mädchen werden dieses dieses Buch lieben. Wie schon der Titel vermuten läßt, setzen sich die Freundinnen-Bande für Schwächere ein. In dem vorliegenden Band tun sie das für eine neue Mitschülerin, die von den Jungs geärgert wird. Temporeich und mit viel Sprachwitz erzählt die Autorin, wie die Mädels das anstellen. Dem pinkfarbenen Buch liegt außerdem ein Blumen-Stickerbogen bei, mit dem man das Cover weiterverzieren kann. Das finden bestimmt alle Leserinnen super. Hinten im Buch gibt es noch ein paar Basteltipps, weil die Mädchen in der Geschichte auch gern selbst gestalten.
Ein rundum gelungenes Buch für Mädchen zwischen 8 und 10 Jahren. Hoffentlicht gibt es bald eine Fortsetzung! (mehr)
*******

www.amazon.de
"Warten auf Frauen - Eine Liebeserklärung an einen untragbaren Zustand" (Moritz Petz)
von Heidi Zengerling "Bücherfreak" (Heyerode)
Im Grunde warten sie doch gern ...
Wie gern warten die Männer auf uns Frauen? Ist es eher doch ein untragbarer Zustand, oder einfach ein Naturgesetz, mit dem die Männer leben müssen ??? *g*
Moritz Petz ist dieser Tatsache auf den Grund gegangen. Auf den Grund gegangen auf amüsante und locker spritzige Art und Weise....
Eine Studie hat sich mit dem Warten des Mannes auf die Frau oder Freundin beschäftigt (Was es nicht alles für Studien gibt ...) und herausgefunden, dass - man höre und staune - die männliche Spezies, die Ärmsten, sage und schreibe ein Jahr ihres Lebens vergeuden", um auf ihre Liebste zu warten.
Der Autor hat sich dieser Studie angenommen und sich speziell und die Männer im Allgemeinen hinsichtlich dieser Tatsache beleuchtet. Über 40 Kapitel sind es geworden, die detailliert beschreiben, was Männer empfinden, wenn sie warten, warten, warten .... Aus verschiedenen Gründen warten, warten, warten ....
Was machen sie, wenn sie unfreiwillig zum Warten gezwungen werden?
Das Buch beginnt, logischerweise mit Kapitel 1 ("Wie alles begann"). Moritz Petz sinniert über seine persönlichen Erfahrungen und Begebenheiten hinsichtlich des Wartens auf das weibliche Geschlecht.
Er beschreibt aber nicht nur das Warten, sondern geht den Frauen auf den Grund, die ihn warten ließen. Er versucht, herauszufinden.
Als eine Probandin nimmt" er sich seine Ehefrau Claudia, an der er lernt und testet, wie Frauen in dieser Hinsicht ticken". Auch seine Kinder Jan und Simone und Alex und Leo, seine Freunde müssen herhalten ... Aber ist es eigentlich nur immer negativ, warten zu müssen" ??? - es gibt auch positive Seiten, so erkennt der Autor während seiner Reflektionen.
Das Buch ist amüsant und unterhaltsam geschrieben, sprüht nur so vor Esprit und hat doch - auch zwischen den Zeilen - so viel Wahrheit, so viel Nachdenkliches zu bieten, dass es halt nicht nur" einfach Unterhaltung im Sinne von Abschalten und Davongetragenwerden ist, sondern für Männer und Frauen ein Buch ist, um über sich und das andere Geschlecht nachzudenken.
Der Autor beschreibt so viele unterschiedliche Szenen, dass sich der ein oder andere Leser sich auch darin wieder finden wird. Die unterschiedlichsten Menschen, die beschrieben werden machen das Buch auch so abwechslungsreich und spannend.
Die beschriebenen Personen und besonders natürlich der Autor selbst, kommen sehr real und charakterlich bildhaft rüber und werden mit ihren Gefühlen einfühlsam aber ehrlich beschrieben. Es bedarf sicher einer gewissen Portion Menschenkenntnis, um dieses Buch zu schreiben, und ich stelle es mir wahrlich nicht einfach vor, so detailliert auf das Thema einzugehen, sodass ich sagen muss, dass ich dem Autor großen Respekt zolle und man das Buch unbedingt nicht als nur" - amüsante Lektüre nebenher sehen darf.
Man könnte meinen, dass in diesem Buch die Frauen, weil halt die Männer so oft auf sie warten müssen, negativ betrachtet werden, aber das ist das Gegenteil, seine Frau und in gewissem Sinne auch alle anderen Frauen (einschließlich der Tochter ...) werden als Wesen geschildert, auf die es sich doch eigentlich lohnt zu warten.
Allen in allem ein lesenswertes Buch, kurzweilig und spannend, eindrucksvoll, detailliert und realistisch. Die besondere Sichtweise der Autors und die schlüssige Handlung, die von einem roten Faden durchzogen ist, haben mir persönlich sehr zugesagt.
*******

badische-zeitung.de.
"Lilith Parker - Insel der Schatten" von Janine Wilk
Selina Kabis
Online-Ausgabe vom 02.11.2011
Halloween ist zwar vorbei, aber trotzdem könnt ihr euch weitergruseln. Janine Wilk hat mit "Lilith Parker – Insel der Schatten" einen spannenden Roman geschrieben, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Gruselig und unheimlich wirkt die neue Heimat auf die fast 13-jährige Lilith Parker. Sie soll ab sofort bei ihrer Tante auf einer abgelegenen Insel wohnen.
Doch alles ist ihr fremd, auch ihre Tante Mildred hat Lilith vorher noch nie gesehen.
Bei der Ankunft auf der Insel Bonesdale wird Lilith und ihrem neu gewonnenen Freund Matt sofort klar: Das ist keine normale Insel. Überall fliegen Hexen und Geister durch die Luft. Vampire und Zombies lauern den Neuankömmlingen auf. Denn auf Bonesdale wird das ganze Jahr über Halloween gefeiert.
Im Laufe der nächsten Wochen werden Lilith und Matt immer wieder Zeuge von seltsamen und unheimlichen Ereignissen. Immer größer wird ihr Verdacht, dass mit ihrer neuen Heimat Bonesdale etwas nicht stimmt.
Warum hängt ein dickes Vorhängeschloss am Friedhof? Und warum wird Lilith jede Nacht von ihrer Tante in ihrem Zimmer eingesperrt? Auch ihre Klassenkameradin Emma hüllt sich in Schweigen und verhält sich immer merkwürdiger. Matt und Lilith beschließen das Geheimnis von Bonesdale zu lüften.
Als Lilith eines Tages von einer pechschwarzen, bösartigen Krähe angegriffen wird und plötzlich Werwölfe auf sie und Emma Jagd machen, überschlagen sich die Ereignisse. Was hat das Amulett von Liliths Mutter mit all dem zu tun? Und wer ist der Furcht erregende Fremde, der auf einmal im Haus ihrer Tante wohnt?
Die wahre Geschichte über die Insel und ihre Bewohner scheint mehr mit Lilith verbunden zu sein als ihr lieb ist. Wollt ihr wissen, was sich hinter den schaurigen Begebenheiten verbirgt? Dann schnappt euch das Buch "Lilith Parker- Insel der Schatten" und gruselt euch auch nach Halloween noch weiter.
"Insel der Schatten" ist ein sehr liebevoll geschriebenes Buch, das den Leser durch die bildlichen Beschreibungen der Orte und Wesen der Unterwelt sofort an die Geschichte fesselt.
*******

INTOUCH
"Hello Paris" von Catharina Geiselhart
Das sind die Highlights dieser Woche
Ausgabe 45/2011:
*******

Zitty
Lilith Parker: Insel der Schatten von Janine Wilk
Texte: Katharina Nickel, Buchrezensionen: Regine Bruckmann, Lydia Brakebusch
Ausgabe 2011/22:
*******

Augsburger Allgemeine
Lilith Parker: Insel der Schatten von Janine Wilk
Neue Bücher kurz und knapp
Ausgabe vom 22.10.2011:
*******

Börsenblatt Spezial
Lilith Parker: Insel der Schatten von Janine Wilk
Kinder- und Jugenbuch 2011
Ausgabe September 2011:
*******

www.buecherkinder.de
Lilith Parker: Insel der Schatten von Janine Wilk
Paulina Trapp, 11 Jahre
Buchbesprechung vom 05.09. 2011 von Paulina Trapp, 11 Jahre
Als Lilith ihren Vater verlassen muss und zu ihrer Tante auf ein Insel zieht, beginnt für sie ein völlig neues Leben. Denn auf Bonesdale ist es alles andere als langweilig. Hier ist immer Halloween! Schon bald wird Lilith klar, dass die Einheimischen etwas vor ihr verbergen und die ganze Hexerei nicht nur ein Spiel ist. Denn plötzlich wird sie von zwei gefährlichen Werwölfen gejagt, von einer furchteinflößenden Krähe verfolgt und angegriffen. Gemeinsam mit ihrem Freund Matt versucht Lilith dem Geheimnis der Insel auf den Grund zu gehen. Doch bei diesem lebensgefährlichem und haarsträubendem Abenteuer wird ihre Freundschaft auf eine fast schon zu harte Probe gestellt...
Dieser Fantasy-Roman hat mir wirklich sehr gut gefallen. In der Geschichte geht es um Freundschaft, Treue und Mut. Das Buch ist einfach toll, nicht zuletzt der Einband mit dem magischen Lack. Auch der Titel passt super zum Inhalt. Gut gefallen haben mir die schön gestalteten Seiten und Kapitel. Das Ende ist ziemlich offen gehalten, auch wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist, sodass ich mir Hoffnung auf eine Fortsetzung mache. Ein Muss für alle Fantasyfans!!!
Ich empfehle das Buch für Kinder ab 11 und vergebe 5 Sterne.
*******

Berliner Morgenpost
"Hello Paris" von Catharina Geiselhart
Nunik Christen, Sarah John, Zara Reeßing und Helena Weber, Kl. 8a,
Hermann-Hesse-Gymnasium Kreuzberg
Interview mit Catharina Geiselhart in der Ausgabe vom 31.10.2011:
*******

www.stimme.de
Lilith Parker: Insel der Schatten von Janine Wilk
Ulrike Plapp-Schirmer
Janine Wilk lässt’s im Pfarrhaus gruseln
Kirchardt - Nebelschwaden im Kirchhof. Eine Krähe schreit. Das Tor zum Pfarrhaus quietscht. Schritte nähern sich und Janine Wilk öffnet mit einem frischen "Hallo". Seit drei Jahren wohnt die 34 Jahre alte Fantasy-Autorin mit ihrer Familie, dem Hund und Kater Hannibal in Berwangen. Vor wenigen Wochen ist im Planet-Girl-Verlag, einer Tochter des renommierten Thienemann-Verlags, ihr Debut "Lilith Parker − Insel der Schatten" erschienen. Band zwei kommt im September 2012 auf den Markt: Janine Wilk steht unter Zeitdruck.
Recherche Ausgerechnet an Halloween sollte sie die Fortsetzung ihres Erstlings abgeben. Doch die Recherchen zu ihrem Roman "Die Schattenträumerin", der in Venedig spielt, "noch viel, viel gruseliger" sei als Lilith Parker und im Januar erscheint, haben sie aufgehalten. Außerdem arbeitet sie zeitgleich an einem satirischen Frauenroman, der 2012 im Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf veröffentlicht wird.
Die Tochter eines Musikers und einer Malerin, aufgewachsen in Bretten, hat es geschafft: Sie lebt, was nur wenigen gelingt, vom Schreiben. Bei Planet Girl ist ihr Buch der Toptitel in diesem Herbst. Die Hörbuchversion mit drei CDs ist bereits auf dem Markt, eine Lesereise durch Deutschland ist geplant.
Besonders stolz ist Janine Wilk darauf, im Thienemann-Verlag, dem ältesten deutschen Jugendbuchverlag Deutschlands, unter Vertrag genommen zu sein. Thienemann publiziert die Bücher von Otfried Preußler und Michael Ende. Bei Planet Girl erscheinen ausschließlich Bücher für Mädchen: Die machen im Jugendbuchbereich 80 Prozent der Leser aus.
Welle Als Fantasy-Autorin mit einer interessanten Protagonistin, einer spannenden Handlung und einem gruseligen Schauplatz trifft Janine Wilk den Zeitgeist. Vor Harry Potter war sie bei den Verlagen noch abgeblitzt: "Da hieß es, Fantasy geht gerade nicht." Lilith Parker spielt auf einer Insel, auf der jeden Tag Halloween ist − und das geht: Die Reihe ist auf fünf Bände ausgelegt.
"Ich war schon in meiner Jugend von Halloween begeistert", erzählt Janine Wilk, "alle haben sich verkleidet, ich hatte das Gefühl, in eine andere Welt abzutauchen." Halloween, das sei wie Schreiben, nur echt. Und genau darum geht es auch in ihrem Debut: Janine Wilk spielt dort die Frage durch, was wäre, wenn eben nicht alles gespielt ist?
Freitags habe sie den Auftrag bekommen, bis montags eine Leseprobe abzugeben: "Ich hatte noch keinen Satz geschrieben, und ich kannte die Figur noch nicht." Also machte sie, was in dieser Situation das beste war: Sie legte sich ins Bett und starrte die Decke an. So plante sie das ganze Buch durch: Die 15 Seiten, die an diesem Sonntag entstanden sind, sind exakt die ersten 15 von insgesamt 363 Seiten, die es jetzt im Buchhandel zu kaufen gibt.
*******

Amica.de
"Hello Paris" von Catharina Geiselhart
Veronika Schaller
Interview mit Catharina Geiselhart in der Online-Ausgabe vom 11.10.2011:
*******

Berliner Zeitung
"Hello Paris" von Catharina Geiselhart
Milena Pfennig
Ausgabe vom 11.10.2011:
*******

WELT kompakt
"Hello Paris" von Catharina Geiselhart
Sandra Brockötter
Tagespresse und Online-Ausgabe vom 07.10.2011:
*******

skunk.de
"Hello Paris" von Catharina Geiselhart
Online-Ausgabe vom 06.10.2011:
*******

Berliner Kurier
"Hello Paris" von Catharina Geiselhart
Marcus Böttcher
Tagespresse und Online-Ausgabe vom 05.10.2011:
*******

Westdeutsche Zeitung online
"Hello Paris" von Catharina Geiselhart
Tanja Henkel
Interview mit Catharina Geiselhart in der Online-Ausgabe vom 29.09.2011:
*******

amazon.de
Susanne Oswald - Emmis verliebtverrockte Welt
von Angela
5.0 von 5 Sternen für Emmis verliebtverrockte Welt, 2. Oktober 2011
Meine Meinung
Zunächst komme ich erstmal zu der Buchgestaltung, denn diese gefällt mir sehr für ein Kinderbuch.
Es ist in einem knalligen gelb und verschiedenen rosa/rot Tönen gestaltet. Die Schrift auf dem Cover, ist mit einer UV-Spotlackierung versehen. Sowas gefällt mir auch immer besonders. Auf dem Cover findet man viele kleine Detail-Zeichnungen, die auch in dem Buch eine Rolle spielen. Von innen ist es wie gedruckte Ringbucheinlage gestaltet, und die Detail-Zeichnungen findet man auch auf jeder Seite wieder. Das alles hat mir schonmal sehr gut gefallen, so richtig schön bunt und fröhlich.
Wer kennt dies nicht, den alltäglichen Stress eines 12 jährigen Mädchens? Elternsorgen, Schulstress und auch noch Ärger mit ihrem Freund Max kommen hinzu.
In dem Buch wird Emmi gerade 12 Jahre alt. Josi, ihre beste Freundin, hat ein tolles Geburtstagsgeschenk für sie, was Emmis Freund Max aber nicht gefällt, denn sie ist ja auch Lead-Sängerin in seiner Band, und Josi möchte mit ihr eine eigene Band gründen. Dann wird ihr Hund Lucky auch noch für einen Film entdeckt, und das heißt noch mehr Chaos in Emmis Welt.
Man bekommt richtig Mitleid mit Emmi, wenn man sieht, was da alles auf sie zukommt, aber sie wäre nicht Emmi, wenn sie dies nicht auch schaffen würde.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr, denn das Buch ist witzig und auch liebevoll geschrieben. Die Geschichte wurde aus der Ich-Perspektive der Emmi erzählt. Das was ihr so passiert, hat die Autorin wunderbar beschrieben, denn man kann sich gut in Emmi hineinversetzen, und sich auch mit ihr identifizieren, denn man hatte sicherlich in dem Alter auch etliche solcher Probleme. Es gibt zwar auch einige Unterschiede die man dann mit dem Alter früher von sich vergleicht, aber dennoch findet man etliche Gemeinamkeiten. Mir gefällt es auch besonders, dass Emmi sich nie unkriegen lässt, und sich überall durchboxt. Auch ihre witzige, schusselige und lockere Art, hat es mir angetan. Man hatte viel zu lachen dabei. Als Erwachsene kann man dieses Buch aber auch lesen finde ich, denn es behandelt ja auch die Probleme eines Mädchens, die man früher auch als die schlimmsten der Welt bezeichnet hat...
Dies ist der 2. Band der Emmi-Reihe. Den 1. Band "Emmis verliebt vermopste Welt" habe ich leider noch nicht gelesen, aber dennoch findet man sich auch so gut zurecht in der Emmi-Welt.
Den 1. Band werde ich mir auch sicherlich zulegen, denn ich liebe Bücher-Reihen, und er muss einfach dazugehören.
Fazit
Ein absolut empfehlenswertes Buch für Mädchen ab 10 Jahren, aber auch für Erwachsene, die sich nochmal in die Welt eines 12 jährigen Mädchens hineinversetzen möchten :-)
*******

www.derbuchladen-vaterstetten.de
Lilith Parker: Insel der Schatten von Janine Wilk
Kinder-und-Jugendjury
Lisa Marie Neudeck, 11 Jahre
Ich würde das "unbedingt lesen" nur für Leser wie mich empfehlen, die das gruselige spannende und etwas andere Buch mit Werwölfen und Zombies mögen. Ich finde das Buch jedenfalls super toll und hoffe, dass es irgendwann einen zweiten Band gibt.
Sara, 10 Jahre
Es ist ein sehr spannendes Buch und gruselig, jedoch auch mysteriös. Es ist geeignet für jeden Gruselfan.
(mehr)
*******

www.vaihingerbuchladen.de
Lilith Parker: Insel der Schatten von Janine Wilk
Nora, 11 Jahre
Note: 1-2
Es geht um ein Mädchen, das allein zu ihrer Tante fährt, weil ihr Vater einer Restaurierungsarbeit an einem Tempel angenommen hat und ihre Mutter bereits verstorben ist. Sie erlebt in Bonesdale, einem sehr merkwürdigen und gruseligem Dorf, jede Menge Abenteuer und findet auch zwei neue Freunde.
Das Buch ist so spannend, dass man gar nicht mehr aufhören kann, wenn man einmal angefangen hat.
Vorallem für Mädchen( aber auch Jungs), die gerne Spannendes lesen.
*******

www.eselsohr-buchhandlung.de
Lilith Parker: Insel der Schatten von Janine Wilk
Charlotte Rohr, 15 Jahre
In "Lilith Parker. Insel der Schatten" fährt Lilith zu ihrer Tante nach Bonesdale. Diese Insel ist dunkel und die Bewohner sind sehr seltsam. Lilith wird von einer Krähe und Werwölfen verfolgt. Als sie dem Geheimnis der Insel auf den Grund geht, erfährt sie ihre wahre Abstammung als Banshee oder Todesfee, als eine der Nocturi. Ich habe dieses Buch gerne gelesen. Es ist spannend, unheimlich und sehr gut geschrieben. Die Atmosphäre war unheimlich und die Geschichte erst recht.
*******

Buchrezicenter.de
Lilith Parker: Insel der Schatten von Janine Wilk
Werner Karl
Autorenporträt
Janine Wilk wurde am 07.07.1977 als Kind eines Musikers und einer Malerin in Mühlacker geboren. Schon von Kindesbeinen an war die Literatur sehr wichtig für sie, mit elf Jahren schrieb sie ihre ersten Geschichten. Mit Anfang zwanzig begann sie mit der Arbeit an ihrem ersten Buch und schon bald folgten die ersten Veröffentlichungen im Bereich Lyrik und Kurzprosa. Janine Wilk lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Nähe von Heilbronn. (Quelle: Planet Girl)
Zum Buch
Lilith Parker ist todtraurig. Ihr Vater ist Archäologe und wird auf eine längere Ausgrabung nach Burma gehen. Während dieser Zeit möchte er seine Tochter nicht alleine bei der Haushälterin Clara in London wissen. Also schickt er sie zu seiner Schwester, Lilith Tante Mildred, nach Bonesdale. Doch schon die Reise zu der Insel der Schatten verläuft für Lilith reichlich ungewöhnlich- sie wird von einer Krähe attackiert und bei der Überfahrt zur Insel, kommt ihr Boot gefährlich ins Wanken. Wenigstens lernt sie auf ihrer Reise Matt kennen, der gerade im Begriff ist, zusammen mit seiner Mutter, nach Bonesdale zu ziehen, und freundet sich mit ihm an. Kaum auf der Insel angekommen, reiht sich ein gruseliges Ereignis ans nächste und auch ihre Tante Mildred scheint in das Ganze verstrickt zu sein. Schnell manövriert sich Lilith in eine Situation, aus der es für sie kein entkommen gibt…
Fazit
Schon die ersten Seiten des Buches packten den Leser und verschafften ihm eine wahre Gänsehaut. Die unheimliche Grundstimmung verließ einen während des ganzen Buches nicht und erzeugte so eine passende Atmosphäre für die Handlung. Schnell fieberte und sorgte man sich zusammen mit dem sympathischen Hauptcharakter Lilith. Deren Namen sprach übrigens Bände, wie auch die Wahl des Ortsnamens. Mit diesen kleinen Details erschuf die Autorin eine ganz eigene Welt und verzauberte einen bis zur letzten Seite. Die Geschichte an sich war nicht nur etwas für jugendliche Leser, sondern auch etwas für Erwachsene, die gruselige Märchen lieben.
*******

www.lies-und-lausch.de
Lilith Parker: Insel der Schatten von Janine Wilk
Claudia Schönherr
"Ist kalt geworden, nicht?", fragte die alte Dame, die mit Lilith im Abteil saß. Ihre Stimme klang brüchig. Die Frau war sicherlich schon über siebzig, doch sanfte Augen strahlten aus dem mit Falten eingerahmten Gesicht. Sie blickte aus dem Fenster. "Als ob der Herrgott die Welt unter Wasser setzen wollte!" Lilith nickte. "Ja, ein scheußliches Wetter!" Die Frau musterte sie neugierig. "Bist du alleine unterwegs?" "Mein Vater hat mich in London zum Bahnhof gebracht. Ich besuche meine Tante in Bonesdale." Leider war das nur die halbe Wahrheit. Lilith konnte sich einen tiefen Seufzer nicht verkneifen. Eigentlich hatte ihr Vater sie in aller Eile vor dem Bahnhof abgesetzt, da er noch zahlreiche Reisevorbereitungen für seinen Auslandsaufenthalt treffen musste.
Das ist die fast 13-jährige Lilith Parker auf den Weg zu ihrer Tante Mildred. Diese hat sie noch nie kennengelernt und daher weiß sie auch noch gar nicht was auf sie zukommt. Auf der Zugfahrt lernt sie Mat und seine Mutter Eleanor kennen, die ebenfalls zu den neuen Bewohnern der Insel Bonesdale gehören. Als sie gemeinsam auf der Insel ankommen, staunt Lilith nicht schlecht: Denn überall sind Hexen, Vampire, Zombies und Geister zu sehen; und auch die Geschäfte haben Namen wie "Eiscafé Leichenstarre", Restaurant "Frankenstein" oder Süßigkeitenladen "Trick or Treat". Hier herrscht das ganze Jahr über Halloween und alle Bewohner der Insel sind als Darsteller mit involviert. Als sie ihre Tante Mildred abholt, ist das erste Kennenlernen nicht gerade herzlich und das wird auch nicht besser, als sie ihr den Brief ihres Vater gibt. Doch dann ist sie endlich in ihrem neuen Zuhause angekommen: (mehr)
*******

Eselsohr Magazin
"Hello Paris" von Catharina Geiselhart
Gabi Strobel
Interview mit Jennifer Hirte und Annika Kühn über das neue Schwarzkopf-Jugendbuch-Label:
*******

Rhein-Neckar-Zeitung
"Lilith Parker – Insel der Schatten (Janine Wilk)
Ira Betz
Ausgabe vom 06.10.2011:
*******

www.schmitzjunior.de
Lilith Parker – Insel der Schatten (Janine Wilk)
»Seniorenstift zum Friedhof«, las Lilith, nachdem sie sich von der Kutsche geschwungen hatte. »Ist das nicht ein bisschen makaber?« Lilith muss zu ihrer Tante nach Bonesdale, da der Vater als Berater nach Burma reisen muss. Doch Bonesdale ist nicht irgendeine kleine Insel, dort lungern äußerst schaurige Gestalten herum…
Auf dem Weg dorthin lernt sie im Zug Matt und seine Mutter kennen. Und sie macht die Bekanntschaft mit einer Krähe, die sie mit Blicken durchbohrt. Ihre Ankunft in Bonesdale gestaltet sich nicht weniger unheimlich. Dort tummeln sich lauter Monster und Hexen. Matt klärt sie über die Besonderheit der Insel auf: um Touristen anzulocken, wird hier das ganze Jahr Halloween gefeiert. Doch auch nach ein paar Tagen ist sich Lillith immer noch nicht sicher, ob all die gruseligen Wesen im Haus ihrer Tante nicht doch echt sind. Zu allem Überfluss taucht auch noch der unsympathische Elia Nekrobas auf, von dem alle anderen ganz angetan sind. Gemeinsam mit Matt und ihrer neuen Freundin Emma versucht Lillith herauszufinden, was auf der kleinen Insel wirklich los ist. Zumal Lillith Schicksal auf ganz geheimnisvolle Weise mit der Insel verwoben zu sein scheint…
»Lilith Parker – Insel der Schatten« von Janine Wilk ist endlich mal ein richtig schöner und schauriger Schmöker für Mädchen. Von der ersten Seite an absolut packend und nach der letzten hat man definitiv Lust auf mehr Gruselgeschichten aus Bonesdale…
Und in diesem kleinen Auszug aus einem Interview deutet Janine Wilk schon an, dass es eventuell gar nicht mehr so lange dauert, bis Band zwei vorliegt…
Wird es mit Lilith Parker weiter gehen?
Momentan schreibe ich am zweiten Band, in dem Lilith nicht nur mit ihren neuerworbenen Fähigkeiten zu kämpfen hat, sondern sich auch mysteriöse Mordfälle in Bonesdale ereignen, bei denen alles auf Lilith als Täterin hinzuweisen scheint. Mehr kann ich natürlich noch nicht verraten, nur so viel: Es wird wieder spannend werden und natürlich gibt es auch ein Wiedersehen mit Strychnin, meiner absoluten Lieblingsfigur. (thienemann.de).
*******

www.hoppsala.de
Lilith Parker – Insel der Schatten (Janine Wilk)
Barbara Blasum
So undurchsichtig wie der Nebel auf der Insel Bonesdale sind auch ihre verschrobenen Bewohner. Lilith Parker hat sich ihr neues Zuhause bei ihrer Verwandten etwas freundlicher vorgestellt. Von ihrem Vater fühlt sie sich abgeschoben und von ihrer Tante im Stich gelassen. Sie findet zwar neue Freunde, aber kann sie ihnen vertrauen? Eine unheimliche Krähe trachtet ihr nach dem Leben, weil sie im Besitz eines Amuletts ist, das unglaubliche Macht verleihen soll, und sie erfährt, dass auch diese Insel besondere Kräfte besitzt. Hier gibt es Untote, Vampire, Geister, Zombies und Dämonen, die es auch auf sie abgesehen haben. Erst nach und nach wird Lilith klar, wie eng ihr eigenes Schicksal mit der Insel und den Wesen der Nacht verwoben ist.
Es ist schwer zu sagen, bei wem sich die Nackenhaare zuerst sträuben: beim gebannten Leser, der sich mit der Protagonistin auf die spannende Suche nach dem Geheimnis der Insel begibt oder bei den unheimlichen Werwölfen, die beiden Angst und Schrecken einjagen. Wieder einmal wird deutlich, dass nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint! Dieses schaurig-schöne - altersgerechte - Fantasy-/Gruselbuch mit der geheimnisumwitterten Atmosphäre wird auch Jungen nicht ganz kalt lassen, zumal schon das attraktive Cover mit den düsteren Effekten Lust aufs Lesen macht.
*******

20 Minuten Friday
"Hello Paris" von Catharina Geiselhart
Tamara Funck
Interview mit Catharina Geiselhart in der Ausgabe vom 30.09.2011:
*******

www.kinder.de
"Die Kleine Räuberlilli" von Anja Wagner
Sonja Leibinger
"Die kleine Räuberlilli" von Anja W. Wagner ist ein Vorlesebuch für Kinder der Altersgruppe ab fünf Jahren und erschienen im Planet Girl Verlag. Erzählt wird die Geschichte einer kleinen Räubertochter, die nicht so ganz ins Räuber-Klischee passen will – und die Leser damit beeindruckt, wie sie sich mit aller Kraft für ihre Ziele einsetzt.
Räuber haben ihre festen Prinzipien: Gewaschen wird sich nie und wenn doch, dann muss hinterher gleich etwas Kohle ins Gesicht. Räuber ziehen öfter mal um, damit nicht so viele Briefe kommen können, vor denen man Angst haben muss. Und Räuberkinder gehen nie zur Schule, sie haben keine Freunde – schon gar keine sauberen – und sie stehlen nur Dinge, die sie entweder essen, anziehen oder verfeuern können. Was aber, wenn ein neugieriges kleines Räubermädchen Lust aufs Lernen, auf Freundschaft und schöne Anziehsachen entwickelt? So geht es der kleinen Räuberlilli, die mit den Erziehungszielen ihres Vaters „Räuberrudi“ entsprechend in den Clinch gerät. Doch wenn sich Räuberlilli etwas in den Kopf gesetzt hat, dann muss das auch umgesetzt werden. Vielleicht weiß ihr neuer Freund Karl, wie das mit der Schule geht? Doch bevor Räuberlilli ihren ersten Schultag hat, wird es erst so richtig turbulent. Vom ernsthaften Räubertraining bis hin zum echten Räuberleben ist alles dabei, was eine richtige Räubergeschichte haben muss.
Die 20 Geschichten machen Spaß, stimmen aber auch nachdenklich. Die Botschaft ist klar: Jeder Mensch ist wertvoll, es geht nicht nur um Äußerlichkeiten. Und da ist es ganz egal, ob man schmutzig oder fein gekleidet ist, zwei verschiedene Schuhe trägt, einen festen Wohnsitz hat oder nicht. Feinsinnig und nie ganz ohne Augenzwinkern regt die Autorin mit ihren Geschichten dazu an, eigene Alltagsgewohnheiten zu hinterfragen. Die Charaktere sind sehr sympathisch und ausgeprägt und überzeugen durch ihre spitzbübische Drolligkeit. Und ja, auch ein Räuberpapa hat Vaterqualitäten, vielleicht gerade er.
Die farbigen Illustrationen von Iris Wewer sind positiv und fröhlich und begleiten die kleinen Geschichten ideal. In sprachlicher Hinsicht merkt man dem Buch an, dass Anja J. Wagners erzählerische Ambitionen auf die Zielgruppe der Vorlesekinder zugeschnitten sind. Die Räubergeschichten sind stimmig und freundlich, doch leider geht stellenweise der Spannungsbogen etwas verloren, sodass Kindern der empfohlenen Altersgruppe es manchmal schwerfallen könnte, am Ball zu bleiben. Besonders für Vorleser ohne Räuber-Affinität kann das Agieren der Hauptfiguren dadurch zur Geduldsprobe werden.
Die Autorin: Anja Wagner, Jahrgang 1971, verbrachte ihre Kindheit im Münsterland und lebt und arbeitet heute als Autorin und Erzieherin in ihrer Heimat Borghorst.
Fazit: Die Autorin legt mit „Die kleine Räuberlilli“ ein fröhliches Kinderbuch vor, das mit viel Herzblut geschrieben scheint. Das Buch verfügt über eine stabile und reich bebilderte Ausstattung mit vielen liebevoll angelegten Details zum Entdecken. Es hat alles zu bieten, was ein Vorlesebuch haben muss: Spannung und Abenteuer, Erzählfreude und Phantasie. Mit den vielen Dialogen wirkt der Sprachstil leichtgängig und lebendig, die vielen Räuberlieder bieten Abwechslung und regen Kinder zum Auswendiglernen an.
*******

www.lovelybooks.de
Lilith Parker – Insel der Schatten (Janine Wilk)
Inhalt:
Schaurig-schön – die Welt von Lilith Parker
Kalte Nebelschwaden tasten sich durch die Gassen. Schatten lauern hinter den Fenstern. So gruselig hatte sich Lilith ihr neues Zuhause nicht vorgestellt. Auch wenn sie weiß, dass die Bewohner der Insel Bonesdale als Hexen, Vampire und klapprige Skelette das ganze Jahr über Halloween feiern. Doch was für die Touristen ein großer Spaß ist, wirkt auf Lilith erschreckend real. Immer wieder geschehen merkwürdige Dinge: Werwölfe machen Jagd auf sie, eine unheimliche Krähe greift sie an. Als sie dem Geheimnis der Insel mit ihren Freunden Mat und Emma auf den Grund gehen will, wird schnell klar: Hier ist alles echt. Und noch ahnt Lilith gar nicht, wie eng ihr Schicksal mit der Insel und den Wesen der Nacht verwoben ist.
Rezension vom 11.09.2011
von Chrissi92
Ein ganz tolles Buch. Die Idee an sich hat mich schon sehr gefesselt und auch die Entwicklung der Geschichte fand ich sehr gut gemacht. Wann wohl der nächste Band kommt ... :-)
Rezension vom 03.09.2011
von phantasai
erschienen bei Planet Girl im Thienemann Verlag. Da Ihr Vater als Archäologe zu einer Ausgrabungsstädte gerufen wird, soll Lilith von nun an bei ihrer Tante auf der kleinen Insel Bonesdale leben. Wärend der Zugfahrt dorthin lernt sie Matt und seine Mutter, die eine brühmte Gruselautorin ist, kennen. Eigentlich stammt Lilith von dieser Insel doch sie weiß nichts über sie. Direkt bei ihrer Ankunft lernt sie, warum hier Halloween ganz groß geschrieben wird. Sie wird direkt von als Zombies, Monstern und Hexen verkleideten Einwohnern in Empfang genommen. Schnell merken sie und Matt, dass hier Aussenstehenden nicht besonders herzlich willkommen sind. Nur ihre Klassenkameradin Emma scheint sich mit den beiden anfreunden zu wollen. Doch Lilith wird das Geühl nicht los, das auf dieser Insel irgendetwas nicht stimmt. Immer wieder hört sie schaurige Gruselgeschichten und versucht der Sache auf den Grund zu gehen. Nach dem Lilith ein merkwürdiges Telefonat zwischen ihrer Tante Mildred und ihrem Vater Jo mithört bestärkt sich ihr Verdacht nur noch mehr. Und als dann noch dieser merkwürdige Nekrobas auftaucht, der ihre Tante und die restlichen Seniorenheimbewohner praktisch in seinen Bann zieht, muss etwas unternommen werden. Und sie sollte Recht behalten. Eines Abends, nach dem Mildred Lilith und Emma nicht abholen kommte, machen sich die beiden Mädchen allein auf den Weg durch den Wald und werden plötzlich von 2 Werwölfen und einer Malecorax angegriffen. Emma bleibt nichts anderes übrig als Lilith endlich die Wahrheit über Bonesdale und deren Bewohner zu erzählen ...
Eine echt spannende Geschichte. Vielleicht nicht unbedingt für Mädels ab 10, aber ab 12. Man wird direkt von der ersten Seite an gefesselt und taucht immer mehr in die Welt von Bonesdale ein. Je mehr Lilith erfährt umso mehr erfährt auch der Leser. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Spannung pur!
Siehe auch: phantasai.blog.de (2011-09-03)
*******

www.glienicker-buecherstube.de
Lilith Parker – Insel der Schatten (Janine Wilk)
Dilara Dilek (13)
Ich finde, dass das Buch sehr schön und verständlich geschrieben ist. Ich mag das Buch und kann es mit gutem Gewissen weiterempfehlen.
*******
myself
Warten auf Frauen von Moritz Petz
von Katja Dreißigacker
myself: Ausgabe Oktober 2011
*******
Münchener Merkur
Warten auf Frauen von Moritz Petz
von Barbara Nazarewska
Münchener Merkur: Ausgabe vom 09.09.2011
*******
GRAZIA
Warten auf Frauen von Moritz Petz
von Christine Dobler
Die Ausgabe vom 11.08.2011 der GRAZIA:
*******
Steinfurter Nachrichten
"Die Kleine Räuberlilli" von Anja Wagner
von Gudrun Niewöhner
Steinfurter Nachrichten vom 15.07.2011:
*******

Berliner Kurier
Warten auf Frauen von Moritz Petz
von Bernd Peters
Die Ausgabe vom 29.07.2011 des Berliner Kuriers:

*******

www.mopo.de
Warten auf Frauen (Moritz Petz)
von Bernd Peters
Auch die Hamburger Morgenpost veröffentlichte die Rezension zu Moritz Petz's "Warten auf Frauen" auf ihrem Online-Portal.
(mehr)
*******

www.amazon.de
"Warten auf Frauen - Eine Liebeserklärung an einen untragbaren Zustand" von Moritz Petz
von sid_1975
Eine rundum gelungene Lektüre. Moritz Petz schreibt frisch, frech und mit erfrischendem Wiedererkennungswert. Kaum eine Geschichte in der man nicht sagt: "Ja, so ist es!" Die ein oder andere Emanze mag sich vielleicht auf den Schlips getreten fühlen - allen Anderen (Männlein und Weiblein) kann ich dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen.
*******

www.en.sevenload.com
Autorenlesung mit Susanne Oswald
von Lessing-TV
Susanne Oswald liest in den 6. Klassen der Lessing-Realschule Freiburg vor und beschreibt wie ein Buch entsteht.
*******

www.tvspielfilm.de
"Warten auf Frauen" von Moritz Petz
von Udo Weigelt
Urlaubslektüre gefällig?
Warten auf Frauen im Urlaub
Laut einer britischen Studie warten Männer im Durchschnitt ein Jahr ihres Lebens auf Frauen. Endlich Urlaub? Von wegen! Gerade während der gemeinsamen Ferien bieten sich Ihrer Liebsten unzählige Gelegenheiten, Sie warten zu lassen.
Das Buch "Warten auf Frauen - Eine Liebeserklärung an einen untragbaren Zustand" von Moritz Petz ist ab 1. August im Handel erhältlich.
(mehr)
*******

www.express.de
Warten auf Frauen (Moritz Petz)
von Bernd Peters
Wissenschaftlich bewiesen
Frauen kosten Männer 1 Jahr ihres Lebens
Man(n) kennt das ja. Eben noch hieß es: "Wir müssen los!" Man(n) soll bereit stehen, am besten mit Autoschlüssel in der Hand.
Doch schon schallt der Ruf aus dem Bad: "Bin gleich fertig, Schatz!" Man(n) weiß dann: Es kann sich nur noch um Stunden handeln. Was jeder kennt, ist jetzt statistisch belegt. Britische Forscher fanden heraus: Männer warten ein ganzes Jahr (!) ihrer ohnehin kürzeren Lebenszeit auf Frauen.
(mehr)
*******

www.bild.de
Warten auf Frauen (Moritz Petz)
von Guido Rosemann
Liebe Frauen, das ist nicht fair. Unsere Lebenszeit ist statistisch gesehen sowieso schon deutlich kürzer als eure. Und dann lasst ihr uns auch noch ein Jahr unseres Lebens nur warten – in Fußgängerzonen, vor Badezimmertüren und Umkleidekabinen.
Als Autor Moritz Petz vor einiger Zeit über eine britische Studie stolperte, staunte er nicht schlecht. Männer warten im Schnitt ein Jahr ihres Lebens nur auf Frauen, hieß es dort. Zunächst auf die Mütter, später Freundinnen und danach die Ehefrauen. "Das war wie eine Initialzündung. Ich dachte mir, es sei wirklich mal an der Zeit, dieses Wartenlassen zu thematisieren – und fing an, ein Buch zu schreiben," sagt Petz.
Keine schlechte Idee. Letztlich kann wohl jeder Mann mindestens eine Geschichte vom Warten erzählen...
(mehr)
*******

www.amazon.de
"Warten auf Frauen" von Moritz Petz
von Cicuma - Live, Bremen
Moritz Petz schreibt mit "Warten auf Frauen" eine liebevolle Hommage an die Frauen
Egal ob Nachtkatze, Cinderrella, Jadeblüte oder Plaudertäschlein, für den Mann ist die Frau hinter den Kosenamen immer mit einem anderem Wort verbunden. WARTEN !
Und es ist sogar wissenschaftlich bewiesen, den Männern geht die ganze Warterei mächtig gegen den Strich. So gaben einer Studie zufolge sechs von zehn Männern an, das sie die ganze WARTEREI regelrecht wahnsinnig macht. Einem soll dabei schon einmal so der Geduldsfaden gerissen sein, dass er sich aus genau diesem Grund von seiner Liebsten trennte.
Moritz Petz muss in der letzten Zeit viel GEWARTET haben. Zuviel Zeit muss er vor Umkleidekabinen, in Einkaufszentren oder auf dem heimischen Sofa verbracht haben, dass er sich während der ganzen WARTEREI fleißig Notizen machte. Diese wuchsen schließlich zu einem immer größeren Haufen an, bis eines Tages ein ganzes Buch daraus entstand.
Und was für eines! ...
(mehr)
*******

www.amazon.de
"Warten auf Frauen" von Moritz Petz
von Sunshine
Einfach ein klasse Buch!!!
Das Buch ist echt klasse! Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lachen. Ich würde es auf jeden Fall weiter empfehlen, man erkennt sich an manchen Textstellen echt wieder :-D
Daumen Hoch!
Rezensionen von Sunshine
*******

Buchhandlung Tippach und Bücher Bär
Lilith Parker – Insel der Schatten (Janine Wilk)
von verena
Die fast dreizehnjährige Lilith Parker muss eine unbequeme Zugfahrt antreten – sie reist zu ihrer Tante, auf die kleine Insel St. Nephelius. Ihr Vater muss zu Ausgrabungen nach Burma und schickt sie solange dorthin, da Liliths Mutter nicht mehr lebt. Vater und Tante haben schon seit Jahren kein Wort mehr miteinander gewechselt und Lilith fühlt sich alles andere als wohl, als sie in St. Nephelius ankommt. Irgendetwas stimmt hier nicht und Lilith und ihr neuer Freund Matt wollen unbedingt herausbekommen, was in dieserm mysteriösen Örtchen eigentlich in Wahrheit vorgeht …
Die Geschichte um Lilith und ihre Erlebnisse auf der gruseligen Insel haben mich gepackt und kaum noch losgelassen. Janine Wilk hat einen tollen Stil und eine bildhafte Sprache, sie beschreibt die Bewohner des Seniorenwohnheimes (allen voran Hundegigant Hannibal) von Liliths Tante Mildred liebevoll und zeichnet ein sehr skurriles Bild des ganzen Ortes. Durch hie und da fallengelassene Bemerkungen legt sich ein unterschwelliges Gefühl der Bedrohung über die ganze Geschichte, und man müht sich, in den häppchenweise hingeworfenen Brocken eine Linie und die Lösung des Rätsels zu finden.
(mehr)
*******

www.blume-buch.de
Lilith Parker – Insel der Schatten (Janine Wilk)
von Nike
Das Buch handelt von Lilith, die mit ihrem Vater in London wohnt. Liliths Vater arbeitet als Archäologe und Historiker. Eines Tages erhält er überraschend die Genehmigung für die Mithilfe bei den Restaurierungsarbeiten der Tempelanlagen Bagans in Burma. Schon seit Jahren hatte er um diese Möglichkeit gebeten, sie jedoch nicht bekommen. Er nimmt sie natürlich sofort an. Da gibt es nur noch ein Problem: seine Tochter Lilith. Er schickt sie zu seiner Schwester Mildred auf die im Norden gelegene Insel Bonesdale. Bonesdale ist eine gruselige, furchteinflößende Insel, auf der das ganze Jahr über Halloween gefeiert wird. Als Lilith das große Geheimnis der Insel erfährt, wird ihr schnell klar, dass ihr Schicksal eng mit dem der Insel verwoben ist. Außerdem weiß sie bereits, dass das alles mit dem Amulett ihrer verstorbenen Mutter zu tun hat. Sie schwebt in großer Gefahr, da eine Krähe und Werwölfe Jagd auf sie machen.
Mir hat das Buch gut gefallen, weil es sehr spannend und gruselig ist. Ich empfehle das Buch an Mädchen im Alter von 11-13 Jahren. Mich würde es freuen, wenn Fortsetzungen folgen.
*******

Die erste Lesestimme zu
"Lilith Parker – Insel im Schatten"
von Patricia, 10 Jahre
"Mir hat das Buch super, super gut gefallen. Es war von Anfang bis zum Ende sehr spannend."
Worum es in dem Buch geht:
Es geht um ein Mädchen namens Lilith Parker, die zum ersten Mal zu ihrer Tante fahren muss, weil ihr Vater auf einer Geschäftsreise ist. Liliths Mutter ist schon lange verstorben und ihr Vater hat nicht sehr viel über Liliths Mutter gesprochen. Also fährt sie zu ihrer Tante und schon passiert ihr auf der Fahrt etwas Merkwürdiges, doch das soll noch nicht alles sein.
Lasst euch überraschen, was noch passiert.
Lilith Parker von Janine Wilk erscheint am 19.September 2011 bei Planet Girl Verlag.
*******

Leser-Welt: Das Literaturportal
Emmis verliebtvermopste Welt (Susanne Oswald); Band 1
von Sigrid Grün
Vor Emmis Stift ist nichts und niemand sicher. Weder ihr Such-Mops Lucky noch ihre Freundin Josi mit den tanzenden Sommersprossen. Und schon gar nicht die meerblauen Augen von Nico. Doch um sein Herz zu erobern, muss Emmi den Zeichenblock gegen die Gitarre tauschen. Und es mit einer rosa Elefanten-Unterhose aufnehmen. Ob das gut geht?
Die Grundidee der Handlung
Emmi ist 11 und in ihrem Leben tut sich eine Menge. Leider mehr, als sie sich wünschen würde ... Zuerst zieht sie mit ihren Eltern von München in den Schwarzwald und ihre beste Freundin Lena zieht sogar nach Amerika! Zunächst findet sie das alles fürchterlich, bis sie in ihrer neuen Heimat Nico über den Weg läuft. Zack! Emmi ist total verliebt. Zum Glück lernt sie auch noch Josi kennen, die in die gleiche Klasse wie sie geht und die schnell ihre beste neue Freundin wird (Lena schreibt sie immer Briefe über ihre Fortschritte in Liebesdingen). Doch die Sache mit Nico ist gar nicht so einfach, vor allem dann nicht, wenn dauernd irgendwelche Katastrophen passieren, die Emmi als größten Trottel des Universums dastehen lassen. Da gibt es die Sache mit der rosa Elefanten-Unterhose, den widerspenstigen Hamburger, der direkt aus Emmis Rachen auf Nicos Schulter befördert wird, und noch viele weitere "kleine Ausrutscher", die Emmi nicht gerade ins rechte Licht rücken. Ob sie es schafft, Nicos Herz doch noch zu erobern? Und dann gibt es auch noch Neuigkeiten in Emmis Familie ...
(mehr)
*******

Baden-Online
Emmis verliebtvermopste Welt
von Leonie Heilig
05.04.2011 - Handlung: Emmi zeichnet gerne und nimmt ihren Stift fast überall mit hin. Als sie nach Freiburg zieht, sieht sie ihren Traummann. In der Schule erzählt ihr ihre neue Freundin Josi, dass ihr Bruder Max mit Jonas und Nico im letzten Jahr eine Band gegründet hatten Emmi stellt fest, dass Nico ihr Traummann ist, später jedoch auch, dass er die Klassenzicke Marie mag ...
(mehr)
*******

www.schwarzwaelder-bote.de
Von der Mädchenband bis zum Hunde-Casting
von Jessica Wille
St. Georgen. Auf diesen Augenblick haben viele junge Mädchen gewartet: Jetzt ist das Buch "Emmis verliebtverrockte Welt" von Susanne Oswald erschienen.
Emmi erlebt viele spannende Dinge mit ihrem Mops Lucky, ihren Freundinnen und ihrem Freund Max. Im Theater im Deutschen Haus las die Autorin aus der Bergstadt einige Auszüge aus ihrem neu erschienenen Buch vor.
Als "Crazy Girls" so richtig durchstarten
Alles beginnt an Emmis Geburtstag. Ihre beste Freundin Josi führt sie in den Probenraum der "Fishy Bubbles", der Band von Max. Dort versucht Josi ihr eine Idee schmackhaft zu machen: Warum denn nicht selbst eine Band gründen? Eine Mädchenband gibt es an der Schule schließlich noch nicht. Auch einen Namen hat Josi sich schon überlegt: als "Crazy Girls" will sie zusammen mit Emmi so richtig durchstarten. Aber Emmi ist skeptisch. Sie ist schließlich die Sängerin in der Band von Max, den sie natürlich nicht hängen lassen will. Dennoch lässt sie sich von Josi überreden, und sie gründen die "Crazy Girls". Natürlich ist Max nicht sonderlich froh darüber und will sich sogar von Emmi trennen. Doch da hat er die Rechnung ohne die freche Emmi gemacht ...
(mehr)
*******

Ada Mitsou liest ...
Susanne Oswald ~ Emmis verliebt vermopste Welt
von Ada Mitsou
Die elfjährige Emmi ist außer sich, als ihre Eltern verkünden, dass die Familie bald in den Schwarzwald ziehen wird. Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass Emmis beste Freundin nach Amerika auswandert, muss nun auch sie weit weg von zuhause ein neues Leben anfangen. Zum Glück darf Lucky, Emmis treuer Mops, mitkommen und als Emmi die gleichaltrige Josi kennenlernt, scheint der Umzug nur noch halb so schlimm ...
(mehr)
*******

FunTiziana
"Emmis verliebtvermopste Welt" von Susanne Oswald
von FunTiziana
*******

glimmerfee.de
Buch Vorstellung: Emmis verliebt vermopste Welt von Susanne Oswald
von glimmerfee
Das sind keine guten Neuigkeiten für Emmi, ihre Eltern haben beschlossen umzuziehen und sie muss natürlich mit und bevor sie sich versieht, geht sie mit ihrem Mops Lucky in Freiburg
spazieren ...
(mehr)
*******

schmitzjunior.de
Susanne Oswald, Emmis verliebtvermopste Welt
von schmitzjunior
Die elfjährige Emmi hat es schon ziemlich schwer – erst verkünden die Eltern einen Umzug von München nach Freiburg, dann blamiert sie sich (im wahrsten Sinne) bei ihrem Schwarm bis auf die (Elefanten-)Unterhose und schließlich verrät die Mutter ihr auch noch, dass Emmi demnächst ein Geschwisterchen bekommt …
(mehr)
*******

Kinderredakion
"Emmis verliebtvermopste Welt" von Susanne Oswald
von Ronja (9 Jahre)
Emmi muss umziehen, das passt ihr gar nicht. Ihr Englischlehrer ist total blöd, und diese Zicke Marie macht ihr das Leben nur noch schwerer. Als Krönung wird sie jetzt auch noch große Schwester, das fehlte gerade noch …
(mehr)
*******

Büchertreff.de
Susanne Oswald - Emmis verliebtverrockte Welt
von ClaudiasBuecherregal
Emmi kann sich nie über Langeweile beklagen und das ändert sich auch nicht in dem zweiten Band um die sympathische Protagonistin. Sie ist gerade 12 Jahre alt geworden, hat seit 7 Wochen einen festen Freund und seine Schwester ist ihre beste Freundin. Außerdem gründet sie eine Mädelsband, ihre Mutter hat vor 3 Monaten Zwillinge geboren, ihr Hund soll zum Film und als ob das nicht schon reichen würde, verhält sich ihr Freund ihr gegenüber auf einmal merkwürdig und die Schule darf sie auch nicht vernachlässigen, obwohl diese zurzeit wirklich keine hohe Priorität hat ...
(mehr)
*******