Andreas Kammel
Ich schreibe, solange ich denken kann - angetrieben von einem übermächtigen Verlangen, das Leben zu kosten und es in all seinen Facetten darzustellen. Dementsprechend ist meine ideale Geschichte eine, in der ich so wenig schriftstellerischen Mist baue, dass ich den Menschen auch wieder etwas für ihre Inspiration zurückgeben kann.
Besonders am Herzen liegen mir zeit- und alterslose Bücher, die das Leben selbst zum Thema machen und auf lockere Art mit leichter Sprache die Probleme der Menschen zwar nicht lösen, sie aber zumindest aus neuen Perspektiven beleuchten. Insbesondere Kinder mit ihren unverfälschten Emotionen und ihrem kaum von Konventionen bestimmten Denken sind in meinen Augen ideale Protagonisten für eine solche Geschichte. So gehören Bücher wie "Le petit prince" oder "Momo", die sowohl Erwachsene als auch Kinder ansprechen, zu meinen bevorzugten Werken.
Was nicht heißen soll, dass ich in meiner Wahl besonders konsistent wäre: Sowohl beim Schreiben als auch beim Lesen wildere ich sehr gerne in allen möglichen Genres und bin erklärter Fan von Crossover-Geschichten.
Von der Ausbildung her bin ich übrigens Physiker, habe 2008 meine Masterarbeit bei Stephen Hawking geschrieben und promoviere derzeit in München. Wie das zusammengeht? Nun, auch in der Physik entspringt meine Motivation einer Neugierde, der nicht so leicht beizukommen ist, sowie dem Wunsch, den Menschen etwas zurückzugeben - nur eben diesmal in Form von Technologie (derselben Technologie, über die ich dann andernorts wieder schimpfe; soviel nochmal zum Thema Konsistenz).
PS: Ein Biotop mit ganz eigenen Spielregeln stellen übrigens beide Branchen dar, die Literaturszene ebenso wie die Physik. Letztendlich ist die Schriftstellerei der Physik jedoch überlegen: Die Frauenquote ist entschieden besser ...
Mehr Informationen über den Autor finden Sie auf:
www.andreas-kammel.de
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